Wird die Zentralafrikanische Republik Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel einführen?

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An anderen Teilen der Welt sind Digitalwährungen bereits fest in den Strukturen verwurzelt. | © Stock-Graphics

Die Zentralafrikanische Republik verabschiedet ein Gesetz zur Regulierung von Kryptowährungen, womit Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel angenommen wird.

Da Kryptowährungen weltweit expandieren und sie zunehmend als gültiges Zahlungsmittel akzeptiert werden, zeigen Regierungen Interesse daran, diese neuen Anlageklassen zu regulieren.

Die Zentralafrikanische Republik ist einer der Nationen, die Schritte in diese Richtung unternehmen. Am 21. April wurde mit einstimmigen Votum in einer Nationalversammlung ein Gesetzentwurf zur Regulierung der Verwendung von Kryptowährungen verabschiedet, wie das zentralafrikanische Nachrichtenportal LeTsunami.Net.

Dem Bericht zufolge wurde der Gesetzesentwurf von Justin Gourna Zacko, dem Minister für digitale Wirtschaft, Post und Telekommunikation des Landes mit dem Ziel vorgelegt, ein günstigeres Umfeld für den Finanzsektor zu schaffen.

Sollte es zu einem Gesetz kommen, würde damit auch ein rechtlicher Rahmen für die Kryptowährungen und die Einrichtungen schaffen, die mit diesen Währungen umgehen, so Zacko. Darüber hinaus ist der Minister der Ansicht, dass Investitionen in Kryptowährungen Millionen von Benutzern zugute kommen würden, dass ihre ihre Volatilität allerdings immer im Auge behalten werden sollte.

Seiner Meinung nach ist einer dieser Vorteile die fehlende Kontrolle durch die Zentralbank.

“Mit Kryptowährung gibt es keine Kontrolle mehr über die Zentralbank. Sie haben Ihr Geld, Sie senden es an einen Investor für ein Geschäft, Sie erhalten es in jeder Währung, Sie können darüber in Dollar, Euro, CFA oder Naira verfügen.”

Außerdem:

“Es gibt so viele Vorteile bei Kryptowährungen, von denen ich hier nicht alle aufzählen kann, aber zuerst müssten wir die rechtlichen Rahmenbedingungen haben, damit jeder Zentralafrikaner auch von dieser Möglichkeit des Geldtransfers und des Geldempfangs profitieren kann.”

Obwohl der im Bericht von Bitcoin oder anderen Kryptowährungen als gesetzliches Zahlungsmittel nicht gesprochen wird, haben einige Nachrichtenmagazine, darunter Forbes, die Nachricht so interpretiert, dass das Land Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt hat, so wie es in El Salvador der Fall war.

Natürlich sorgte diese Nachricht für viel Gesprächsstoff in der Kryptowelt.

Der CEO von Binance schrieb:

“Die Zentralafrikanische Republick akzeptiert Bitcoin.”

Es muss noch offiziell von der Zentralafrikanischen Republik bestätigt werden, dass sie Bitcoin zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel gemacht hat.

Bildquelle: ©Pixabay

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