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    XRP zwischen Sparkassen-Zugang, SEC-Regeln und Ledger-Problemen

    KI-generiert
    22.10.2026 67 mal gelesen 1 KommentareGoogle-News
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    XRP erhält neuen Rückenwind: Seit dem 19. Oktober können Kunden einzelner Sparkassen Kryptowährungen direkt über ihre Banking-App kaufen. Neben Bitcoin, Ether, Solana und Polygon ist auch XRP dabei. Die technische Abwicklung übernimmt die DekaBank, die Gebühr liegt bei 0,99 Euro.
    Der Zugang könnte schrittweise wachsen, denn monatlich sollen 30 bis 40 weitere Institute hinzukommen. In den Berichten ist von bis zu 50 Millionen Sparkassen-Kunden die Rede. XRP stieg zeitweise um rund vier Prozent, bleibt mit etwa 1,35 bis 1,38 US-Dollar jedoch deutlich unter dem Rekordhoch von 3,65 US-Dollar.
    Für den kurzfristigen Kursverlauf zählt vor allem die Zone um 1,34 bis 1,38 US-Dollar. Ein Ausbruch über die Widerstandszone könnte Ziele bei 1,42 oder 1,43 US-Dollar aktivieren. Fällt XRP dagegen unter 1,34 beziehungsweise 1,32 US-Dollar, drohen laut den Berichten Rücksetzer in Richtung 1,27 bis 1,29 US-Dollar.
    Auch regulatorisch gibt es Bewegung: Ripple unterstützt den SEC-Vorschlag für neue Kryptoregeln, fordert aber Änderungen im Detail. Der jahrelange Rechtsstreit um XRP habe laut Ripples Chefjurist mehr als 150 Millionen Dollar gekostet. Gleichzeitig flossen binnen 30 Tagen 6,05 Milliarden XRP an Börsen, während eine Milliarde XRP aus dem Escrow freigegeben wurde.
    Für zusätzliche Unsicherheit sorgen technische Probleme im XRP Ledger. Transaktionsabschlüsse verlangsamten sich zeitweise von etwa vier auf bis zu 50 Sekunden, und der geplante Fix wurde wegen zu geringer Validator-Unterstützung auf den 4. November verschoben. Institutioneller Zugang und regulatorische Fortschritte sind langfristig positiv, kurzfristig bleiben Netzwerkstabilität, hohe Börsenbestände und die Marke von 1,38 US-Dollar entscheidend.

    Der XRP-Markt steht zwischen Rückenwind durch den Sparkassen-Handel und regulatorischer Unterstützung durch Ripple – zugleich sorgen hohe Börsenzuflüsse und technische Probleme im XRP Ledger für neue Unsicherheit. Der Pressespiegel zeigt, welche Kursmarken jetzt zählen, warum sich ein wichtiger Netzwerk-Fix verzögert und welche Entwicklungen Anleger im Blick behalten sollten.

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    XRP zwischen Sparkassen-Zugang, SEC-Regeln und technischen Herausforderungen

    Die XRP-Berichterstattung vom 21. und 22. Oktober 2026 zeichnet ein widersprüchliches Bild: Einerseits erhält der Token durch den Start des Handels in Sparkassen-Apps und durch Ripples Unterstützung für neue Kryptoregeln zusätzliche Aufmerksamkeit. Andererseits stehen technische Probleme im XRP Ledger, hohe Börsenzuflüsse und eine verschobene Fehlerbehebung im Mittelpunkt.

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    Sparkassen öffnen den XRP-Handel für Kunden

    Seit dem 19. Oktober können Kunden einzelner Sparkassen Kryptowährungen direkt über die Banking-App kaufen. Nach Angaben von Wallstreet Online werden neben XRP auch Bitcoin, Ether, Solana und Polygon angeboten. Die technische Abwicklung übernimmt die DekaBank, während jede Sparkasse selbst entscheidet, wann sie den Dienst freischaltet.

    Nach Angaben von FinanzNachrichten.de erhalten dadurch 50 Millionen Sparkassen-Kunden Zugang zum Kryptohandel. Die Gebühr liegt bei 0,99 Euro. Pro Monat sollen 30 bis 40 weitere Institute hinzukommen, wodurch XRP schrittweise in weiteren Banking-Apps verfügbar werden könnte.

    Der XRP-Kurs stieg laut Wallstreet Online innerhalb von 24 Stunden um rund 4,5 Prozent auf etwa 1,38 US-Dollar. Gleichzeitig lag XRP noch rund 62 Prozent unter dem Rekordhoch von 3,65 US-Dollar. FinanzNachrichten.de berichtete dagegen von einem Kursanstieg um mehr als vier Prozent auf 1,35 Dollar und verwies auf einen Rückgang von 1,49 Dollar Anfang Oktober auf 1,34 Dollar.

    AngabeWertQuelle
    Start des Sparkassen-Handels19. OktoberWallstreet Online, FinanzNachrichten.de
    Angebotene KryptowährungenBitcoin, Ethereum, XRP, Solana und PolygonFinanzNachrichten.de
    Gebühr0,99 EuroFinanzNachrichten.de
    Zusätzliche Institute pro Monat30 bis 40Wallstreet Online, FinanzNachrichten.de
    Genannte Zahl der Sparkassen-Kunden50 MillionenFinanzNachrichten.de

    Infobox: Der Sparkassen-Handel erweitert den Zugang zu XRP. Genannt werden 50 Millionen Kunden, eine Gebühr von 0,99 Euro und 30 bis 40 weitere Institute pro Monat.

    Die Marke von 1,38 US-Dollar bleibt entscheidend

    Die technische Kursbetrachtung konzentriert sich auf die Zone zwischen 1,34 und 1,38 US-Dollar. Laut Wallstreet Online liegt die 100-Tage-EMA bei 1,34 US-Dollar. Die 20-, 50- und 200-Tage-EMA bündeln sich demnach bei rund 1,37 US-Dollar und bilden eine Widerstandszone.

    Ein täglicher Schlusskurs oberhalb dieser Zone könnte laut der Quelle die nächste Fibonacci-Marke bei 1,43 US-Dollar in Reichweite bringen. Fällt XRP dagegen unter 1,34 US-Dollar, wird ein Rückgang bis 1,27 US-Dollar genannt.

    FinanzNachrichten.de bezeichnet die Zone zwischen 1,35 und 1,38 Dollar als kurzfristig entscheidend. Ein Ausbruch darüber könnte demnach zu 1,42 Dollar führen. Unterhalb von 1,32 Dollar rücke dagegen die Zone um 1,29 Dollar in den Blick.

    Technische MarkeBedeutungQuelle
    1,34 US-DollarErste UnterstützungWallstreet Online
    Rund 1,37 US-DollarWiderstandszone der 20-, 50- und 200-Tage-EMAWallstreet Online
    1,38 US-DollarAktuell getestete MarkeWallstreet Online
    1,43 US-DollarNächste Fibonacci-MarkeWallstreet Online
    1,27 US-DollarMögliches Rücksetzer-ZielWallstreet Online
    1,42 US-DollarMögliches Ziel bei AusbruchFinanzNachrichten.de
    1,29 US-DollarMögliche Zone unterhalb von 1,32 DollarFinanzNachrichten.de

    Infobox: Die Berichte nennen 1,38 US-Dollar als zentrale Hürde. Oberhalb dieser Marke werden 1,42 beziehungsweise 1,43 US-Dollar genannt, während unterhalb von 1,34 beziehungsweise 1,32 US-Dollar Rückschlagsrisiken bestehen.

    Ripple unterstützt neue SEC-Regeln

    Ripple reichte am 20. Oktober ein 20-seitiges Schreiben bei der US-Börsenaufsicht SEC ein. Nach Angaben von FinanzNachrichten.de unterstützt das Unternehmen den Vorschlag „Regulation Crypto Assets“, fordert jedoch Änderungen im Detail.

    Ripples Chefjurist Stuart Alderoty erklärte laut den Berichten, dass der jahrelange Rechtsstreit um XRP mehr als 150 Millionen Dollar gekostet habe. Ripple argumentiert demnach, formale Regeln seien dauerhafter als Einzelfallentscheidungen, die von einer künftigen SEC-Führung wieder geändert werden könnten.

    „Formale Regeln“ seien dauerhafter als Einzelfallentscheidungen, die eine künftige SEC-Führung jederzeit kippen könnte, berichtet FinanzNachrichten.de unter Bezug auf Ripples Argumentation.

    Die Kommentarfrist endete am 20. Oktober. Die SEC prüft nun die Rückmeldungen aus der Branche. FinanzNachrichten.de betont, dass es sich weiterhin um einen Vorschlag handelt und ein Zeitplan für die weiteren Schritte nicht genannt wird.

    Infobox: Ripple unterstützt neue Kryptoregeln und verweist auf Rechtskosten von mehr als 150 Millionen Dollar. Die SEC prüft die Rückmeldungen, ein endgültiger Zeitplan steht nicht fest.

    Hohe XRP-Zuflüsse an Börsen und ein stark bewegtes Wallet

    Nach Angaben von FinanzNachrichten.de flossen innerhalb von 30 Tagen 6,05 Milliarden XRP auf Handelsplattformen. Dies sei der höchste Monatswert seit sieben Monaten. Allein Binance habe laut den zitierten CryptoQuant-Daten Zuflüsse von 2,46 Milliarden XRP verzeichnet.

    Am 20. Oktober empfing ein neues Wallet 82.314.668 XRP im Wert von 106 Millionen Dollar. Die Absenderadresse behielt laut dem Bericht 142,7 Millionen XRP, ohne einen einzigen Abfluss zu verzeichnen.

    Zusätzlich setzte Ripple am 1. Oktober eine Milliarde XRP aus dem Escrow frei. Die Börsenreserven stiegen laut FinanzNachrichten.de auf 11,81 Milliarden Tokens und damit nahe an das Jahreshoch.

    AngabeWertQuelle
    XRP-Zuflüsse auf Handelsplattformen in 30 Tagen6,05 Milliarden XRPFinanzNachrichten.de
    Binance-Zuflüsse2,46 Milliarden XRPFinanzNachrichten.de
    Transfer auf neues Wallet82.314.668 XRPFinanzNachrichten.de
    Wert des Transfers106 Millionen DollarFinanzNachrichten.de
    XRP-Bestand der Absenderadresse142,7 Millionen XRPFinanzNachrichten.de
    Freigabe aus dem Escrow am 1. Oktobereine Milliarde XRPFinanzNachrichten.de
    Börsenreserven11,81 Milliarden TokensFinanzNachrichten.de

    Infobox: Die Berichte nennen 6,05 Milliarden XRP an Börsenzuflüssen innerhalb von 30 Tagen. Parallel wurden ein Transfer von 82.314.668 XRP sowie eine Escrow-Freigabe von einer Milliarde XRP gemeldet.

    Verlangsamungen im XRP Ledger

    Am 20. Oktober verlangsamten sich die Transaktionsabschlüsse im XRP Ledger. Laut FinanzNachrichten.de benötigten Abschlüsse bis zu 50 Sekunden statt der üblichen vier Sekunden.

    Das XRP Ledger Operations Team bestätigte das Problem und erklärte, an einer Lösung zu arbeiten. Ripple-Mitgründer David Schwartz beschrieb die Situation laut den Berichten als Hinweis darauf, dass sich die Sicherheitsmargen des Netzwerks verkleinert hätten. Sein eigener Validator-Knoten verlor unter Spitzenlast den Zugang zur lokalen Überwachung, sodass kritische Diagnosedaten nicht erfasst werden konnten.

    Die technische Störung fiel mit hohen Börsenzuflüssen zusammen. Trotz der Belastung wurde XRP bei 1,35 Dollar und in einem weiteren Bericht bei rund 1,36 Dollar genannt.

    Infobox: Die üblichen vier Sekunden für Transaktionsabschlüsse verlängerten sich zeitweise auf bis zu 50 Sekunden. Als Ursache der Belastung und als Lösung werden in den Quellen keine abschließenden Angaben gemacht.

    Fehlerbehebung im XRP Ledger auf November verschoben

    CoinDesk berichtet, dass sich die Aktivierung des XRP-Ledger-Fixes „fixCleanup3_4_0“ vom 23. Oktober auf den 4. November verschoben hat. Grund war ein zweistündiger Rückgang der Validator-Unterstützung von 29 auf 26 von 35 Validatoren.

