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    XRP unter Druck: KI-Coins, ETF-Abflüsse und schwächere Nachfrage belasten den Markt

    KI-generiert
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    XRP gerät von mehreren Seiten unter Druck: Südkoreanische Anleger bevorzugen im Juni 2026 zunehmend KI-Coins, während XRP dennoch auf großen Handelsplätzen präsent bleibt. Besonders Worldcoin und SAHARA zogen hohe Handelsvolumina an. Die Nachfrage verschiebt sich damit, ist aber nicht vollständig verschwunden.
    Auch institutionell bleibt XRP relevant: Ripple Prime ermöglicht professionellen Kunden rund um die Uhr Swaps auf mehr als 100 Aktien-, Rohstoff- und Währungsmärkte. Als Sicherheit kann der Stablecoin RLUSD dienen. HSBC warnt jedoch vor geringer Liquidität, dünnen Orderbüchern und Risiken bei fehlenden Referenzkursen.
    Gleichzeitig zeigen On-Chain-Daten eine vorsichtigere Marktstimmung. Die Abflüsse großer XRP-Halter sind deutlich gesunken, während in 30 Tagen 6,05 Milliarden XRP auf Börsen eingezahlt wurden. Das kann auf Verkaufsbereitschaft hindeuten, muss aber nicht zwingend Verkäufe bedeuten.
    Zusätzlich verzeichneten US-XRP-Spot-ETFs erstmals seit 13 Wochen wieder Nettoabflüsse von 1,84 Millionen US-Dollar. Die Oktober-Zuflüsse blieben mit 10,25 Millionen US-Dollar deutlich hinter dem September-Wert von 121,4 Millionen US-Dollar zurück. Damit fehlt dem Markt aktuell ein wichtiger Nachfrageimpuls.
    Für den Kurs bleibt die Zone um 1,25 Dollar entscheidend, während ein Schlusskurs über 1,56 Dollar laut Analysten Raum in Richtung 2 Dollar schaffen könnte. Südkoreas geplante Krypto-Steuer von 22 Prozent und eine mögliche weitere Öffnung für Unternehmen könnten den Markt langfristig verändern. Kurzfristig bleibt eine Erholung jedoch fragil, solange neue Nachfrage ausbleibt.

    XRP steht zwischen wachsender institutioneller Bedeutung und nachlassender Marktnachfrage: Während Südkoreas Anleger zunehmend KI-Coins favorisieren und ETFs erstmals seit Wochen Abflüsse verzeichnen, baut Ripple sein Angebot für den professionellen 24/7-Handel aus. Welche Kursmarken, regulatorischen Entscheidungen und On-Chain-Signale nun entscheidend werden, zeigt der aktuelle Pressespiegel.

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    XRP im Fokus: Südkorea, institutioneller Handel und nachlassende Nachfrage

    Südkoreanische Anleger wenden sich verstärkt KI-Coins zu

    Der Anteil von KI-Kryptowährungen am südkoreanischen Won-Handel hat im Juni 2026 Zahlungstoken wie XRP überholt. Das berichtet Finanzen.net unter Berufung auf eine Analyse von Chainalysis, die den Zeitraum von Juli 2025 bis Juni 2026 abdeckt.

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    Chainalysis misst die thematischen Kategorien am Anteil des Won-Handelsvolumens. Die Entwicklung bedeutet dem Bericht zufolge jedoch nicht, dass XRP aus dem südkoreanischen Handel verschwunden ist, sondern beschreibt eine Verschiebung der Rangfolge im Juni 2026.

    Wie stark die Nachfrage nach KI-Coins in Südkorea ausfiel, zeigt der Vergleich mit Japan: Im Juni 2026 war der Anteil des KI-Krypto-Handels am Won-Handel 19,5-mal so hoch wie am Yen-Handel, wo er 0,91 Prozent erreichte.

    Nach Handelsvolumen war Worldcoin im Berichtszeitraum der größte KI-Token mit 7,41 Milliarden US-Dollar. Dahinter folgte SAHARA mit 3,2 Milliarden US-Dollar. Die Spitzenreiter aus dem Jahr 2025, VIRTUAL und KAITO, wurden laut Chainalysis von Worldcoin und SAHARA abgelöst.

