Wird des in diesem Land wieder zu einem Krypto-Verbot kommen?

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Jüngsten Berichten zufolge steht das indische Finanzministerium kurz davor, digitale Vermögenswerte zu verbieten. Dieser Wechsel erfolgt nur drei Monate, nachdem der Oberste Gerichtshof des Landes ein zwei Jahre altes Verbot aufgehoben hat.

Aus einem lokalen Bericht geht hervor, dass das indische Finanzministerium eine Notiz für interministerielle Konsultationen eingereicht hatte. Nach den Konsultationen wird dieses Schreiben an das Kabinett und anschließend an das Parlament weitergehen.

Sollte alles erfolgreich implementiert werden, könnte das zu einem Verbot mit dem Umgang von Kryptowährungen in all seinen Formen landesweit führen. Mit der Angelegenheit vertraute Personen haben die Notiz mit einem im Juli 2019 herausgegeben Gesetzesentwurf in Verbindung gebracht, der Händler als auch Investoren hart getroffen hat.

Es wurde vorgeschlagen, dass jeder, der mit Kryptowährungen zu tun hat, eine Geldstrafe bis zu 25 Rupien (3,3 Millionen US-Dollar) und eine Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren bekommt.

Laut Amit Maheshwari, Partner bei AKM Global, sollten solche Gesetze nicht verabschiedet werden. Er sagte, dass es in der jetzigen Form illegal wäre, Kryptowährungen zu halten, zu verkaufen, auszugeben, zu übertragen, zu schürfen oder zu verwenden, und dies würde die Krypto-Branche in Indien vollständig dezimieren.

Im März hob der Oberste Gerichtshof Indiens ein zwei Jahre altes Verbot digitaler Vermögenswerte auf, das von der Reserve Bank of India (RBI) eingeführt wurde. Es dauerte nicht lange, da waren die Auswirkungen bei lokalen Kryptowährungsunternehmen bereits spürbar.

Während einige sich aus den Regionen ziemlich zurückgezogen haben, blühten andere lokale Firmen und Börsen in den ersten Monaten auf. Unmittelbar danach stieg überraschender Weise die Nachfrage und das Handelsvolumen für Kryptowährungen an.

Laut Coin Dance hat die Peer-to-Peer-Börse (P2P) Paxful letzte Woche ein Allzeithoch ihres Handelsvolumens verzeichnet.

OKEx und Coinpaprika haben Untersuchungen angestellt, die ergeben haben, dass nach der Aufhebung des Verbots Indiens gesamter Kryptowährungsmarkt wieder aufgeblüht ist, was sich vor allem im Handelsvolumen der Börsen widerspiegelt.

Lokale Plattformen wie WazirX und CoinDCX verzeichneten seit März erhebliche Volumenspitzen. Gleiches konnte an Börsen außerhalb des Landes verzeichnet werden, an denen die Zugriffe aus Iniden anstiegen. Bei OKEx war sogar ein Anstieg von 550 Prozent zu erkennen, Kraken, Bitstamp und Bitfinex konnten ebenfalls dreistellige Anstiege verzeichnen.

Sollte es wieder zu einem Krypto-Verbot kommen, so könnte das die Händler und Investoren aus Indien wieder sehr hart treffen.

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©Bild via Pixabay, Lizenz

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