XRP fällt auf 1,15 Dollar: Long-Liquidationen verschärfen den Abverkauf
Autor: Coinkurier Redaktion
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Kategorie: Nachrichten
Zusammenfassung: XRP fällt wegen Marktschwäche und massiver Long-Liquidationen unter 1,15 Dollar; fehlende ETF-Zuflüsse und relative Schwäche gegenüber Bitcoin belasten zusätzlich.
XRP gerät durch einen massiven Long-Squeeze und die Schwäche des Gesamtmarkts weiter unter Druck. Während Liquidationen in Millionenhöhe den Abverkauf verschärfen, rücken wichtige Unterstützungen, ausbleibende ETF-Zuflüsse und die relative Schwäche gegenüber Bitcoin in den Fokus. Der Pressespiegel zeigt, welche Marken nun entscheidend werden – und warum XRP trotz Fortschritten bei Ripple kurzfristig kaum Entlastung erhält.
XRP unter Druck: Long-Squeeze verschärft Abverkauf
XRP ist am Samstag bei OKX bis auf 1,1518 Dollar gefallen und erreichte damit den tiefsten Stand seit dem 20. August. Gegen 7:40 Uhr notierte der Kurs bei 1,169 Dollar, nachdem die Zone um 1,19 Dollar, die seit dem 30. Oktober dreimal als Unterstützung gedient hatte, nach unten verlassen worden war.
Nach Angaben von CryptoTicker.io wurden am Freitag XRP-Positionen im Wert von 16,75 Millionen Dollar liquidiert. Davon entfielen 16,01 Millionen Dollar auf Long-Positionen, was 95,5 Prozent der Liquidationen entspricht, während rund 746.000 Dollar auf Short-Positionen entfielen.
Über fünf Tage summierten sich die Verluste gehebelter Anleger auf mehr als 30 Millionen Dollar. Allein bei Binance wurden XRP-Positionen im Wert von 8,06 Millionen Dollar geschlossen; mehr als 3.600 Trader verloren dabei ihre gesamte Sicherheitsleistung.
Der Kursrutsch wurde laut CryptoTicker.io nicht durch eine eigene Nachricht von Ripple oder dem XRP Ledger ausgelöst. Als Auslöser nennt die Quelle den Ausverkauf an der Nasdaq sowie den US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag, wodurch der Druck aus dem Gesamtmarkt auf XRP traf.
| Liquidierte XRP-Positionen am Freitag | 16,75 Millionen Dollar |
| Davon Long-Positionen | 16,01 Millionen Dollar |
| Anteil der Long-Liquidationen | 95,5 Prozent |
| Davon Short-Positionen | rund 746.000 Dollar |
| Liquidationen bei Binance | 8,06 Millionen Dollar |
Zusammenfassung: XRP fiel bis auf 1,1518 Dollar, während gehebelte Long-Positionen im Wert von 16,01 Millionen Dollar liquidiert wurden. Der Abverkauf wurde durch die allgemeine Marktschwäche verstärkt und nicht durch eine eigene Ripple-Nachricht ausgelöst.
Long-Short-Verhältnis steigt trotz fallender Kurse
Das Long-Short-Verhältnis bei OKX ist laut CryptoTicker.io trotz des Kursrückgangs weiter gestiegen. Am 3. November lag der Wert bei 2,71, am 4. November bei 3,77, am 5. November bei 4,07 und am 6. November bei 4,2.
Am Samstagmorgen meldete OKX für die Stunde ab 7 Uhr einen Wert von 4,3. Damit kamen auf ein Konto mit XRP-Short-Position 4,3 Konten mit Long-Position.
Die Kennzahl zählt laut Quelle Konten und nicht das eingesetzte Kapital. Viele kleinere Long-Konten können daher einer geringeren Zahl größerer Short-Positionen gegenüberstehen. Ein hohes Verhältnis zeigt vor allem, dass zahlreiche Trader auf eine Gegenbewegung setzen.
Die nächste Zone mit gehäuften Long-Liquidationen wurde auf Basis der CoinGlass-Karte bei 1,1588 Dollar genannt. Diese Zone unterschritt der Kurs am Samstagmorgen bereits, ohne dass eine zweite große Liquidationswelle folgte.
Die Finanzierungsrate für den XRP-Perpetual bei OKX lag am Samstagmorgen bei rund 0,008 Prozent je acht Stunden. Long-Positionen zahlten damit weiterhin einen kleinen Aufschlag an die Gegenseite.
Zusammenfassung: Das Long-Short-Verhältnis stieg bei fallendem XRP-Kurs auf 4,3. Der hohe Anteil an Long-Konten wird als potenzielle Belastung eingeordnet, falls der Kurs weiter nachgibt.
Open Interest sinkt, Terminkontraktvolumen steigt
Das Open Interest aller XRP-Kontrakte bei OKX fiel laut CryptoTicker.io von 132,1 Millionen Dollar am 4. November auf 122,4 Millionen Dollar am 5. November und auf 117,1 Millionen Dollar am 6. November.
Damit ging das Open Interest innerhalb von zwei Tagen um gut 11 Prozent zurück. Die Quelle weist jedoch darauf hin, dass ein Teil des Rückgangs durch den niedrigeren XRP-Kurs erklärt wird, weil dieselbe Anzahl an Kontrakten bei 1,17 Dollar weniger wert ist als bei 1,30 Dollar.
Das Handelsvolumen der Terminkontrakte stieg am 6. November auf 384,6 Millionen Dollar, nachdem es am Vortag bei 305,9 Millionen Dollar gelegen hatte. CryptoTicker.io wertet das Zusammenspiel aus sinkendem Open Interest, steigendem Long-Short-Verhältnis und höherem Handelsvolumen so, dass alte Long-Positionen geschlossen wurden, während neue Long-Positionen nachrückten.
| Open Interest am 4. November | 132,1 Millionen Dollar |
| Open Interest am 5. November | 122,4 Millionen Dollar |
| Open Interest am 6. November | 117,1 Millionen Dollar |
| Terminkontraktvolumen am 5. November | 305,9 Millionen Dollar |
| Terminkontraktvolumen am 6. November | 384,6 Millionen Dollar |
Zusammenfassung: Das Open Interest sank in zwei Tagen um gut 11 Prozent, während das Terminkontraktvolumen auf 384,6 Millionen Dollar stieg. Der Hebel wurde nach Einschätzung der Quelle somit nur teilweise aus dem Markt entfernt.
Dünnes Kursband zwischen 1,09 und 1,15 Dollar
Für die möglichen nächsten Kursbereiche wertete CryptoTicker.io die Tagesschlusskurse von XRP bei OKX seit dem 31. Juli aus. Das Ergebnis: XRP schloss nur an einem einzigen Tag zwischen 1,09 und 1,15 Dollar, nämlich am 19. August bei 1,1061 Dollar.
Am folgenden Tag stieg der Kurs laut Quelle von einem Tief bei 1,0879 Dollar bis auf 1,2685 Dollar zum Tagesschluss. Weil XRP dieses Kursband im Sommer innerhalb von zwei Tagen durchlaufen hatte, sieht CryptoTicker.io dort nur wenige historische Kauf- und Verkaufsaufträge.
Falls die Marke von 1,15 Dollar nicht hält, wird das Tief vom 20. August bei rund 1,09 Dollar als nächste erkennbare Stufe genannt. Darunter beginnt die breite Handelszone der ersten Augusthälfte zwischen 0,99 und 1,07 Dollar.
Das tiefste Tagestief dieser Phase lag am 14. August bei 0,9872 Dollar. Die Quelle betont zugleich, dass ein dünnes Handelsband Bewegungen in beide Richtungen verstärken kann und keine Aussage darüber trifft, in welche Richtung der Kurs läuft.
| Einziger Schlusskurs zwischen 1,09 und 1,15 Dollar | 19. August |
| Schlusskurs am 19. August | 1,1061 Dollar |
| Tief am folgenden Tag | 1,0879 Dollar |
| Schlusskurs am folgenden Tag | 1,2685 Dollar |
| Breite Handelszone der ersten Augusthälfte | 0,99 bis 1,07 Dollar |
| Tiefstes Tagestief dieser Phase | 0,9872 Dollar |
Zusammenfassung: Unterhalb von 1,15 Dollar liegt laut CryptoTicker.io bis rund 1,09 Dollar ein historisch dünn gehandelter Bereich. Darunter wird die Zone zwischen 0,99 und 1,07 Dollar als breitere frühere Handelszone genannt.
XRP verliert stärker als Bitcoin
Während XRP in den 24 Stunden bis Samstagmorgen 2,2 Prozent verlor, notierte Bitcoin bei OKX mit rund 76.040 Dollar 0,4 Prozent über dem Stand von 24 Stunden zuvor. XRP entwickelte sich damit deutlich schwächer als Bitcoin.
CryptoTicker.io führt die relative Schwäche auf den übergewichteten Anteil gehebelter Kaufwetten bei XRP zurück. Wenn die Nachfrage schwach ist und ein Terminmarkt einseitig positioniert ist, kann ein Coin stärker fallen als der Gesamtmarkt, auch wenn keine eigene negative Nachricht vorliegt.
Die Tagesspanne von XRP lag in den 24 Stunden bis Samstagmorgen zwischen 1,1518 und 1,2031 Dollar. Das Minus betrug rund 2,2 Prozent.
Zusammenfassung: XRP fiel deutlich stärker als Bitcoin, obwohl Bitcoin im gleichen Zeitraum leicht zulegte. Als Grund wird vor allem die einseitige Positionierung im XRP-Terminmarkt genannt.
Spot-ETFs liefern keinen Nachfragepuffer
Nach Daten von SoSoValue, die CryptoTicker.io unter Berufung auf CoinGape nennt, verzeichneten die US-Spot-ETFs auf XRP seit dem 29. Oktober keine neuen Mittelzuflüsse.
Das verwaltete Nettovermögen der Fonds lag zuletzt bei rund 1,41 Milliarden Dollar. Im dritten Quartal waren laut Quelle noch gut 300 Millionen Dollar in die Produkte geflossen.
ETF-Zuflüsse können den XRP-Kurs unterstützen, weil der Emittent für jeden neuen Fondsanteil echte XRP am Markt kaufen und verwahren muss. Bleiben neue Mittel aus, entfällt dieser regelmäßige Nachfragefaktor und der Kurs hängt stärker von der Entwicklung am Terminmarkt ab.
Zusammenfassung: Seit dem 29. Oktober wurden keine neuen Mittelzuflüsse in die US-Spot-ETFs auf XRP gemeldet. Das verwaltete Nettovermögen lag zuletzt bei rund 1,41 Milliarden Dollar.
Marken für die nächsten Tage
CryptoTicker.io nennt für die kurzfristige Entwicklung drei Szenarien. Im bärischen Szenario würde ein Tagesschluss unter 1,15 Dollar das dünne Kursband bis rund 1,09 Dollar öffnen; als nächste breitere Unterstützung wird die Zone um 0,99 Dollar genannt.
Im neutralen Szenario könnte XRP zwischen 1,15 Dollar und der früheren Unterstützung bei 1,19 bis 1,20 Dollar pendeln. Als mögliches Zeichen für eine Bereinigung des Terminmarkts nennt die Quelle ein Long-Short-Verhältnis, das wieder Richtung 3 fällt, ohne dass der Kurs neue Tiefs erreicht.
Im bullischen Szenario würde ein Tagesschluss über 1,20 Dollar den Bruch der Nacht als Fehlsignal ausweisen. Als weiterer Widerstand wird der exponentielle 100-Tage-Durchschnitt bei 1,271 Dollar genannt, der nahezu mit der einfachen 200-Tage-Linie zusammenfällt.
- Unter 1,15 Dollar: Mögliches Öffnen des Bereichs bis rund 1,09 Dollar.
- Zwischen 1,15 und 1,20 Dollar: Mögliches Pendeln nach dem Kursrutsch.
- Über 1,20 Dollar: Der Bruch der 1,19-Dollar-Zone könnte entschärft werden.
- Über rund 1,27 Dollar: Laut Quelle wäre dies ein Signal für eine deutlichere Erholung.
Zusammenfassung: 1,15 Dollar gilt als zentrale Unterstützung, 1,20 Dollar als kurzfristige Marke für eine Entschärfung des Bruchs. Für eine deutlichere Erholung wird ein Schluss über rund 1,27 Dollar genannt.
Sharedeals.de: XRP verliert innerhalb weniger Stunden fast 10 Prozent
Auch sharedeals.de berichtet von einem starken XRP-Abverkauf. Der Kurs verlor innerhalb weniger Stunden zeitweise fast 10 Prozent und fiel am Freitag bis auf 1,18 US-Dollar, nachdem er sich am Mittwoch noch bis auf rund 1,34 US-Dollar erholt hatte.
Als Hauptgrund nennt sharedeals.de die schlechte Stimmung an den Finanzmärkten. Der Ausverkauf an der Wall Street habe den Kryptomarkt erfasst, nachdem insbesondere Technologie- und KI-Aktien am Donnerstag deutlich nachgegeben hatten.
Zusätzlich verweist die Quelle auf politische Unsicherheiten nach den US-Zwischenwahlen sowie auf die Sorge, dass strengere Vorschriften den weiteren Ausbau der KI-Infrastruktur erschweren könnten. Bitcoin habe sich während des Ausverkaufs vergleichsweise stabil gezeigt, während XRP stärker betroffen gewesen sei.
Sharedeals.de nennt zudem die Auflösung zahlreicher gehebelter Positionen als Verstärker der Kursverluste. Bei XRP summierten sich die Liquidationen innerhalb von 24 Stunden auf einen zweistelligen Millionenbetrag, wobei vor allem Anleger betroffen waren, die auf steigende Kurse gesetzt hatten.
Zusammenfassung: Sharedeals.de beschreibt einen Rückgang von rund 1,34 US-Dollar bis auf 1,18 US-Dollar. Als Ursachen werden der Ausverkauf bei Technologie- und KI-Aktien, politische Unsicherheiten und die Liquidation gehebelter Long-Positionen genannt.
Ripple-Fortschritte stützen XRP nicht unmittelbar
Sharedeals.de verweist auf eine Ende Oktober angekündigte Zusammenarbeit zwischen Ripple und Coinbase. Dadurch soll der Stablecoin RLUSD künftig mehr Nutzern über verschiedene Coinbase-Plattformen zum Handel und zur Verwahrung zur Verfügung stehen.
Ripple wolle damit seine Position im Geschäft mit digitalen Zahlungen ausbauen und insbesondere Banken, Zahlungsdienstleister sowie andere Finanzunternehmen erreichen. Die Quelle betont jedoch, dass eine positive Entwicklung des Unternehmens nicht automatisch eine steigende Nachfrage nach XRP bedeutet.
Viele der beschriebenen Dienstleistungen könnten genutzt werden, ohne dass dafür größere Mengen XRP gekauft werden müssten. Zudem würden Anleger in einer Phase allgemeiner Marktunsicherheit weniger auf einzelne Unternehmensmeldungen reagieren.
Zusammenfassung: Die Zusammenarbeit von Ripple mit Coinbase erweitert laut sharedeals.de den Zugang zu RLUSD. Ein direkter positiver Effekt auf XRP bleibt jedoch aus, weil die genannten Dienstleistungen nicht zwingend größere XRP-Käufe erfordern.
Sharedeals.de nennt 1,14 und 1,04 US-Dollar als mögliche weitere Marken
Nach dem Unterschreiten der Marke von 1,20 US-Dollar richtet sharedeals.de den Blick auf mögliche weitere Kursziele. Alejandro Arrieche, Krypto-Analyst bei FXEmpire, verweist demnach darauf, dass XRP zuletzt erneut an der Marke von 1,32 US-Dollar gescheitert sei.
Sollte der Verkaufsdruck anhalten, hält Arrieche zunächst einen Rückgang in Richtung 1,14 US-Dollar für möglich. Falls dort keine stärkere Nachfrage einsetzt, könnte der Kurs laut seiner Einschätzung bis auf 1,04 US-Dollar fallen.
Für eine Erholung müssten Käufer zunächst die Marke von 1,20 US-Dollar zurückerobern. Danach wird der Bereich um 1,32 US-Dollar als nächste größere Hürde genannt.
Sharedeals.de gibt den XRP-Preis mit etwa 1,18 US-Dollar und die Marktkapitalisierung mit rund 75 Milliarden US-Dollar an.
| Erholungsniveau vom Mittwoch | rund 1,34 US-Dollar |
| Kurs am Freitag | 1,18 US-Dollar |
| Erste mögliche Abwärtsmarke | 1,14 US-Dollar |
| Weitere mögliche Abwärtsmarke | 1,04 US-Dollar |
| Genannte nächste größere Hürde | 1,32 US-Dollar |
| Genannter Preis | etwa 1,18 US-Dollar |
| Genannte Marktkapitalisierung | rund 75 Milliarden US-Dollar |
Zusammenfassung: Sharedeals.de nennt bei anhaltendem Verkaufsdruck zunächst 1,14 US-Dollar und anschließend 1,04 US-Dollar als mögliche Marken. Für eine Erholung müssten 1,20 US-Dollar und danach der Bereich um 1,32 US-Dollar zurückerobert werden.
Breiter Krypto-Crash belastet Bitcoin, Ethereum, XRP und Solana
CryptoTicker.io berichtet von einer Woche, die nach den US-Wahlen zunächst optimistisch begonnen habe und mit Liquidationen von über einer Milliarde Dollar endete. Bitcoin fiel kurz unter 75.000 Dollar, Ethereum erreichte den tiefsten Stand seit zehn Wochen und XRP verlor unter den großen Coins am stärksten.
Die Quelle nennt vier gleichzeitig wirkende Faktoren: den Ausverkauf bei Technologie- und KI-Aktien, regulatorische Unsicherheit nach den US-Zwischenwahlen, Abflüsse aus den ETFs und den sogenannten MEXC-Schock.
Allein am Donnerstag zogen Anleger laut CryptoTicker.io rund 430 Millionen Dollar aus den Bitcoin-Spot-ETFs ab. Bis Donnerstag summierten sich die Netto-Abflüsse der Woche auf etwa 870 Millionen Dollar, wodurch der Jahressaldo ins Minus drehte.
Innerhalb von 24 Stunden wurden Hebelpositionen im Wert von über einer Milliarde Dollar liquidiert. Auf Bitcoin entfielen rund 267 Millionen Dollar, auf Ethereum etwa 167 Millionen Dollar.
- Ausverkauf bei Tech- und KI-Aktien
- Regulatorische Unsicherheit nach den US-Zwischenwahlen
- Abflüsse aus Bitcoin-Spot-ETFs
- MEXC-Schock und gestiegenes Gegenparteirisiko
Zusammenfassung: Der breite Krypto-Crash wurde laut CryptoTicker.io durch Aktienmarktschwäche, politische Unsicherheit, ETF-Abflüsse und den MEXC-Fall ausgelöst. Insgesamt wurden innerhalb von 24 Stunden gehebelte Positionen im Wert von über einer Milliarde Dollar liquidiert.
Bitcoin fällt auf rund 75.500 Dollar
Bitcoin fiel am Freitag laut CryptoTicker.io um rund 6 Prozent in den Bereich von 75.500 Dollar und notierte zeitweise unter 75.000 Dollar. Das war der tiefste Intraday-Stand seit Mitte September.
Die komplette Erholung nach der Wahl wurde damit wieder abgegeben. Für den weiteren Verlauf werden 75.000 Dollar als kurzfristige Unterstützung und 80.000 Dollar als Widerstand genannt, an dem die jüngste Rally gescheitert sei.
Wintermute nennt laut Quelle 73.000 und 68.000 Dollar als nächste technische Marken, falls die Volatilität anhält. CryptoTicker.io stellt ausdrücklich klar, dass es sich dabei nicht um eine Prognose handelt.
Zusammenfassung: Bitcoin verlor rund 6 Prozent und fiel zeitweise unter 75.000 Dollar. 75.000 Dollar werden als kurzfristige Unterstützung und 80.000 Dollar als Deckel genannt.
Ethereum erreicht ein Zehn-Wochen-Tief
Ethereum verlor laut CryptoTicker.io rund 8 Prozent und fiel in den Bereich von 2.230 Dollar. Damit erreichte ETH den tiefsten Stand seit zehn Wochen.