    Chainalysis beschreibt koreanische Privatanleger als besonders schnell und intensiv wechselnd zwischen verschiedenen KI-Projekten. Als Grund nennt der Bericht einen Retail-Markt, der Anlagen mit hohem Risiko und hoher Rendite bevorzugt.

    AngabeWert
    Zeitraum des Chainalysis-BerichtsJuli 2025 bis Juni 2026
    KI-Handelsanteil im Yen-Handel0,91 Prozent
    Verhältnis Won-Handel zu Yen-Handel19,5-mal
    Worldcoin-Handelsvolumen7,41 Milliarden US-Dollar
    SAHARA-Handelsvolumen3,2 Milliarden US-Dollar

    Zusammenfassung: KI-Coins führten im Juni 2026 bei der thematischen Betrachtung des südkoreanischen Won-Handels. XRP blieb jedoch Bestandteil des Marktes, während die Aufmerksamkeit der Privatanleger stärker zwischen schnell wechselnden KI-Projekten rotierte.

    XRP bleibt trotz der KI-Konkurrenz ein wichtiger Handelswert

    Für XRP-Anleger verweist Finanzen.net zusätzlich auf eine Einschätzung von BTC-ECHO. Demnach war XRP zu Beginn des Oktobers bei der Erholungsrallye weiterhin die meistgehandelte Kryptowährung auf Upbit und Bithumb, vor Bitcoin und USDT.

    Zuvor hatte ein ungefähr halbjähriger Bärenmarkt Kapital aus dem lokalen Kryptosektor abgezogen. Die Angaben deuten damit auf eine weiterhin bedeutende Rolle von XRP im südkoreanischen Handel hin, auch wenn KI-Coins im Juni 2026 bei der thematischen Auswertung vorn lagen.

    Für die weitere Nachfrage könnte die geplante Krypto-Steuer von Bedeutung sein. Im Berichtszeitraum gab es in Südkorea keine Krypto-Steuer; eine lange verzögerte Abgabe von 22 Prozent auf Gewinne soll Anfang 2027 greifen.

    Jinhyeong Jo von der Korea Financial Intelligence Unit erklärte laut Chainalysis, dass die Beratungen in der Nationalversammlung die Nachfrage der Privatanleger spürbar beeinflussen könnten. Außerdem lockerte die Regierung im Februar das Verbot für den Handel von Unternehmen mit Kryptowährungen.

    Damit richten sich die Blicke laut Bericht vor allem auf zwei Entwicklungen: die Entscheidung der Nationalversammlung zur Krypto-Steuer und die Frage, ob der Zugang für Unternehmen weiter geöffnet wird. Offen bleibt, wie sich diese Maßnahmen auf den Privathandel auswirken.

    „evolutionär, nicht revolutionär“

    Diese Formulierung stammt im Zusammenhang mit einem anderen Ripple-Angebot von Daragh Maher, dem Leiter der Digital-Assets-Forschung bei HSBC, und wird im Bericht von CoinDesk verwendet.

    Zusammenfassung: XRP verlor in der südkoreanischen Themenrangfolge an Boden, blieb aber auf wichtigen Handelsplätzen präsent. Die geplante Abgabe von 22 Prozent auf Gewinne und die Öffnung des Unternehmenshandels gelten als zentrale Faktoren für die weitere Marktentwicklung.

    Ripple Prime ermöglicht institutionelle 24/7-Swaps

    CoinDesk berichtet, dass Ripple Prime institutionellen Kunden nun den Handel mit Swaps ermöglicht, die an mehr als 100 Aktien-, Rohstoff- und Währungsmärkte gebunden sind. Als Sicherheiten kann dabei der an den US-Dollar gekoppelte Stablecoin RLUSD eingesetzt werden.

    Die zuvor unter dem Namen Hidden Road bekannte Brokerage bietet damit Zugang zu Positionen, die rund um die Uhr gehandelt werden können. Die Swaps verfolgen Perpetual Futures, die von Trade.xyz auf Hyperliquid gelistet werden.

