XRP Ledger startet zugangsbeschränkten DEX für regulierte Institutionen

XRP Ledger startet zugangsbeschränkten DEX für regulierte Institutionen

Autor: Coinkurier Redaktion

Veröffentlicht:

Kategorie: Nachrichten

Zusammenfassung: Der XRP Ledger hat mit dem Permissioned DEX ein wichtiges Upgrade für regulierte Institutionen eingeführt, das den On-Chain-Handel unter Compliance-Vorgaben ermöglicht. Trotz positiver Entwicklungen bleibt der XRP-Kurs jedoch volatil und steht unter Druck.

Der XRP Ledger hat mit der Aktivierung des "Permissioned DEX" ein wegweisendes Upgrade für regulierte Institutionen eingeführt, das den On-Chain-Handel unter strengen Compliance-Vorgaben ermöglicht. Dieses neue Feature, das durch die breite Unterstützung der Community gestärkt wird, könnte die Attraktivität des XRP-Ökosystems für Banken und Broker erheblich steigern. In diesem Pressespiegel werfen wir einen Blick auf die neuesten Entwicklungen rund um XRP, von optimistischen Marktprognosen bis hin zu den Herausforderungen, die der Token derzeit bewältigen muss.

XRP Ledger aktiviert zugangsbeschränkten DEX für regulierte Institutionen

Am 18. Februar 2026 aktivierte der XRP Ledger das Amendment XLS-81 auf dem Mainnet. Dieses Upgrade, bekannt als "Permissioned DEX", ermöglicht regulierten Banken und Brokern den Betrieb von geschlossenen On-Chain-Handelsplätzen. Die Administratoren bestimmen, wer Handelsangebote platzieren und annehmen darf, was den DEX von einem offenen Order Book unterscheidet.

Zusammen mit den vorhergehenden Amendments, den Permissioned Domains (XLS-80) und dem Token Escrow (XLS-85), bildet dieses Upgrade ein koordiniertes Infrastruktur-Paket, das den XRP Ledger für institutionelle Anwendungsfälle positionieren soll. Über 91 Prozent der XRPL-Validatoren stimmten dem Upgrade zu, was die breite Unterstützung innerhalb der Community zeigt.

„Wir glauben, dass Tokenisierung viele Vorteile für Investoren bringen kann, einschließlich Verbesserungen in Bezug auf Zeit- und Kosteneffizienz.“ - Jill Barber, Chief Distribution Officer, Aviva Investors

Zusammenfassung: Der XRP Ledger hat mit dem Permissioned DEX ein bedeutendes Upgrade für regulierte Institutionen eingeführt, das den On-Chain-Handel unter Einhaltung von KYC- und AML-Vorgaben ermöglicht.

Ripple Nachrichten: Garlinghouse bullisch – 90 % Wahrscheinlichkeit für XRP

Ripple CEO Brad Garlinghouse äußerte sich optimistisch über die Wahrscheinlichkeit, dass der Clarity Act bis April verabschiedet wird. Er schätzt die Chance auf etwa 90 Prozent, was als starkes Signal für institutionelle Investoren gewertet werden könnte. Ein klarer regulatorischer Rahmen könnte die Attraktivität von Utility Tokens erhöhen und zu einem Anstieg der Kapitalzuflüsse führen.

Die Diskussion um Stablecoins und die mögliche Einführung einer staatlichen digitalen Zentralbankwährung (CBDC) steht im Mittelpunkt der politischen Debatte in den USA. Garlinghouse betont, dass eine Einigung in Washington als Katalysator für eine neue Marktphase dienen könnte.

Zusammenfassung: Garlinghouse sieht eine hohe Wahrscheinlichkeit für die Verabschiedung des Clarity Acts, was positive Auswirkungen auf den XRP-Markt haben könnte.

Ripple-Kurs: XRP zeigt erste Erholungszeichen!

Der XRP-Kurs zeigt nach einem massiven Rücksetzer erste bullische Vorzeichen und stabilisiert sich im Chart. Der Relative Stärkeindex (RSI) notiert bei rund 40 Punkten und hat ein bullisches Crossover ausgebildet. Auch der MACD zeigt ein bullisches Crossover unterhalb der Nulllinie, was auf eine mögliche Aufwärtsbewegung hindeutet.

Die Elliott-Wellen-Analyse zeigt eine übergeordnete bullische Struktur, und solange der Supportbereich der Welle 4 nicht unterschritten wird, bleibt eine Ausdehnung in Richtung Welle 5 wahrscheinlich. Ein nachhaltiger Ausbruch über die Zone von 1,62 bis 1,77 US-Dollar könnte ein klares technisches Signal für ein Comeback sein.

Zusammenfassung: XRP zeigt erste Anzeichen einer Erholung, während technische Indikatoren auf eine mögliche positive Kursentwicklung hindeuten.