Die Quelle beschreibt Ethereum seit dem Herbst als schwächer als Bitcoin. Nach dem Abbau des Hebels richtet sich der Blick zunächst auf die Frage, ob die Unterstützung bei 2.200 Dollar hält und ob sich die ETF-Flüsse vor dem nächsten Makro-Termin drehen.
Zusammenfassung: Ethereum fiel um rund 8 Prozent auf etwa 2.230 Dollar. Als zentrale Unterstützung wird 2.200 Dollar genannt.
XRP ist der schwächste große Coin
Im breiten Krypto-Crash verlor XRP laut CryptoTicker.io knapp 9 Prozent und fiel auf rund 1,20 Dollar. Zwischenzeitlich lag der Kurs mehr als 10 Prozent im Minus.
Die Quelle erklärt die relative Schwäche damit, dass Coins, die besonders stark von regulatorischem Optimismus profitiert haben, stärker fallen können, wenn dieser Optimismus nachlässt. XRP-spezifische Nachrichten habe es nicht gegeben; der Token sei vielmehr der Large Cap mit dem höchsten Risiko im Marktumfeld gewesen.
Zusammenfassung: XRP verlor knapp 9 Prozent und fiel auf rund 1,20 Dollar. Der Rückgang wird als Folge des allgemeinen Risikoabbaus und der hohen regulatorischen Sensitivität eingeordnet.
Solana fällt kurz unter 90 Dollar
Solana verlor laut CryptoTicker.io rund 6,6 Prozent und rutschte kurz unter 90 Dollar. Anschließend erholte sich der Kurs auf etwa 90,40 Dollar.
Als nächste Unterstützung wird rund 88,30 Dollar genannt. Sollte diese Marke fallen, könnten die Tiefs von Anfang November wieder in Reichweite kommen.
Zusammenfassung: Solana fiel um rund 6,6 Prozent und erholte sich nach einem Rückgang unter 90 Dollar auf etwa 90,40 Dollar. 88,30 Dollar werden als nächste Unterstützung genannt.
Angstindikator fällt auf 28
Der Crypto Fear and Greed Index fiel laut CryptoTicker.io auf 28 und damit klar in den Angst-Bereich. Die Quelle bezeichnet dieses Niveau als historisch unangenehm, aber mittelfristig häufig mit lohnenden Einstiegszonen verbunden.
Als nächste Auslöser nennt CryptoTicker.io die ETF-Flüsse zu Beginn der folgenden Woche, die Frage nach einer Rückeroberung von 80.000 Dollar durch Bitcoin oder einem Verlust von 73.000 Dollar sowie die Folgen des MEXC-Falls.
Zusammenfassung: Der Crypto Fear and Greed Index steht bei 28. Im Fokus liegen nun ETF-Flüsse, die Bitcoin-Marken bei 80.000 und 73.000 Dollar sowie die Folgen des MEXC-Falls.
Russland öffnet Handel mit Bitcoin, Ethereum und USDT
CryptoTicker.io berichtet, dass die russische Zentralbank ab dem 17. November den Handel mit Bitcoin, Ethereum und Tethers USDT für Kleinanleger über lizenzierte Broker und Börsen ermöglichen will. Die Liste umfasst zunächst ausschließlich diese drei Assets.
Die Moskauer Börse will im Dezember mit dem eigenen Kryptohandel starten. Sberbank und VTB bereiten laut Quelle den Zugang für ihre rund 140 Millionen Kunden vor.
Bis zum 1. Juli 2027 müssen alle Institute ihre Infrastruktur vollständig an den neuen Rahmen angepasst haben. Die drei zugelassenen Assets wurden nach den Kriterien Liquidität und Handelshistorie auf regulierten Plattformen ausgewählt.
Der Erste Vize-Gouverneur Wladimir Tschistjuchin stellte laut CryptoTicker.io klar, dass die Liste vorerst nicht erweitert wird. XRP befindet sich daher nicht auf der Liste für den Handel durch breite Kleinanleger.
| Beginn des Handels für Kleinanleger | 17. November |
| Geplante Aufnahme des Kryptohandels an der Moskauer Börse | Dezember |
| Frist für die vollständige Infrastruktur-Anpassung | 1. Juli 2027 |
| Genannte Kundenzahl von Sberbank und VTB | rund 140 Millionen |
| Zugelassene Assets | Bitcoin, Ether und USDT |
Zusammenfassung: Russland erlaubt ab dem 17. November den regulierten Zugang zu Bitcoin, Ether und USDT für Kleinanleger. XRP bleibt nach den vorliegenden Angaben außerhalb der Liste.
Kaufgrenze für nicht qualifizierte Anleger
Nicht qualifizierte Anleger dürfen laut CryptoTicker.io jährlich höchstens 300.000 Rubel kaufen. Die Quelle nennt als Umrechnung etwa 3.600 Dollar.
Ob diese Grenze pro Vermittler oder pro Asset gilt, werde unterschiedlich berichtet. Qualifizierte Anleger sollen dagegen jede Kryptowährung an der Börse oder außerbörslich ohne Limit handeln dürfen.
Nach Schätzung der russischen Notenbank machen Privatanleger rund 98 Prozent der Marktteilnehmer aus. Die Grenze soll diese Anleger laut Quelle aus unkontrollierten Peer-to-Peer-Kanälen in beaufsichtigte Strukturen lenken.
| Jährliche Kaufgrenze für nicht qualifizierte Anleger | 300.000 Rubel |
| Genannte Umrechnung | etwa 3.600 Dollar |
| Anteil der Privatanleger laut Schätzung der Notenbank | rund 98 Prozent |
Zusammenfassung: Für nicht qualifizierte Anleger gilt eine jährliche Kaufgrenze von 300.000 Rubel, umgerechnet etwa 3.600 Dollar. Qualifizierte Anleger sollen ohne Limit handeln dürfen.
XRP bleibt vom russischen Kleinanlegerhandel ausgeschlossen
Die Auswahl der Assets erfolgte laut CryptoTicker.io nach Liquidität und Handelshistorie auf regulierten Plattformen und nicht nach der Marktkapitalisierung. XRP habe diese Kriterien trotz seiner Größe und institutionellen Nutzung in Russland nicht erfüllt.
Qualifizierte Anleger können XRP weiterhin über Produkte der Moskauer Börse handeln, während die breite Masse keinen entsprechenden Zugang erhält. Die Quelle wertet den Ausschluss als bemerkenswert, weil XRP stark mit der Nutzung durch Banken verbunden ist.
Für Bitcoin, Ethereum und USDT erwartet CryptoTicker.io kurzfristig nur begrenzte Kursauswirkungen. Eine jährliche Grenze von etwa 3.600 Dollar pro Kleinanleger erzeuge keine Zuflüsse, die einen Markt mit einem Marktwert von 1,5 Billionen Dollar bewegen könnten.
Zusammenfassung: XRP erfüllt laut Quelle die Auswahlkriterien für den russischen Kleinanlegerhandel nicht. Kurzfristig wird wegen der Kaufgrenze von 300.000 Rubel kein erheblicher Einfluss auf den Bitcoin-Kurs erwartet.
Einschätzung der Redaktion
Die entscheidende Belastung für XRP ist derzeit nicht ein fundamentaler Rückschlag, sondern eine fragile Marktstruktur: Übergewichtete Long-Positionen, ausbleibende ETF-Zuflüsse und die relative Schwäche gegenüber Bitcoin erhöhen das Risiko weiterer, technisch getriebener Abgaben.
Eine nachhaltige Stabilisierung wäre erst überzeugend, wenn XRP die Marke von 1,20 Dollar zurückerobert und zugleich die einseitige Long-Positionierung deutlich abnimmt. Solange das nicht geschieht, bleibt das Erholungspotenzial begrenzt und ein Rückgang in tiefere Unterstützungszonen wahrscheinlicher.
Infobox: XRP befindet sich in einer riskanten Übergangsphase. Ohne neue Nachfrage und bei anhaltendem Hebelabbau überwiegen kurzfristig die Abwärtsrisiken.
Quellen:
- XRP Prognose: Long-Squeeze drückt XRP auf 1,15 Dollar
- XRP-Kurs bricht ein: Wie gefährlich wird es jetzt?
- Krypto Crash: Warum Bitcoin, ETH, XRP und SOL fallen
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- Russland Krypto: Bitcoin, ETH und USDT ab 17. November