    Änderungen der Netzwerkregeln benötigen die Zustimmung von mehr als 80 Prozent der 35 standardmäßig vertrauten Validatoren. Dafür sind 29 Stimmen erforderlich. Die Unterstützung wird etwa alle 15 Minuten überprüft und muss 14 Tage lang bei jeder Überprüfung ununterbrochen gehalten werden.

    Am Montag lag die Unterstützung laut CoinDesk bei 29 Stimmen. Für den 23. Oktober um 09:34 UTC war die Aktivierung vorgesehen. Bei einer Kontrolle am Mittwoch um 12:54 UTC wurden nur 26 Ja-Stimmen registriert. Um 14:46 UTC lag die Zahl wieder bei 29, wodurch ein neuer Countdown begann.

    XRPLWin führt die Fehlerbehebung nun als am 4. November um 14:46 UTC live auf. Die Unterstützung stieg anschließend auf 31 von 35 Validatoren und lag damit zwei Stimmen über der erforderlichen Schwelle.

    AngabeWertQuelle
    Vertrauenswürdige Validatoren35CoinDesk
    Erforderliche Zustimmung29 ValidatorenCoinDesk
    Ursprünglich geplante Aktivierung23. Oktober, 09:34 UTCCoinDesk
    Rückgang der Unterstützung26 von 35 ValidatorenCoinDesk
    Neuer Countdown4. November, 14:46 UTCCoinDesk
    Aktuelle Unterstützung nach dem Rückgang31 von 35 ValidatorenCoinDesk

    Der Patch soll laut CoinDesk eine Schwachstelle bei der Token-Erstellung schließen. Unter bestimmten Bedingungen könnte ein Konto, das nur zum Verbrennen oder Zerstören von Token eines Emittenten berechtigt ist, dadurch neue Token erzeugen. Außerdem werden Berechnungen für Tresore und Kredite angepasst.

    Das umfassendere Kreditvergabesystem erhielt nach Angaben von CoinDesk noch nicht genügend Unterstützung, um seinen eigenen Aktivierungs-Countdown zu starten. Das System wurde seit Juni Banken und Zahlungsunternehmen vorgeschlagen und war am Donnerstag noch nicht in Betrieb.

    Infobox: Der XRP-Ledger-Fix wurde wegen eines Rückgangs der Validator-Unterstützung auf den 4. November verschoben. Die Unterstützung liegt inzwischen bei 31 von 35 Validatoren, erforderlich sind 29.

    Evernorth bringt XRP-Bestand an die Nasdaq

    Evernorth wurde am 12. Oktober unter dem Kürzel XRPN an der Nasdaq gelistet. Laut FinanzNachrichten.de brachte das Unternehmen 473 Millionen XRP in sein Treasury ein.

    Hinter dem Unternehmen stehen dem Bericht zufolge Ripple, Pantera Capital, Kraken und SBI Group. Außerdem verwies FinanzNachrichten.de auf eine Analyse von EGRAG, nach der ein Muster im Zwei-Wochen-Chart in zwei früheren Zyklen Rallyes ausgelöst habe. Als Ziele wurden 1,67 bis 31,87 Dollar genannt.

    Infobox: Evernorth ist unter XRPN an der Nasdaq gelistet und hält laut Quelle 473 Millionen XRP im Treasury. Eine technische Analyse nannte mögliche Ziele zwischen 1,67 und 31,87 Dollar.

    Pepeto wird in den Quellen als Presale-Projekt genannt

    Mehrere der vorliegenden Beiträge stellen XRP einem Presale-Projekt namens Pepeto gegenüber. Wallstreet Online nennt einen aktuellen Token-Preis von 0,000000188 Dollar und berichtet, dass bereits mehr als 10 Millionen Dollar im Presale stecken.

    FinanzNachrichten.de beziffert den eingesammelten Betrag auf 10,38 Millionen Dollar. Die Gesamtmenge wird mit 420 Billionen Token angegeben. Der Presale-Preis beträgt laut den Beiträgen 0,000000188 Dollar pro Token und soll mit jeder neuen Stufe steigen.

    Als Funktionen werden PepetoSwap, Market- und Limit-Orders, Käufe nach festem Zeitplan sowie ein privates Relay und ein Risiko-Scanner genannt. Außerdem wird eine Cross-Chain-Bridge für Ethereum, BNB Chain, Solana, Base und Arbitrum beschrieben. Transfers sollen unter 60 Sekunden möglich sein.

