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    XRP unter Druck: ETF-Abflüsse trotz Netzwerk-Update und Expansion

    KI-generiert
    19.10.2026 131 mal gelesen 4 KommentareGoogle-News
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    XRP steht im Oktober 2026 zwischen Fortschritt und Verkaufsdruck: Der Kurs fiel am 18. Oktober auf 1,29 US-Dollar und notiert unter wichtigen Durchschnittslinien. Zusätzlich verzeichneten XRP-ETFs erstmals seit 13 Wochen Nettoabflüsse von mehr als 1,84 Millionen US-Dollar.
    Ripple baut seine institutionelle Infrastruktur weiter aus: Ripple Prime ermöglicht Handel mit realen Vermögenswerten in mehr als 100 Märkten und rund um die Uhr. Auch die Integration des Stablecoins RLUSD bei Cross River stärkt das Ökosystem, erzeugt bislang aber keinen nachhaltigen Kaufdruck für XRP.
    Der XRP Ledger könnte am 23. Oktober das Update „fixCleanup3_4_0“ aktivieren. Voraussetzung ist eine Zustimmung von mehr als 80 Prozent der Validatoren, während geplante Kreditfunktionen weiterhin nicht die nötige Mehrheit erreichen.
    Charttechnisch bleibt die Lage angespannt: Als wichtige Unterstützung gilt 1,2701 US-Dollar, während der EMA-20 bei 1,3139 US-Dollar als Hürde wirkt. Laut BTC-ECHO ist eine Seitwärtsbewegung zwischen diesen Marken derzeit am wahrscheinlichsten; ein Ausbruch nach oben oder ein Bruch der Unterstützung könnte die Richtung bestimmen.
    Die zentrale Botschaft: XRP verfügt über neue Partnerschaften, technische Entwicklungen und wachsende Netzwerknutzung, doch der Übergang zu nachhaltiger Nachfrage fehlt. ETF-Abflüsse, Verkäufe großer Wallets und schwache Charttechnik belasten kurzfristig weiterhin den Kurs.

    XRP steht im Oktober 2026 zwischen technologischem Fortschritt und anhaltendem Verkaufsdruck: Während Ripple neue institutionelle Märkte erschließt, RLUSD stärker integriert und ein wichtiges XRP-Ledger-Update bevorsteht, belasten ETF-Abflüsse und schwache Charttechnik den Kurs. Der Pressespiegel beleuchtet die zentralen Entwicklungen, technischen Szenarien und überraschenden Nebenschauplätze rund um XRP.

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    XRP zwischen Kursdruck, Netzwerk-Update und institutioneller Expansion

    Mehrere Quellen zeichnen ein übereinstimmendes Bild: XRP steht im Oktober 2026 trotz neuer Infrastruktur und Partnerschaften unter erheblichem Kursdruck. Genannt werden unter anderem ETF-Abflüsse, technische Widerstände, die bevorstehende Aktivierung einer Änderung im XRP Ledger sowie die verhaltene Reaktion auf neue institutionelle Angebote.

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    XRP notiert unter wichtigen Durchschnittslinien

    Wie Wallstreet Online berichtet, fiel XRP am 18. Oktober auf $1,29 und lag damit unter dem 10-Tage-, 20-Tage-, 50-Tage- und 100-Tage-Durchschnitt. Als letzte Unterstützung auf dieser Ebene wird die 200-Tage-SMA genannt.

    Die ETF-Dynamik hat sich zugleich verschlechtert. Nach Angaben von SoSoValue verzeichneten XRP-ETFs erstmals seit 13 Wochen wöchentliche Nettoabflüsse von über $1,84 Millionen. Wallstreet Online verweist außerdem darauf, dass der XRP-Kurs nach der Nachricht über 473 Millionen XRP von Evernorth von $1,55 auf $1,30 zurückging.

