Western Union kooperiert mit Stellar (XLM)-Partner Thunes

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Der internationale Zahlungsverarbeiter Thunes ist eine Partnerschaft mit dem großen Finanzdienstleister Western Union eingegangen. Letzten Sommer hatte Thunes eine Kooperation mit Stellar (XLM) gestartet.

Western Union (WU) und Thunes, zwei Unternehmen, welche beide Zahlungen über Länder- und Währungsgrenzen hinweg unterstützen, sind eine Partnerschaft eingegangen. Während es sich bei bei Thunes um ein Fintech-Startup mit Sitz in Singapur handelt, wurde Western Union bereits 1851 in den USA gegründete und wird an der New Yorker Börse gehandelt.

Laut Pressemitteilung erhalten WU-Kunden durch die Partnerschaft nun die Möglichkeit, Geldbeträge direkt an Mobile Wallets überall auf der Welt zu senden. Laut Thunes-CEO Steve Vickers verbindet sein Unternehmen verschiedene Zahlungssysteme und sorgt so für mehr Flexibilität bei grenzüberschreitenden Transaktionen.

Im Juli 2018 hatte Thunes, damals noch bekannt als TransferTo, eine Zusammenarbeit mit Stellar.org, der Webseite des Entwicklerteams der Kryptowährung Stellar Lumens (XLM), begonnen. Stellars Hauptziel ist es, grenzüberschreitende Zahlungen schneller und günstiger zu machen.

Stellar-Netzwerk ausdrücklich nicht beteiligt

Diese Verbindung ließ offenbar manche Kryptofans glauben, WU könnte nun XLM in seine Systeme integrieren. Jedoch veröffentlichte Thunes heute eine Klarstellung, der zufolge die Partnerschaft des Unternehmens mit Western Union nicht auf der Stellar-Blockchain beruhe, wie Nachrichtenseiten fälschlicherweise berichtet hätten. Die Kooperation habe in Wahrheit überhaupt keine Verbindung zur Blockchain-Technologie, sondern basiere stattdessen auf Thunes‘ API-Netzwerk.

Western Union nicht von Ripple überzeugt

Bereits Anfang des letzten Jahres war Western Union eine Partnerschaft mit Ripple, der ehemaligen Firma des Stellar-Gründers Jed McCaleb, eingegangen. Im Juni 2018 hatte WU-CEO Hikmet Ersek allerdings erklärt, er habe noch keine Kostenersparnis bei den Tests des Ripple-Produkts xRapid, welches die Kryptowährungen XRP verwendet, feststellen können.

Auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos äußerte sich Ersek in ähnlicher Weise: Sein Unternehmen habe bereits ein funktionierendes System, welches 137 verschiedene Währungen in Sekundenschnelle verarbeiten könne. Eine größere Effizienz durch Nutzung von Ripple sei dagegen noch nicht feststellbar gewesen, aber man arbeite weiter daran.

Könnte Western Union bald eine direkte Partnerschaft mit Stellar eingehen? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Coinbase

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