XRP zwischen Short-Squeeze, Wal-Käufen und wichtigen Widerständen

Autor: Coinkurier Redaktion

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Kategorie: Nachrichten

Zusammenfassung: XRP profitiert von Wal-Käufen, ETF-Zuflüssen und Short-Squeezes, bleibt aber wegen Widerständen, Angebotsrisiken und enger Handelsspanne kurzfristig belastet.

XRP steht zwischen langfristiger Chartfantasie und kurzfristigen Belastungsfaktoren: Wal-Käufe, Short-Squeezes und ETF-Zuflüsse treffen auf hartnäckige Widerstände, mögliche Angebotsrisiken und eine weiterhin enge Handelsspanne. Der Pressespiegel zeigt, welche Marken jetzt entscheidend sind – und warum auch der Wettbewerb um KI-Zahlungen für die Blockchain-Branche an Bedeutung gewinnt.

XRP zwischen Chartfantasie, Short-Squeeze und Widerständen

Die XRP-Berichterstattung zeichnet ein uneinheitliches Bild: Langfristige technische Szenarien stellen deutlich höhere Kurse in Aussicht, während kurzfristig Widerstände, Short-Positionen und mögliche Angebotsbelastungen den Ausblick prägen. Mehrere Quellen berichten zugleich von erhöhtem Interesse großer Marktteilnehmer und von kräftigen Bewegungen rund um den 21. September.

Yahoo Finanzen Deutschland berichtet, dass Peter Brandt am 21. September langfristige Charts zu XRP und Ethereum veröffentlichte. Für XRP deutete seine technische Analyse auf einen späteren Anstieg bis 5,40 USD hin, während der XRP-Kurs zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei etwa 1,52 USD lag.

Der dargestellte XRP-Chart zeigt laut Yahoo Finanzen Deutschland eine breite Konsolidierungsphase mit einer absteigenden Widerstandslinie aus früheren Hochs und einer aufsteigenden Unterstützungslinie aus vergangenen Tiefs. Brandt betonte zugleich, dass das Teilen eines Charts nicht mit einem tatsächlichen Handel gleichzusetzen sei und behauptete Positionen belegbar nachgewiesen werden sollten.

„Ein Chart zeigt eine Wahrscheinlichkeit, aber gibt kein Versprechen für bestimmte Kurse ab.“

Auch die Marktdaten verstärkten laut Yahoo Finanzen Deutschland den bullischen Hintergrund. Binance verzeichnete demnach XRP-Zuflüsse, die 663% über dem Quartalsdurchschnitt lagen, während die Bestände auf der Plattform nur gering stiegen. Zusätzlich akkumulierten Whale-Wallets in den Tagen vor der jüngsten Rallye XRP im Wert von über 2 Milliarden USD.

Yahoo Finanzen Deutschland zufolge stieg XRP in den letzten 24 Stunden um etwa 5,2% und notierte über 1,50 USD. Bitcoin erreichte am gleichen Tag mit fast 87.329 USD ein Achtmonatshoch, was laut dem Bericht die Zuversicht bei anderen großen Kryptowährungen stärkte.

Zusammenfassung: Peter Brandts langfristiges XRP-Szenario nennt 5,40 USD, ist jedoch ausschließlich technisch begründet und ausdrücklich keine Garantie für eine bestimmte Kursentwicklung.

Wale kaufen XRP, der Kurs bleibt dennoch in einer Handelsspanne

Wallstreet Online berichtet von umfangreichen Käufen großer XRP-Investoren. Großanleger hätten in 96 Stunden rund 1,54 Milliarden XRP im Wert von 2,2 Milliarden US-Dollar eingesammelt, während der XRP-Kurs am Montag bei rund 1,41 US-Dollar und damit kaum höher als eine Woche zuvor lag.

Nach Angaben von Wallstreet Online notierte XRP damit 2,9 Prozent höher als vor einer Woche. Ein Vorstoß auf 1,45 US-Dollar scheiterte jedoch am oberen Rand der Handelsspanne. Seit dem 18. September bauten Händler dem Bericht zufolge neue Short-Positionen auf.

AngabeWert
Zusätzlich erworbene XRPrund 1,54 Milliarden XRP
Wert der Käufe2,2 Milliarden US-Dollar
XRP-Kurs am Montagrund 1,41 US-Dollar
Wöchentliche Veränderung2,9 Prozent
Erste Unterstützung1,36 US-Dollar
Mögliches Ziel1,51 US-Dollar

Wallstreet Online verweist bei der Einordnung auf die Marktkapitalisierung von rund 88,8 Milliarden US-Dollar. Selbst Milliardenkäufe könnten bei dieser Marktgröße nur begrenzte Auswirkungen haben. Eine Verdopplung würde dem Bericht zufolge noch einmal knapp 89 Milliarden US-Dollar an frischem Kapital erfordern.

Die Quelle stellt außerdem einen Zusammenhang zwischen der Kursentwicklung und der Positionierung großer Adressen her. Obwohl die Wal-Bestände deutlich gestiegen seien, habe der XRP-Kurs nur begrenzt reagiert. Als mögliche Erklärung nennt der Bericht die Größe des Marktes und die seit dem 18. September zunehmenden Short-Positionen.

Zusammenfassung: Die Wal-Käufe belaufen sich laut Wallstreet Online auf 1,54 Milliarden XRP im Wert von 2,2 Milliarden US-Dollar, doch XRP bleibt bei rund 1,41 US-Dollar in einer engen Handelsspanne.

Short-Squeeze treibt XRP auf 1,48 Dollar

Finanznachrichten.de berichtet von einem starken Anstieg infolge umfangreicher Zwangsliquidierungen. Innerhalb einer Stunde wurden 300 Millionen Dollar in Short-Positionen zwangsliquidiert, während XRP um sieben Prozent auf 1,48 Dollar stieg.

Am Vortag hatte das Tagestief laut Finanznachrichten.de bei 1,37 Dollar gelegen. Die Funding Rate war seit dem 11. September negativ, was auf eine Mehrheit von Tradern hindeutete, die über mehrere Tage gegen XRP gewettet hatte.

Laut Yahoo Finance meldete CoinGlass in der Stunde nach dem Bitcoin-Ausbruch 300 Millionen Dollar an Zwangsliquidierungen im gesamten Kryptomarkt. 96 Prozent davon betrafen Short-Positionen. XRP wies unter den großen Kryptowährungen die höchste Short-Dichte auf und wurde dadurch zum größten Profiteur des Squeezes.

Finanznachrichten.de zufolge eroberte XRP seinen 200-Tage-Durchschnitt bei 1,35 Dollar zurück. Die Zuflüsse zu Binance stiegen laut CoinGape um 663 Prozent, während das Long/Short-Verhältnis bei 0,93 lag und weiterhin mehr Short- als Long-Konten existierten.

MarktangabeWert
Zwangsliquidierte Short-Positionen300 Millionen Dollar
XRP-Anstiegsieben Prozent
XRP-Kurs1,48 Dollar
Tagestief am Vortag1,37 Dollar
200-Tage-Durchschnitt1,35 Dollar
Unterstützung1,41 Dollar
Widerstände1,50 und 1,70 Dollar

Für Oktober nennt Finanznachrichten.de eine XRP-Prognose zwischen 1,20 und 1,60 Dollar. Zusätzlich verweist die Quelle auf die für den 1. Oktober angekündigte Freigabe einer Milliarde XRP aus dem Escrow. Dieses Ereignis belaste den Kurs erfahrungsgemäß.

Zusammenfassung: Der Anstieg auf 1,48 Dollar wurde laut Finanznachrichten.de vor allem durch die Liquidierung von Short-Positionen getragen. Als wichtige Marken nennt der Bericht 1,41 Dollar als Unterstützung sowie 1,50 und 1,70 Dollar als Widerstände.

Ausbruch über 1,45 Dollar soll sich bestätigen

Eine weitere Analyse von Wallstreet Online beschreibt einen Anstieg von XRP um fast 7 Prozent auf 1,47 Dollar am 21. September. Seit dem 17. September summierte sich das Plus demnach auf rund 15 Prozent, obwohl der CLARITY Act im US-Senat durchgefallen war.

Am 15. September hatte XRP laut Wallstreet Online innerhalb weniger Stunden mehr als 8 Prozent verloren. Gleichzeitig flossen nach Angaben von KuCoin netto 9,56 Millionen Dollar in US-Spot-ETFs auf XRP. Die Fonds verzeichneten dem Bericht zufolge bereits die zehnte Woche in Folge Zuflüsse, während die Summe aller Nettozuflüsse zwischenzeitlich den Rekord von 1,72 Milliarden Dollar erreichte.

Mit dem Anstieg auf 1,47 Dollar nahm das Handelsvolumen laut der Quelle um etwa 13 Prozent auf 3,75 Milliarden Dollar zu. Der Marktwert wuchs auf rund 92,7 Milliarden Dollar. Für die kurzfristige Entwicklung sei nun entscheidend, ob XRP sich über 1,45 Dollar halten könne.

AngabeWert
XRP-Kurs am 21. September1,47 Dollar
Anstieg seit dem 17. Septemberrund 15 Prozent
Rückgang am 15. Septembermehr als 8 Prozent
Nettozuflüsse in XRP-Spot-ETFs9,56 Millionen Dollar
Folgende Wochen mit Zuflüssenzehnte Woche in Folge
Rekord der Nettozuflüsse1,72 Milliarden Dollar
Handelsvolumen3,75 Milliarden Dollar
Marktwertrund 92,7 Milliarden Dollar
Erste Unterstützung1,36 Dollar
Nächstes genanntes Ziel1,51 Dollar

Wallstreet Online weist darauf hin, dass ein Kursanstieg von 1,47 Dollar auf 1,51 Dollar weniger als 3 Prozent ausmachen würde. Für eine Verdopplung müssten bei einem Marktwert von über 92 Milliarden Dollar weitere rund 90 Milliarden Dollar in XRP fließen.

Zusammenfassung: Der Ausbruch über 1,45 Dollar gilt laut Wallstreet Online erst dann als bestätigt, wenn XRP diese Marke halten kann. Zugleich begrenzt der Marktwert von rund 92,7 Milliarden Dollar das kurzfristige prozentuale Potenzial.

Ripple-Insider weist Gerüchte über geheimes Marktsignal zurück

BTC-ECHO berichtet über Gerüchte innerhalb der XRP-Community, wonach ein „geheimes Marktsignal“ entdeckt worden sei. Der ehemalige Ripple-CTO David Schwartz widersprach diesen Spekulationen laut dem Bericht.

Der XRP-Kurs war laut BTC-ECHO Mitte August kurzzeitig unter die 1-US-Dollarmarke gerutscht und notierte später in unmittelbarer Nähe der 1,60 US-Dollar. Die positive Stimmung unter XRP-Anlegern habe zugleich dazu beigetragen, dass sich Gerüchte verbreiteten, die einer kritischen Betrachtung nicht standhielten.

„Weg von den Dudelsäcken“

BTC-ECHO ordnet die Entwicklung in eine allgemeine Erholung des Kryptomarktes ein. Der Bericht stellt dabei die wachsenden Kurserwartungen einiger Marktbeobachter den zurückgewiesenen Gerüchten aus der XRP-Community gegenüber.

Zusammenfassung: David Schwartz dementiert laut BTC-ECHO ein angebliches geheimes Marktsignal. Der Bericht mahnt damit zu einer kritischen Prüfung von Gerüchten trotz der verbesserten XRP-Stimmung.