    Perpetual Futures haben kein Ablaufdatum und werden rund um die Uhr gehandelt. Dadurch kann ein Fonds beispielsweise am Sonntag eine Position auf Gold eingehen, während die herkömmlichen Märkte geschlossen sind.

    Ripple Prime übernimmt laut CoinDesk das Sicherheiten- und Risikomanagement über verschiedene Positionen hinweg. Die Handelsfirma Virtu nutzt den Service bereits; Ripple teilte dies in einer Mitteilung vom 15. Oktober mit.

    HSBC bewertet das Angebot jedoch zurückhaltend. Daragh Maher bezeichnete den Start als „evolutionär, nicht revolutionär“ und warnte, dass die Märkte im Vergleich zu den traditionellen Finanzmärkten weiterhin klein und wenig liquide seien.

    Für größere Transaktionen ist es erforderlich, dass ausreichend Käufer und Verkäufer bereitstehen. HSBC erwartet deshalb zunächst eine stärkere Nutzung durch Market Maker, Proprietary Trader und Hedgefonds, die Preisdifferenzen zwischen Märkten handeln.

    Die Risiken eines solchen Wochenendhandels wurden laut CoinDesk sichtbar, als innerhalb von 10 Minuten fast 52 Millionen US-Dollar an gehebelten Positionen in Chip-Aktien liquidiert wurden. Die zugrunde liegenden Aktien wurden zu diesem Zeitpunkt nicht gehandelt, sodass die Kontrakte keine aktuellen Börsenkurse hatten, denen sie folgen konnten.

    • Ripple Prime bietet Swaps für mehr als 100 Aktien-, Rohstoff- und Währungsmärkte.
    • RLUSD kann als Sicherheit für die Handelspositionen verwendet werden.
    • Die Swaps verfolgen Perpetual Futures auf Hyperliquid.
    • HSBC warnt vor begrenzter Markttiefe und Liquidität.
    • Fast 52 Millionen US-Dollar an gehebelten Chip-Aktienpositionen wurden innerhalb von 10 Minuten liquidiert.

    Die neuen Swaps werden über die Lizenz von Ripple Prime auf den Britischen Jungferninseln angeboten. Weitere Gerichtsbarkeiten sind geplant, während Ripple bislang einen frühen Kunden genannt, aber kein Handelsvolumen veröffentlicht hat.

    Zusammenfassung: Ripple erweitert Ripple Prime um einen institutionellen 24/7-Handel mit Swaps auf mehr als 100 Märkte. CoinDesk und HSBC stellen dem technologischen Zugang jedoch die Risiken geringer Liquidität und fehlender aktueller Referenzkurse gegenüber.

    Drei Warnsignale belasten den XRP-Markt

    Nach Darstellung von BeInCrypto ist der XRP-Kurs im Oktober um mehr als zehn Prozent gefallen. In der vergangenen Woche betrug der Rückgang 4,81 Prozent, der Kurs lag bei 1,30 USD.

    Der Bericht nennt drei parallele Belastungsfaktoren: Große Halter ziehen weniger Vermögen von Kryptobörsen ab, mehr XRP werden auf Handelsplattformen eingezahlt und die Nachfrage nach Spot-ETFs ist ins Stocken geraten.

    Auf Binance sind die Abflüsse großer Halter laut dem On-Chain-Analysten Darkfost auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren gesunken. Der 90-Tage-Durchschnitt liegt nun bei 49,7 Millionen USD, nachdem er im Februar 2025 noch 3,5 Mrd. USD betragen hatte.

    Darkfost wertete die frühere Phase als starke Akkumulation und vermutet, dass große Halter möglicherweise auf einen günstigeren Preis warten. Gleichzeitig weist der Analyst darauf hin, dass ein Rückgang von Volumen und Interesse nicht zwingend das Ende eines Trends bedeuten muss.