    WertAngabe
    XRP-Kurs am 18. Oktober$1,29
    ETF-Nettoabflüsseüber $1,84 Millionen
    Marktkapitalisierung$82 Milliarden
    Unterstützung laut CoinDCX$1,25
    Widerstand laut CoinDCX$1,43
    Monatsziel laut CoinDCX$1,38

    Coin Edition hatte laut Wallstreet Online eine Bullenschwelle bei $1,39 definiert. Da XRP darunter notierte, seien die Ziele bei $1,40 und $1,60 vorerst ausgefallen. Die anstehende Zinsentscheidung der Fed am 28. Oktober und steigende Treasury-Renditen erhöhen demnach das Risiko für den Kryptomarkt.

    Zusammenfassung: XRP notiert laut Wallstreet Online bei $1,29 unter mehreren gleitenden Durchschnitten. ETF-Abflüsse von über $1,84 Millionen und die Fed-Entscheidung am 28. Oktober gelten als zusätzliche Belastungsfaktoren.

    Ripple Prime öffnet über 100 Märkte – der XRP-Kurs bleibt dennoch schwach

    FinanzNachrichten.de berichtet, dass Ripple Prime am 15. Oktober den Handel mit RWA-Swaps für institutionelle Kunden gestartet hat. Die Plattform deckt über 100 traditionelle Märkte ab, darunter Aktien, ETFs, Rohstoffe und Devisen, und ermöglicht Handel und Abwicklung rund um die Uhr, auch am Wochenende.

    Als erster aktiver Teilnehmer wird Virtu Financial genannt. Ripple baute die Plattform nach der Übernahme von Hidden Road für $1,25 Milliarden auf. Die institutionelle Infrastruktur entwickelte sich damit weiter, führte laut FinanzNachrichten.de aber nicht zu einer entsprechenden Kursbewegung bei XRP.

    Auf Südkoreas Kryptobörse Upbit erreichte XRP am 15. Oktober ein 24-Stunden-Volumen von $145,57 Millionen. Damit lag XRP über dem Bitcoin-Volumen von $126,50 Millionen. Einen Kimchi-Aufschlag habe es jedoch nicht gegeben, da der Upbit-Preis nur 0,3 Prozent über dem globalen Kurs gelegen habe.

    • Ripple Prime startete am 15. Oktober.
    • Die Plattform umfasst über 100 Märkte.
    • Der Handel ist rund um die Uhr und am Wochenende möglich.
    • Das XRP-Volumen auf Upbit betrug $145,57 Millionen.
    • Das Bitcoin-Volumen auf Upbit lag bei $126,50 Millionen.
    • Der Upbit-Preis lag 0,3 Prozent über dem globalen Kurs.

    FinanzNachrichten.de stellt zudem heraus, dass die Plattform unter einer BVI-Lizenz arbeitet und der Handel über Ripple Prime, nicht über den XRP Ledger, läuft. Gleichzeitig verstärkten ETF-Abflüsse von $1,84 Millionen in einer Woche den Verkaufsdruck.

    Zusammenfassung: Ripple erweitert mit Ripple Prime den institutionellen Marktzugang auf über 100 Märkte. Trotz hoher Handelsaktivität, darunter $145,57 Millionen XRP-Volumen auf Upbit, blieb der Kurs laut FinanzNachrichten.de bei $1,29 unter Druck.

    Cross-River-Integration von RLUSD bringt XRP keine nachhaltige Erholung

    Wallstreet Online berichtet, dass Cross River Bank den an den US-Dollar gekoppelten Stablecoin RLUSD in ihr Core Operating System integriert hat. Dafür wird der XRP Ledger genutzt, sodass Fintech-Kunden RLUSD rund um die Uhr über eine einzige Schnittstelle für grenzüberschreitende Zahlungen einsetzen können.

    Die Marktkapitalisierung von RLUSD liegt laut dem Bericht bei mehr als 2,5 Milliarden Dollar. Davon wurden über 1 Milliarde auf dem XRP Ledger ausgegeben. Trotz dieser Entwicklung fiel XRP nach einem kurzen Anstieg auf 1,35 Dollar am Freitagabend wieder auf rund 1,30 Dollar.

    Als Gründe für die schwache Reaktion nennt Wallstreet Online ETF-Abflüsse, Verkäufe großer Wallets und ein starkes Angebot um 1,40 Dollar. Zusätzlich bremse ein MACD-Verkaufssignal die Erholung. Unterhalb von 1,30 Dollar könnten laut dem Bericht die Marken von 1,20 und 1,00 Dollar in den Fokus rücken.

    Cross River verlange von Fintech-Partnern weder, XRP zu kaufen, noch es zu halten. RLUSD sei dort lediglich eine Option neben anderen Stablecoins. Damit schafft die Integration zwar zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten für RLUSD und den XRP Ledger, erzeugt aber keinen unmittelbaren Kaufzwang für XRP.

    AngabeWert
    Kurzer XRP-Anstieg1,35 Dollar
    Rückfall am Freitagabendrund 1,30 Dollar
    RLUSD-Marktkapitalisierungmehr als 2,5 Milliarden Dollar
    RLUSD auf dem XRP Ledgerüber 1 Milliarde
    Wichtige Angebotszone1,40 Dollar
    Mögliche Marken bei Bruch der Unterstützung1,20 und 1,00 Dollar

    Zusammenfassung: Die Integration von RLUSD bei Cross River Bank stärkt laut Wallstreet Online das Ripple-Ökosystem, führte aber nicht zu einer nachhaltigen XRP-Erholung. Der Kurs blieb bei rund 1,30 Dollar, während ETF-Abflüsse und Verkäufe großer Wallets belasteten.

    Netzwerk-Update „fixCleanup3_4_0“ steht bevor

    BTC-ECHO berichtet, dass XRP innerhalb von zwei Wochen 13,5 Prozent seines Wertes verlor und aktuell bei 1,30 US-Dollar steht. Allein in den vergangenen sieben Tagen ging es demnach um 7,1 Prozent bergab.

    Gleichzeitig bereitet sich der XRP Ledger auf die mögliche Aktivierung der Änderung „fixCleanup3_4_0“ vor. Diese könnte bereits am 23. Oktober aktiviert werden und soll mehrere technische Schwachstellen bei der Rückholung von Token aus dem Liquiditätspool beheben.

    Voraussetzung ist laut BTC-ECHO, dass die Zustimmung von mehr als 80 Prozent der Validatoren bis dahin bestehen bleibt. Bei den geplanten Kreditfunktionen gibt es jedoch weiterhin Schwierigkeiten: Drei dafür notwendige Änderungen haben die erforderliche Mehrheit bislang nicht erreicht.

    Technische KennzahlWert
    Kurs1,30 US-Dollar
    Verlust in zwei Wochen13,5 Prozent
    Verlust in sieben Tagen7,1 Prozent
    Möglicher Aktivierungstermin23. Oktober
    Erforderliche Validatorenzustimmungmehr als 80 Prozent

    In der technischen Analyse bewegte sich XRP innerhalb von 12 bis 24 Stunden zwischen 1,2701 und 1,3076 US-Dollar. Der letzte Schlusskurs lag bei 1,2919 US-Dollar, nach 1,2941 US-Dollar am Vortag. Die Marktkapitalisierung wurde mit rund 81,6 Milliarden US-Dollar angegeben.

    Der Kurs lag unter dem EMA-20 bei 1,3139 US-Dollar. Unterstützungen wurden bei 1,2701 US-Dollar und rund 1,2907 US-Dollar genannt, während Widerstände zwischen 1,3056 und 1,3076 US-Dollar sowie am EMA-20 bei 1,3139 US-Dollar lagen.

    Der RSI (14) lag laut BTC-ECHO bei etwa 33,6. Die Breite der Bollinger-Bänder betrug rund 0,0727 US-Dollar; das untere Bollinger-Band wurde bei 1,2775 US-Dollar angegeben.