XRP-Ledger: Societe Generale bringt Euro-Stablecoin zu Ripple

Die Societe Generale hat ihren Euro-Stablecoin, EUR CoinVertible (EURCV), auf dem XRP Ledger eingeführt. Dieser Schritt zielt darauf ab, institutionelle Use-Cases und Trading-Collateral zu unterstützen. Der Token ist nun nach Ethereum und Solana auf einer dritten öffentlichen Blockchain verfügbar und wird durch Ripples Custody-Infrastruktur unterstützt.

Die Multi-Chain-Strategie soll den institutionellen Zugang erweitern und den Token in mehr Infrastruktur-Setups nutzbar machen. Dies geschieht in einer Zeit, in der die Diskussion um digitale Zahlungsmittel in Europa an Bedeutung gewinnt.

Zusammenfassung: Societe Generale hat ihren Euro-Stablecoin auf dem XRP Ledger eingeführt, was die Nutzung von Ripple-Technologie im institutionellen Bereich weiter vorantreibt.

Trumps Anlagestrategie wird immer deutlicher: XRP könnte im Jahr 2026 einen starken Gewinnzyklus auslösen

Die schrittweise Öffnung des US-amerikanischen Regulierungsumfelds für digitale Vermögenswerte könnte XRP bis 2026 zu einem der aussichtsreichsten Kandidaten für Investoren machen. XRP wird zunehmend als Bestandteil der globalen Finanzarchitektur betrachtet, was durch starke institutionelle Partnerschaften und eine klare regulatorische Perspektive unterstützt wird.

Die Integration der Blockchain-Technologie in das Finanzsystem könnte zu einer Neubewertung von XRP führen, was langfristige Chancen für Investoren schaffen könnte. DCR Mining bietet zudem einen regulierten Zugang zum XRP-Ökosystem, was die Attraktivität des Tokens weiter steigert.

Zusammenfassung: XRP wird als vielversprechender Kandidat für Investoren angesehen, insbesondere im Hinblick auf die regulatorischen Entwicklungen und die Integration in das Finanzsystem.

XRP: Revolution – ohne Wirkung!

Trotz der Entscheidung der Deutschen Bank, Blockchain-Lösungen von Ripple zu nutzen, hat der XRP-Kurs nicht profitiert. Innerhalb eines Monats hat XRP rund 30 Prozent an Wert verloren, was die Abhängigkeit des Tokens vom gesamten Kryptosektor verdeutlicht.

Die Deutsche Bank plant, durch die Nutzung von Ripple-Technologie die Kosten für grenzüberschreitende Zahlungen um bis zu 30 Prozent zu senken. Dennoch bleibt der XRP-Kurs unter Druck und notiert gut 60 Prozent unter seinem Juli-Hoch.

Zusammenfassung: Trotz positiver Nachrichten über die Nutzung von Ripple-Technologie durch die Deutsche Bank bleibt der XRP-Kurs unter Druck und hat signifikante Verluste erlitten.

Einschätzung der Redaktion

Die Aktivierung des zugangsbeschränkten DEX auf dem XRP Ledger stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung einer institutionellen Akzeptanz von Blockchain-Technologie dar. Durch die Möglichkeit, regulierte Handelsplätze zu schaffen, wird der XRP Ledger für Banken und Broker attraktiver, was die Integration von Kryptowährungen in traditionelle Finanzsysteme vorantreiben könnte. Die breite Unterstützung innerhalb der Validatoren-Community unterstreicht das Vertrauen in diese Entwicklung.

Die optimistische Einschätzung von Ripple CEO Brad Garlinghouse zur Verabschiedung des Clarity Acts könnte als Katalysator für institutionelle Investitionen in XRP fungieren. Ein klarer regulatorischer Rahmen würde nicht nur die Attraktivität von Utility Tokens erhöhen, sondern auch das Vertrauen in den Markt stärken.

Die ersten Anzeichen einer Erholung des XRP-Kurses, unterstützt durch technische Indikatoren, könnten darauf hindeuten, dass der Markt auf die positiven Entwicklungen reagiert. Dennoch bleibt die Abhängigkeit des Tokens vom gesamten Kryptosektor ein Risiko, das nicht ignoriert werden sollte.

Die Einführung des Euro-Stablecoins durch die Societe Generale auf dem XRP Ledger zeigt, dass die Nutzung von Ripple-Technologie im institutionellen Bereich weiter zunimmt. Dies könnte langfristig die Position von XRP im globalen Finanzsystem stärken.

Insgesamt deutet die Kombination aus regulatorischen Fortschritten, institutionellen Partnerschaften und technologischen Entwicklungen darauf hin, dass XRP in den kommenden Jahren eine bedeutende Rolle im Finanzsektor spielen könnte. Dennoch bleibt die Marktvolatilität eine Herausforderung, die Anleger im Auge behalten sollten.

Quellen: