Werden Bitcoin (BTC)-Verwahrungsdienste immer beliebter?

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Vier große Banken in Südkorea planen nach einem Nachfrageschub die Verwahrung von Bitcoin und Kryptowährungen.

Südkorea bewegt sich schnell im institutionellen Krypto-Raum. Vier der führenden Banken des Landes erwägen in den kommenden Monaten einen regulierten Verwahrungsdienst.

Jede der Banken ist bestrebt, Krypto-Währungen für Kunden zu halten und zu verwalten. Sowohl Shinhan als auch Woori kündigten ihre Pläne als direkte Reaktion auf den geänderten Special Financial Transactions Information Act an, der die Gesetzgebung zu Krypto-Vermögen ändern wird und im nächsten Jahr in Kraft tritt.

Experten haben verschiedene Meinungen zu dem Thema

Simon Kim, Vorstandsvorsitzender von Hashed, der Krypto-Investmentgesellschaft mit Büros in San Francisco und Seoul, stellte fest:

Die Kombination unseres Einblicks in die Blockchain-Industrie und die Bereitstellung sowohl technischer als auch kommerzieller Beratung wird unweigerlich neue Türen für die Verbraucher wie auch für das Land öffnen, das die neue Ära der digitalen Transformation einleitet.”

Andere Blockchain-Experten im Land haben Bedenken geäußert, dass diese Schritte “zu wenig, zu spät” seien, und von amerikanischen Institutionen angeführt werden, die dem südkoreanischen Bankensektor weit voraus sind. Der Leiter des Blockchain-Forschungszentrums an der Dongguk-Universität Park Sung-joon sagte, er sei “besorgt”, dass die finanzielle “Wettbewerbsfähigkeit” des Landes dadurch in Gefahr geraten könnte:

“Andere Länder bewegen sich in dieser Hinsicht sehr schnell. Aber in Südkorea gibt es immer noch kein Rechtssystem, so dass die Fortschritte langsamer als erwartet vorankommen.”

Südkorea ist bei Blockchain voll dabei

Banken haben inzwischen schon begonnen sich in den Kryptowährungsraum vorzudrängen, und Unterstützung von der US-Regierung erhalten. Im Juli gab das Office of the Comptroller of the Currency den lokalen Banken grünes Licht, digitale Vermögenswerte im Namen ihrer Kunden zu verwalten und zu speichern.

In Südkorea änderte die Regierung, die zuvor ICOs verboten hatte, im März das Gesetz über die Meldung und Verwendung spezifischer Finanzinformationen (Reporting and Use of Specific Financial Information Act), um erstmals Kryptowährungen anzuerkennen, und stufte sie kürzlich als steuerpflichtig ein.

Die koreanische Regierung sind mittlerweile bei Blockchain und digitalen Währungen voll dabei. Sie hat eine Kriegskasse in Höhe von 400 Millionen Dollar für die Forschung und Entwicklung verteilter Buchhaltungssysteme vorgesehen, da sie versucht, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie abzuwehren.

Findest Du, dass es ein gutes Zeichen ist, wenn Banken sich mehr und mehr für Kryptowährungen interessieren? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!
Bild@ Pixabay / Lizenz

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