    Zusammenfassung: Das Netzwerk-Update „fixCleanup3_4_0“ könnte am 23. Oktober aktiviert werden, sofern mehr als 80 Prozent der Validatoren zustimmen. Charttechnisch bleibt XRP laut BTC-ECHO unter dem EMA-20 bei 1,3139 US-Dollar und damit bärisch.

    Technische Szenarien: Seitwärtsbewegung bleibt laut BTC-ECHO am wahrscheinlichsten

    BTC-ECHO stuft die kurzfristige XRP-Prognose am 18. Oktober 2026 als neutral bis leicht bärisch ein. Ein Ausbruch über 1,314 US-Dollar mit Volumen könnte demnach ein bullishes Szenario einleiten, während ein Bruch unter 1,2701 US-Dollar eine stärkere Abwärtsbewegung auslösen könnte.

    SzenarioWahrscheinlichkeitVoraussetzung beziehungsweise Ziel
    Neutral45 ProzentSeitwärtsbewegung zwischen 1,2701 und 1,314 US-Dollar
    Bullisch30 ProzentÜberwindung von 1,3139 US-Dollar; Ziel 1,314–1,360 US-Dollar
    Bärisch25 ProzentBruch unter 1,2701 US-Dollar; zunächst 1,26 US-Dollar, anschließend 1,23 US-Dollar

    Das neutrale Szenario setzt voraus, dass sich XRP zwischen der Unterstützung bei 1,2701 US-Dollar und dem EMA-20 bei 1,3139 US-Dollar bewegt. Ein RSI zwischen 30 und 45 sowie eine geringe Ausweitung der Bollinger-Bänder würden laut BTC-ECHO die Konsolidierung bestätigen. Fällt der Kurs unter 1,26 US-Dollar, wäre dieses Szenario hinfällig.

    Für das bullische Szenario müsste XRP den EMA-20 nachhaltig überwinden und der RSI über 50 steigen. Als zusätzlicher Widerstand wird das Fibonacci-Retracement bei 1,4313 US-Dollar genannt. Das Szenario wäre vorerst hinfällig, wenn der Kurs unter 1,29 US-Dollar fällt.

    Im bärischen Szenario wäre ein Unterschreiten von 1,2701 US-Dollar zusammen mit einem RSI unter 30 kritisch. Ein nachhaltiger Bruch des unteren Bollinger-Bandes bei 1,2775 US-Dollar könnte den Verkaufsdruck verstärken.

    Zusammenfassung: BTC-ECHO sieht mit 45 Prozent Wahrscheinlichkeit eine Seitwärtsbewegung zwischen 1,2701 und 1,314 US-Dollar. Das bullische Szenario wird mit 30 Prozent, das bärische mit 25 Prozent bewertet.

    Kurioser Schlagabtausch um Sydney Sweeney und XRP

    BTC-ECHO berichtet über einen humorvollen Austausch zwischen dem ehemaligen Ripple-Technologiechef David Schwartz und Cardano-Gründer Charles Hoskinson. Auslöser war ein Selfie von Schwartz am New Yorker Times Square vor einer Werbetafel mit Sydney Sweeney.

    Die Schauspielerin war im Rahmen einer Werbekampagne für die Sportprognose-Plattform Novig zu sehen. Schwartz kommentierte das Foto mit den Worten: „Ups, falsche Werbetafel.“ Hoskinson scherzte daraufhin, er habe gewusst, dass Sydney Sweeney XRP besitze.

    „Oops, wrong billboard.“

    Schwartz veröffentlichte später ein weiteres Selfie vor der Werbetafel des XRP-Unternehmens Evernorth. Dazu schrieb er scherzhaft, dass er nun endlich die richtige Werbetafel erwischt habe. BTC-ECHO betont, dass es keine bekannten Hinweise darauf gibt, dass Sydney Sweeney tatsächlich XRP besitzt.

    Hinter dem Scherz steht laut BTC-ECHO ein milliardenschweres XRP-Geschäft. Evernorth verfügt demnach über rund 473 Millionen XRP in seiner Unternehmensreserve. Hinzu kommen 300 Millionen US-Dollar an Bruttoerlösen aus dem Zusammenschluss mit Armada Acquisition Corp.

    Zusammenfassung: Ein Selfie von David Schwartz und ein Kommentar von Charles Hoskinson lösten Spekulationen über Sydney Sweeney und XRP aus. Der Zusammenhang mit Evernorth verweist zugleich auf rund 473 Millionen XRP in der Unternehmensreserve und 300 Millionen US-Dollar an Bruttoerlösen.

    Presale-Projekt Pepeto wird in mehreren Berichten als Alternative erwähnt

    Wallstreet Online und FinanzNachrichten.de stellen Pepeto in ihren XRP-Beiträgen als Presale-Projekt vor. Laut Wallstreet Online wurden mehr als $10,38 Millionen in den Presale investiert, während FinanzNachrichten.de denselben Stand mit $10,38 Millionen angibt.

    Als bereits verfügbare Produkte werden PepetoSwap und eine Bridge genannt. PepetoSwap erhebt laut Wallstreet Online eine Handelsgebühr von 0,00 Prozent. FinanzNachrichten.de berichtet, dass andere Swap-Plattformen 0,25 bis 0,30 Prozent pro Handel verlangen und PepetoSwap mit $50 Millionen an täglichem Volumen getestet worden sei.

    Wallstreet Online nennt außerdem Markt-, Limit- und DCA-Orders sowie MEV-Schutz. Der Risikocheck prüfe bei jedem Token 42 Punkte, lese den Code, simuliere Kauf und Verkauf auf einer Kopie der Blockchain und blockiere als gefährlich eingestufte Token.

    FinanzNachrichten.de berichtet von einer Bridge über fünf Chains. Die Übertragungen erfolgten ohne Gebühren, ohne eingewickelte Coins und in unter 60 Sekunden. Als technischer Prüfer wird SolidProof genannt, das den gesamten Code geprüft und verifiziert habe, bevor der Presale startete.

    AngabeWert
    Presale-Volumen$10,38 Millionen
    Gebühr bei PepetoSwap0,00 Prozent
    Risikocheck42 Punkte
    Getestetes tägliches Volumen$50 Millionen
    Bridgefünf Chains
    Übertragungsdauerunter 60 Sekunden
    Genannter Preis$0,000000188

    Als Mitgründer wird in den Quellen die Person genannt, die den ersten Pepe Coin erschaffen habe. Außerdem arbeite ein ehemaliger Binance-Experte im Entwicklerteam. Wallstreet Online führt als weitere Angabe an, dass SolidProof den gesamten Code geprüft habe.

    Die Berichte enthalten überwiegend werbliche Aussagen zum Presale und verweisen auf eine offizielle Pepeto-Website. Diese Aussagen stammen aus den jeweiligen Quellen und werden hier nicht als unabhängige Bewertung des Projekts dargestellt.

    Zusammenfassung: Pepeto wird in zwei XRP-Berichten als Presale-Projekt mit PepetoSwap, Bridge und SolidProof-Prüfung vorgestellt. Genannt werden ein Presale-Volumen von $10,38 Millionen, eine Handelsgebühr von 0,00 Prozent und ein Preis von $0,000000188.

    Einschätzung der Redaktion

    Die entscheidende Botschaft ist die wachsende Lücke zwischen technologischem Fortschritt und unmittelbarer XRP-Nachfrage. Neue Infrastruktur stärkt zwar die langfristige Grundlage des Ökosystems, erzeugt aber keinen automatischen Preisanstieg, solange institutionelle Nutzung XRP nicht zwingend als Vermögenswert einbindet.

    Kurzfristig überwiegen daher die Risiken: Die charttechnische Lage bleibt fragil, ETF-Abflüsse signalisieren nachlassendes Anlegerinteresse, und wichtige Netzwerkänderungen sind noch von ausreichender Zustimmung abhängig. Eine nachhaltige Erholung dürfte erst glaubwürdig werden, wenn technische Widerstände überwunden und zugleich wieder stabile Kapitalzuflüsse sichtbar werden.

    Infobox: XRP verfügt über relevante Infrastrukturimpulse, doch derzeit fehlt der entscheidende Übergang von Netzwerknutzung zu dauerhaftem Kaufdruck. Kurzfristig bleibt eine defensive Einschätzung angemessen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Was mir in den bisherigen Kommentaren noch fehlt, ist die klare Trennung zwischen Ripple als Unternehmen, dem XRP Ledger und dem Token XRP selbst. Genau da wird in solchen Artikeln meiner Meinung nach oft alles in einen Topf geworfen. Ripple Prime kann erfolgreich sein, RLUSD kann wachsen und das Ledger kann technisch verbessert werden – daraus folgt aber nicht automatisch, dass XRP kurzfristig steigen muss. Wenn die Kunden XRP weder kaufen noch halten müssen, bleibt die Verbindung zum Kurs eben eher indirekt.

    Die ETF-Abflüsse von 1,84 Millionen Dollar sind für sich genommen natürlich kein Weltuntergang, vor allem im Vergleich zur gesamten Marktkapitalisierung. Trotzdem ist das Signal nicht besonders schön, weil es zeigt, dass selbst nach 13 Wochen Zuflüssen die Stimmung schnell kippen kann. Zusammen mit dem Rutsch unter mehrere Durchschnittslinien wirkt das derzeit eher wie eine Phase, in der Anleger Risiko abbauen. Die 1,25 Dollar dürften deshalb eine wichtige Marke werden. Fällt die auch, kann es meiner Meinung nach ziemlich schnell ungemütlich werden.

    Beim Netzwerk-Update bin ich grundsätzlich positiv gestimmt, aber auch hier sollte man die Erwartungen nicht übertreiben. Ein Bugfix oder eine technische Verbesserung verhindert keinen Kursrückgang, wenn gleichzeitig große Wallets verkaufen und der Gesamtmarkt schwächelt. Interessanter finde ich fast, dass die Kreditfunktionen noch nicht genügend Zustimmung bekommen. Das zeigt immerhin, dass die Validatoren nicht jede Änderung einfach durchwinken. Ob man das als Verzögerung oder als vernünftige Vorsicht bewertet, bleibt jedem selbst überlassen.

    RLUSD ist für das Ökosystem sicher relevant. Aber ein Stablecoin wird nunmal gerade dafür genutzt, einen stabilen Wert zu übertragen, nicht um XRP als Anlage zu kaufen. Die Cross-River-Integration ist deshalb operativ interessant, aber kein unmittelbarer Kurstreiber. Vielleicht wäre es hilfreicher, künftig genauer zu beziffern, wie viel XRP bei solchen Zahlungsabläufen tatsächlich verwendet wird und wie lange er dabei gehalten wird. Sonst bleibt „Nutzung des Ledgers“ eine ziemlich dehnbare Formulierung.

    Auch die Sache mit dem höheren XRP-Volumen auf Upbit klingt zunächst beeindruckend, sagt allein aber wenig über nachhaltige Nachfrage aus. Hohes Volumen kann schließlich auch durch kurzfristiges Trading und Verkäufe entstehen. Und der fehlende Kimchi-Aufschlag zeigt eher, dass dort gerade kein außergewöhnlicher Kaufdruck vorhanden war.

    Bei Pepeto bin ich ehrlich gesagt besonders vorsichtig. Presale-Zahlen, angeblich getestete Volumina und eine Handelsgebühr von null Prozent lesen sich natürlich gut, sind aber noch kein Beweis für ein langfristig funktionierendes Projekt. Gerade bei Presales würde ich nie Geld investieren, nur weil zwei Artikel es als Alternative erwähnen. Das ist für mich eher Werbung als eine belastbare Vergleichsmöglichkeit zu XRP.

    Unterm Strich sehe ich bei XRP durchaus langfristiges Potenzial, aber kurzfristig fehlt einfach der Auslöser. Solange der Kurs nicht überzeugend über 1,31 beziehungsweise später 1,40 Dollar kommt und das Volumen dabei mitzieht, bleibt die defensive Einschätzung nachvollziehbar. Die Technik entwickelt sich weiter, nur der Markt will davon momentan offenbar noch nichts wissen. Und wie so oft bei Krypto gilt: Gute Nachrichten sind eben nicht automatisch gute Kursnachrichten.
    Der Sydney-Sweeney-Schlenker ist zwar eher Kuriosität als Analyse, zeigt aber ganz gut, wie schnell in der XRP-Szene aus einem lockeren Spruch irgendwelche Kursfantasien entstehen. Bei einem Markt, der ohnehin stark auf Stimmung und Schlagzeilen reagiert, sollte man solche Nebengeräusche lieber nicht mit echten Fundamentaldaten verwechseln.
    Den Sweeney-Schlenker fand ich ehrlich gesagt am lustigsten, auch wenn daraus natürlich kein Investmentargument wird. Bei Krypto wird ja gefühlt aus jedem Selfie sofort eine geheime Partnerschaft gemacht, nächste Woche besitzt dann wahrscheinlich noch der halbe Cast von irgendeiner Serie XRP weil jemand neben einem Logo stand. Die 473 Millionen XRP von Evernorth sind da schon eine ganz andere Hausnummer, wobei ich mich frage, ob solche Firmenreserven vom Markt eher als Vertrauen oder als zusätzliches Verkaufsrisiko gesehen werden. Wenn eine große Wallet irgendwann bewegt wird, drehen die Leute ja schon bei viel kleineren Beträgen durch.

    Was ich ausserdem interessant finde, ist die BVI-Lizenz von Ripple Prime. Viele lesen „über 100 Märkte“ und denken vermutlich direkt, dass dadurch automatisch mehr XRP durch das System läuft. Aber wenn die Abwicklung tatsächlich über Ripple Prime und nicht über den Ledger geht, ist das eben wieder so ein Fall von grosser Ripple-Schlagzeile und nur indirektem XRP-Bezug. Vielleicht ist das langfristig trotzdem wichtig, weil institutionelle Kunden erstmal Infrastruktur brauchen und nicht sofort irgendwelche Tokens kaufen wollen. Nur kurzfristig bringt ein beeindruckendes Produkt halt nichts, wenn der Kurs gleichzeitig unter allen möglichen Linien hängt.

    Die Zahlen bei der Chartanalyse finde ich auch etwas verwirrend, weil überall andere Marken genannt werden. Mal ist 1,25 die wichtige Unterstützung, dann 1,2701, dann 1,26 und unter 1,20 wird es angeblich richtig heikel. Für normale Leser klingt das schnell nach ganz genauer Wissenschaft, obwohl solche Marken im echten Markt ja nicht millimetergenau funktionieren. Ein paar grosse Orders oder Bitcoin macht plötzlich einen Satz und schon sind diese schönen Grenzen wieder Makulatur. Der RSI bei 33,6 ist zwar eher schwach, aber bei Krypto kann ein RSI unter 30 auch einfach bedeuten, dass noch mehr Panik kommt und nicht zwingend, dass der Boden fertig ist.

    Bei den 80 Prozent Validatoren frage ich mich, wie stabil so eine Zustimmung eigentlich ist. Heute sagen genug Leute ja, morgen fällt einer aus oder ändert seine Meinung und dann wird aus dem Termin am 23. Oktober wieder vielleicht nichts. Das klingt ein bischen wie bei politischen Abstimmungen, nur dass die meisten Zuschauer gar nicht wissen wer da abstimmt und warum. Gut finde ich trotzdem, dass die Kreditfunktionen nicht einfach durchgewunken werden. Eine Verzögerung ist besser als irgendein Schnellschuss, der später das ganze Netzwerk beschädigt. Andererseits wirkt es auch nicht gerade wie ein Tempo, mit dem man den traditionellen Finanzmarkt überholen will.

    Die Bollinger-Bänder mit einer Breite von 0,0727 Dollar musste ich erstmal nachlesen. Am Ende bedeutet es wohl hauptsächlich, dass gerade nicht die ganz grosse Bewegung da ist, obwohl der Kurs vorher schon ordentlich gefallen ist. Vielleicht sammelt sich da Energie, vielleicht auch nicht, solche Indikatoren können im Nachhinein immer sehr schlau aussehen. Wenn der Kurs über 1,314 mit Volumen kommt, wäre das sicher ein besseres Zeichen als ein kurzer Stich nach oben ohne Käufer. Aber Volumen kann eben auch heissen, dass viele Leute gleichzeitig raus wollen, wie beim Upbit-Beispiel.

    Dass XRP dort mehr Volumen als Bitcoin hatte, klingt erstmal spektakulär. Ich glaube aber, bei einzelnen Börsen und einzelnen Tagen kann sowas schnell passieren und sagt nicht automatisch etwas über die globale Nachfrage aus. Ohne Kimchi-Aufschlag ist der Hinweis dann eigentlich schon wieder weniger aufregend. Hoher Umsatz ist kein Beweis für Optimismus, sondern erstmal nur dafür, dass viel gehandelt wurde. Das wird in Überschriften leider gerne ein bischen dramatischer verkauft.

    Zu Pepeto muss ich sagen, dass mich die angeblichen 50 Millionen Dollar Tagesvolumen beim Test eher skeptisch als euphorisch machen. Ein Test ist halt kein echter Dauerbetrieb und eine 0,00 Prozent Gebühr muss ja irgendwie finanziert werden, sonst fragt man sich wo das Geld für Entwicklung, Server und Sicherheit herkommt. Auch ein Audit von SolidProof ist keine magische Versicherung gegen jedes mögliche Problem, besonders nicht wenn später neue Verträge oder Bridges dazukommen. Fünf Chains ohne Gebühren und in unter einer Minute hört sich super an, genau deshalb würde ich da zweimal hinschauen und nicht einmal. Presale-Zahlen können außerdem sehr beeindruckend wirken, obwohl man nicht immer weis, wie viel davon wirklich unabhängige Käufer sind.

    Insgesamt finde ich den Artikel gerade wegen dieser Gegensätze interessant. Es gibt auf der einen Seite ständig neue Produkte, Stablecoins, Banken und institutionelle Plattformen, aber auf der anderen Seite bleibt die Frage offen, ob davon wirklich XRP gekauft und gehalten werden muss. Vielleicht ist XRP langfristig eher der Rohstoff für eine Infrastruktur, vielleicht wird es aber auch hauptsächlich als Handelsobjekt benutzt und der Rest läuft über Stablecoins. Das kann funktionieren, nur muss man dann eben aufhören jede neue Integration als direkten Kurstreiber zu feiern.

    Und die Sydney-Sweeney-Geschichte sollte man genau so behandeln wie sie gemeint war, als netten Internetwitz. Wenn daraus irgendwann tatsächlich eine Partnerschaft wird, kann man nochmal reden. Bis dahin ist es einfach ein Beispiel dafür, wie schnell die Krypto-Community aus einem Bild eine Theorie baut. Der Markt braucht momentan vermutlich keine noch witzigere Werbung, sondern echte Zuflüsse und weniger Verkaufsdruck. Solange die Fed im Hintergrund bleibt, Renditen steigen und XRP nicht nachhaltig über die genannten Widerstände kommt, würde ich jedenfalls keine Raketen erwarten. Langweilige Seitwärtsbewegung wäre vielleicht sogar gesünder als der nächste kurze Pump mit anschließendem Absturz.
    Die Sydney-Sweeney-Anekdote ist zwar ganz lustig, zeigt aber auch, wie schnell in der Kryptoszene aus einem Scherz eine vermeintliche Kursstory gemacht wird. Solche Nebengeräusche lenken eher davon ab, dass beim XRP Ledger mehrere Änderungen noch an der nötigen Zustimmung scheitern und dadurch der Zeitplan für neue Funktionen unsicher bleibt.

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