Cardano integriert x402 für autonome KI-Zahlungen

Neben den XRP-Meldungen berichtet BTC-ECHO über den Wettbewerb der Blockchains um Zahlungen durch KI-Agenten. Cardano ist seit dieser Woche im offiziellen Softwarepaket des x402-Standards vertreten, wodurch KI-Agenten und Anwendungen digitale Dienste eigenständig mit ADA oder netzwerkeigenen Token bezahlen können sollen.

Die Integration ist laut BTC-ECHO noch nicht abgeschlossen. Nach Angaben der Cardano Foundation lief bislang nur eine echte Transaktion im Testnet.

x402 nutzt den HTTP-Statuscode „402 Payment Required“. Fragt ein KI-Agent einen kostenpflichtigen Dienst an, übermittelt der Server die Preis- und Zahlungsdaten. Nach Eingang der Zahlung werden die angeforderten Inhalte freigeschaltet.

Das System ermöglicht laut BTC-ECHO Pay-per-Use-Zahlungen im Cent-Bereich. Ein KI-Agent könnte beispielsweise für eine Marktanalyse gezielt einen einzelnen Datensatz für Bruchteile eines Cents erwerben, ohne ein Abonnement oder ein Nutzerkonto zu benötigen.

Coinbase rief den Standard 2025 ins Leben; heute wird er von einer Stiftung der Linux Foundation verwaltet. Neben Partnern wie Visa treibt vor allem Stripe die Infrastruktur für maschinelle Zahlungen voran.

Solana liegt laut BTC-ECHO bei x402-Transaktionen vorn. Im August schaltete der US-Finanzdienstleister Ramp Solana-basierte x402-Wallets für über 70.000 Geschäftskunden frei. Das XRP Ledger unterstützt x402 seit Juni; Zahlungen sind dort in XRP und im Stablecoin RLUSD möglich.

AngabeWert
Beginn des x402-Standards durch Coinbase2025
Echte Cardano-Transaktionen im Testneteine
Freigeschaltete Geschäftskunden bei Rampüber 70.000
x402-Umsatz auf Solana innerhalb eines Monatsknapp 24 Millionen US-Dollar
Geschätzte Transaktionszahl120 bis 187 Millionen

Trotz der unterschiedlichen Netzwerke läuft der Zahlungsverkehr laut BTC-ECHO fast ausschließlich über den Stablecoin USDC von Circle. Die Blockchains konkurrieren damit vor allem um die technische Infrastruktur, während SOL und ADA als Zahlungsmittel bislang kaum eine Rolle spielen.

Zusammenfassung: Cardano ist in das offizielle x402-Softwarepaket aufgenommen worden, verfügt laut BTC-ECHO aber bislang nur über eine echte Testnet-Transaktion. Solana führt bei den x402-Transaktionen, während der Zahlungsverkehr überwiegend über USDC abgewickelt wird.

Einschätzung der Redaktion

Die XRP-Erholung wirkt derzeit eher liquiditäts- und positionierungsgetrieben als durch einen nachhaltig bestätigten Ausbruch. Solange 1,45 beziehungsweise 1,50 Dollar nicht überzeugend überwunden und gehalten werden, bleibt das Aufwärtspotenzial anfällig für Rückschläge. Die Käufe großer Marktteilnehmer und ETF-Zuflüsse sind zwar konstruktiv, reichen allein jedoch nicht als Beleg für eine unmittelbare Trendwende. Das langfristige Kursziel von 5,40 USD ist daher als spekulatives Szenario, nicht als belastbare Erwartung, einzuordnen.

Infobox:21.09.2026: Kurzfristig dominiert die technische Bestätigung; ohne nachhaltigen Ausbruch bleibt XRP zwischen Kaufinteresse, Short-Squeeze-Risiko und Angebotsdruck gefangen.

Quellen: