Winklevoss-Zwillinge unterstützen einen weiteren kanadischen Bitcoin-ETF

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Der kanadische Investmentfondsmanager Arxnovum Investments hat einen Prospekt für einen neuen börsengehandelten Bitcoin Fonds, oder ETF, in Kanada eingereicht.

Arxnovum Investments Inc. hat Gemini als Unter-Depotstelle in seinem Genehmigungsdokument eines Bitcoin-ETFs an der Toronto Stock Exchange (TSX) aufgeführt. Als Unter-Depotbank wird Gemini die Vermögenswerte des Trusts, die außerhalb von Kanada gehalten werden, verwahren.

“Gemini Trust Company ist die Unter-Depotstelle der vom Bitcoin ETF gehaltenen Bitcoin. Die Unter-Depotstelle ist eine vom New York State Department of Financial Services lizenzierte Treuhandgesellschaft und ist qualifiziert, als Unter-Depotstelle des Bitcoin ETF für außerhalb von Kanada gehaltene Vermögenswerte gemäß NI 81-102 zu handeln.”

Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat kontinuierlich lokale Bitcoin-ETFs blockiert, was die Stimmung sowohl der Bitcoin-Milliardäre als auch das Krypto-Interesse institutioneller Anleger dämpft.

Die Winklevoss-Brüder haben sich daher Kanada zugewandt und setzen seitdem auf zwei Bitcoin-ETFs. Der erste Bitcoin-ETF in Kanada, der von 3iQ Digital Asset Management aufgelegt wurde, fügte Gemini ebenfalls als Verwahrer hinzu.

Der zweite Bitcoin-ETF von Arxnovum wird wahrscheinlich ebenfalls ein grünes Licht von der kanadischen Regulierungsbehörde Ontario Securities Commission (OSC) bekommen, da 3iQ bereits einen Präzedenzfall geschaffen hat.

Die Zwillinge Tyler und Cameron Winklevoss haben die Entwicklung des Aufbaus einer sicheren, regulierten Möglichkeit zum Handel mit Bitcoin und anderen Krypto-Assets in den USA angeführt. Die Förderung einer regulierten Version eines BTC-ETFs fällt somit in Einklang mit den übergeordneten Krypto-Ambitionen der Zwillinge.

Ein Bitcoin-ETF war in den letzten Jahren eines der am meisten erwarteten Ereignisse in der Krypto-Community. Bereits im Jahr 2018 lehnte die United States Securities and Exchange Commission den zweiten Antrag der Winklevoss’ für einen Bitcoin-ETF ab.

Laut einem Bericht von JPMorgan aus dem Januar könnte die Einführung eines Bitcoin-ETFs dem Bitcoin-Preis schaden. Aber es existieren schon eine Reihe ähnlicher Produkte, wie börsengehandelte Produkte (ETPs), die in Europa eingeführt wurden und die das Gegenteil beweisen könnten.

 

Bild@ Pixabay / Lizenz

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