    Auch die Einzahlungen auf Kryptobörsen sind gestiegen. In den vergangenen 30 Tagen wurden 6,05 Milliarden XRP an Börsen transferiert, laut Arab Chain ein Sieben-Monats-Hoch. Auf Binance entfielen 2,46 Milliarden XRP, etwa 40 Prozent der Gesamtsumme.

    BeInCrypto betont jedoch, dass steigende Einzahlungen nicht automatisch Verkäufe bedeuten. Auch Überweisungen zwischen Wallets, eine Umverteilung von Vermögenswerten oder ein höherer Handelsumsatz können dieses Muster verursachen.

    IndikatorWert
    XRP-Rückgang in der vergangenen Woche4,81 Prozent
    XRP-Kurs im Bericht1,30 USD
    90-Tage-Durchschnitt großer Abflüsse49,7 Millionen USD
    90-Tage-Durchschnitt im Februar 20253,5 Mrd. USD
    XRP-Einzahlungen an Börsen in 30 Tagen6,05 Milliarden XRP
    Binance-Einzahlungen2,46 Milliarden XRP
    Anteil der Binance-Einzahlungenetwa 40 Prozent

    Zusammenfassung: BeInCrypto sieht bei XRP sinkende Abflüsse großer Halter, hohe Börseneinzahlungen und eine schwächere ETF-Nachfrage. Die Einzahlungen sind jedoch nicht automatisch als Verkaufsignal zu interpretieren.

    Spot-ETFs verzeichnen erstmals seit 13 Wochen Nettoabflüsse

    US-basierte XRP-Spot-ETFs verloren in der Woche bis zum 16. Oktober netto 1,84 Millionen USD. Nach Angaben von SoSoValue endete damit eine Serie von 13 Wochen mit Zuflüssen.

    Im Oktober gingen die Zuflüsse insgesamt zurück. In vier der letzten sieben Handelssessions gab es keine Netto-Zuflüsse, während die Oktober-Zuflüsse bisher 10,25 Millionen USD erreichten. Im September waren es 121,4 Millionen USD.

    Das gesamte Nettovermögen der Fonds fiel auf 1,48 Milliarden USD. Zuvor hatte es am 25. September einen Höchststand von 1,77 Milliarden USD erreicht.

    BeInCrypto führt den Rückgang des Nettovermögens hauptsächlich auf den fallenden XRP-Kurs zurück, da sich die kumulierten Zuflüsse kaum verändert hätten. Eine Erholung der Abflüsse großer Halter oder der ETF-Zuflüsse wäre dem Bericht zufolge ein erstes Zeichen für eine Rückkehr der XRP-Käufer.

    ETF-KennzahlWert
    Nettoabfluss bis zum 16. Oktober1,84 Millionen USD
    Ununterbrochene Zuflussserie13 Wochen
    Oktober-Zuflüsse10,25 Millionen USD
    September-Zuflüsse121,4 Millionen USD
    Aktuelles Nettovermögen1,48 Milliarden USD
    Höchststand am 25. September1,77 Milliarden USD

    Zusammenfassung: Die US-XRP-Spot-ETFs verzeichneten erstmals seit 13 Wochen wieder einen Nettoabfluss. Sowohl die monatlichen Zuflüsse als auch das Nettovermögen lagen damit unter den zuvor genannten Vergleichswerten.

    Kursmarken und saisonale Entwicklung im Blick

    FinanzNachrichten.de berichtet, dass sich der XRP-Kurs am Montag auf rund 1,31 Dollar erholt habe. Am Vortag war der Kurs bis auf rund 1,26 Dollar gefallen, bevor Käufer diese Zone erneut verteidigten.

    Nach Angaben des Berichts stieg das Handelsvolumen binnen eines Tages um fast 50 Prozent. Auf Wochensicht blieb dennoch ein Minus von gut sieben Prozent.

    Unter Berufung auf Fortune wird für Montag um 9 Uhr New Yorker Zeit ein XRP-Preis von 1,30 Dollar genannt. Laut CryptoQuant lagen am 17. Oktober 11,81 Milliarden XRP auf Handelsplätzen, so viel wie selten im vergangenen Jahr.

    Analyst Ali Martinez sieht 1,25 Dollar als entscheidende Unterstützung. Erst ein Schlusskurs über 1,56 Dollar würde demnach den Weg in Richtung 2 Dollar öffnen.

    Die monatliche Entwicklung bleibt ebenfalls uneinheitlich. XRP legte im August um 30 Prozent und im September um 7,95 Prozent zu, während der Kurs seit dem 1. Oktober um 12,5 Prozent gefallen ist.

    Nach Angaben von CryptoRank schloss XRP in acht von 13 Oktobern mit niedrigeren Kursen. Der mittlere November-Ertrag liegt bei minus zehn Prozent. Der durchschnittliche Gewinn von 80,2 Prozent im November wird laut BeInCrypto insbesondere durch große Rallyes in den Jahren 2013, 2020 und 2024 beeinflusst.

    Kurs- und RenditeangabeWert
    Erholung am Montagrund 1,31 Dollar
    Kurs am Montag um 9 Uhr New Yorker Zeit1,30 Dollar
    Vorherige Tiefzonerund 1,26 Dollar
    Unterstützung laut Ali Martinez1,25 Dollar
    Marke für den Weg in Richtung 2 Dollar1,56 Dollar
    XRP-Entwicklung im August30 Prozent
    XRP-Entwicklung im September7,95 Prozent
    Entwicklung seit dem 1. Oktober12,5 Prozent
    Mittlerer November-Ertragminus zehn Prozent
    Durchschnittlicher November-Gewinn80,2 Prozent

    Zusammenfassung: XRP verteidigte im Bericht die Zone um 1,26 Dollar; 1,25 Dollar gilt als wichtige Unterstützung. Gleichzeitig stehen ein Rückgang seit dem 1. Oktober, sinkende ETF-Zuflüsse und hohe Börsenbestände einer nachhaltigen Erholung entgegen.

    Einschätzung der Redaktion

    Die entscheidende Bedeutung liegt weniger in der kurzfristigen Kursbewegung als in der nachlassenden Breite der XRP-Nachfrage. XRP bleibt institutionell relevant, muss seine Marktstellung jedoch gegen schnelllebige KI-Coins, geringere ETF-Zuflüsse und eine vorsichtigere Kapitalbindung behaupten.

    Ripple Prime stärkt zwar die Infrastruktur für professionelle Marktteilnehmer, beseitigt aber weder Liquiditäts- noch Hebelrisiken. Für XRP ist daher ein belastbarer Nachfrageimpuls wichtiger als zusätzliche Handelsmöglichkeiten allein. Südkoreas geplante Krypto-Steuer und die mögliche Öffnung für Unternehmen könnten den Markt strukturell verändern, dürften kurzfristig jedoch eher für Zurückhaltung und höhere Schwankungen sorgen.

    Kernaussage: XRP verfügt weiterhin über institutionelle Anknüpfungspunkte, befindet sich aber in einer Übergangsphase: Ohne neue Nachfrage bleibt eine nachhaltige Erholung fragil.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Also die 3 Warnsignale klingen erstmal ziemlch düster, aber ich finde man sollte die Zahlen nicht gleich als kompletten absturz verkaufen. Börseneinzahlungen heissen ja wirklich nicht automatisch das alle sofort verkaufen wollen, das wird in den Komentaren oft viel zu schnell gleichgesetzt. Kann auch einfach umschichtung sein oder market maker die ihre XRP dahin schieben wo mehr gehandelt wird, wobei ich davon ehrlich gesagt auch nicht alles verstehe.

    Spannend finde ich eher das die ETF zuflüsse nach 13 Wochen jetzt mal leicht ins minus gegangen sind. 1,84 millionen Dollar ist im vergleich zum ganzen fondsvermögen aber nicht die welt, trotzdem zeigt es halt das die euphorie erstmal raus ist. Im September kamen noch 121,4 millionen rein und im Oktober bisher nur 10,25 millionen, das ist schon ein ziemlich deutlicher unterschied und nicht nur normales rauschen. Viele gucken immer nur auf den Kurs, aber bei ETF und onchain daten merkt man manchmal vorher das die leute vorsichtiger werden.

    Das mit Südkorea und den KI coins passt irgendwie zum aktuellen Markt. Retail springt halt gerne auf das nächste große thema, heute KI, morgen vielleicht wieder gaming oder irgendwas mit metaverse. XRP ist dagegen schon länger da und wirkt dadurch weniger spannend, auch wenn das nicht automatisch schlechter bedeutet. Worldcoin und SAHARA mit diesen riesigen volumina zeigen aber auch wie schnell solche trends drehen können. Ob das echte langfristige nachfrage ist oder einfach nur spekulation mit schnellem rein und raus, wird man wohl erst später sehen.

    Bei Ripple Prime bin ich etwas zwiegespalten. 24/7 handel von aktien und gold klingt erstmal modern und praktisch, aber wenn die richtigen referenzkurse fehlen kann das am wochenende auch ziemlich gefährlich werden. Fast 52 millionen dollar liquidierungen in 10 minuten sind jedenfalls kein kleines versehen mehr. Gerade hebel und perps werden oft so dargestellt als wären sie nur eine bequemere handelsform, dabei kann man damit sein konto sehr flott zerlegen. Das wissen die professionellen vermutlich, aber auch profis sind nicht imun gegen schlechte liquidität und panik.

    Ob dieses produkt XRP direkt hilft, ist für mich auch noch nicht klar. RLUSD als sicherheit ist natürlich nützlich für Ripple und könnte mehr volumen ins system bringen, aber mehr handel bedeutet nicht automatisch mehr XRP nachfrage. Wenn XRP nur irgendwo im hintergrund für abwicklung benutzt wird, merkt man das als normaler tokenhalter vieleicht kaum. Da müsste man schon sehen ob wirklich mehr XRP gehalten, bewegt oder als collateral verwendet wird und nicht nur das Ripple logo auf dem angebot steht.

    Die marken 1,25 und 1,56 dollar sind wahrscheinlich für trader wichtiger als für langfristige leute. Wenn 1,25 fällt, kommen bestimmt wieder die üblichen panik prognosen von 80 cent oder noch weniger. Und wenn 1,56 geknackt wird, heisst es dann plötzlich wieder 2 dollar seien sicher. So funktionieren kryptomedien halt, jede kleine kerze bekommt eine riesige bedeutung. Die saisonalen daten finde ich auch eher mit vorsicht zu geniessen, weil ein paar starke Jahre den durchschnitt total verzerren können. Ein November mit 80 prozent plus klingt toll, sagt aber nicht das es 2026 genauso laufen muss.

    Unterm strich ist XRP wohl nicht erledigt, aber aktuell fehlt einfach der neue kaufgrund. Institutionelle produkte alleine reichen nicht wenn gleichzeitig ETFs abflüsse haben und große halter weniger von den börsen abziehen. Die geplante steuer in Südkorea könnte den handel zusätzlich bremsen, wobei manche dann warscheinlich einfach auf ausländische plattformen ausweichen. Ob das alles so sauber kontrolliert werden kann bezweifle ich ein bischen.

    Ich würde jedenfalls nicht nur auf die Aussage schauen das XRP auf Upbit und Bithumb noch oft gehandelt wird. Hohes volumen kann auch durch viele nervöse trader entstehen und nicht durch überzeugte langfristige käufer. Für eine echte erholung müsste der Kurs sich über 1,56 halten, die ETF flüsse müssten wieder besser werden und die börsenbestände dürften nicht weiter so stark steigen. Bis dahin bleibt es eher eine wackelige seitwärts bis abwärts phase, auch wenn irgendwann natürlich wieder alle sagen werden sie hätten den boden genau erkannt.
    Interessant finde ich noch die geplante Öffnung für Unternehmen in Südkorea. Wenn Firmen tatsächlich leichter in den Kryptohandel einsteigen dürfen, könnte das XRP langfristig mehr Stabilität geben als der nächste kurzfristige KI-Hype. Kurzfristig dürfte die Unsicherheit durch die 22-Prozent-Steuer aber eher bremsen.

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