    Die Quellen verweisen außerdem auf eine Prüfung des Codes durch SolidProof. Angaben zu einem möglichen Binance-Listing werden als bevorstehend beziehungsweise näher rückend dargestellt. Die Beiträge betonen zugleich, dass die genannten Analystenprognosen keine Garantie darstellen.

    AngabeWertQuelle
    Presale-Preis0,000000188 DollarWallstreet Online, FinanzNachrichten.de
    Eingesammelter Betragmehr als 10 Millionen Dollar beziehungsweise 10,38 Millionen DollarWallstreet Online, FinanzNachrichten.de
    Gesamtmenge420 Billionen TokenFinanzNachrichten.de
    Genannte BlockchainsEthereum, BNB Chain, Solana, Base und ArbitrumFinanzNachrichten.de
    Genannte Transferzeitunter 60 SekundenFinanzNachrichten.de

    Infobox: Pepeto wird in mehreren Quellen als Presale mit einem Preis von 0,000000188 Dollar und einer Gesamtmenge von 420 Billionen Token beschrieben. Die Beiträge nennen PepetoSwap, eine Cross-Chain-Bridge, einen Risiko-Scanner und eine Prüfung durch SolidProof.

    Einschätzung der Redaktion

    Die institutionelle Zugänglichkeit stärkt XRP strukturell, überwiegt kurzfristig jedoch nicht die Risiken aus hohen Börsenbeständen und der verzögerten technischen Fehlerbehebung. Entscheidend ist daher weniger die zusätzliche Aufmerksamkeit als der Nachweis, dass das Netzwerk auch unter Belastung stabil und zuverlässig funktioniert. Solange technische Unsicherheit und Verkaufsdruck gleichzeitig bestehen, bleibt die Aufwärtsbewegung anfällig und die Marke von 1,38 US-Dollar eher ein Belastungstest als ein belastbares Signal.

    Kurzfazit: Mehr Zugang und regulatorische Klarheit sind langfristig positiv; kurzfristig dominieren jedoch Netzwerkstabilität, Validator-Koordination und mögliche Angebotsrisiken.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Was mir an dem Überblick hängen bleibt: Die Sparkassen-Schiene klingt erstmal nach einem echten Schritt in Richtung Alltagstauglichkeit. Wenn Kunden XRP tatsächlich direkt in ihrer Banking-App kaufen können, ist das natürlich etwas anderes als irgendeine neue Kryptobörse, von der die meisten Leute noch nie gehört haben. Trotzdem würde ich die genannten 50 Millionen Kunden nicht mit 50 Millionen aktiven Käufern gleichsetzen. Viele werden den Zugang vermutlich gar nicht nutzen oder höchstens einmal aus Neugier einen kleinen Betrag kaufen. Der psychologische Effekt und die größere Sichtbarkeit sind aber nicht zu unterschätzen.

    Spannender finde ich ehrlich gesagt die Kombination aus hohen Börsenzuflüssen und der gleichzeitigen technischen Belastung des Ledgers. 6,05 Milliarden XRP in 30 Tagen sind schon eine Hausnummer. Das muss nicht automatisch bedeuten, dass jetzt alle verkaufen wollen, aber auf den Börsen liegt damit eben potenziell mehr Angebot. Gerade wenn der Kurs an der 1,35- bis 1,38-Dollar-Zone hängt, kann so etwas den Anstieg schnell ausbremsen. Die ganzen Kursziele von 1,42 oder 1,43 Dollar sind deshalb für mich erstmal weniger wichtig als die Frage, ob XRP diese Marke auch mit vernünftigem Volumen und ohne neue schlechte Nachrichten nachhaltig halten kann.

    Bei der Ledger-Störung sollte man meiner Meinung nach ebenfalls nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Vier Sekunden auf bis zu 50 Sekunden ist zwar kein kompletter Netzwerkausfall, aber für ein System, das gerade mit Stabilität und institutioneller Nutzung punkten möchte, ist das schon ein unschönes Signal. Noch bedenklicher finde ich, dass der Fix wegen der Validator-Unterstützung verschoben werden musste. Wenn 29 von 35 Stimmen nötig sind und die Zahl zwischenzeitlich auf 26 fällt, zeigt das zumindest, dass die Koordination nicht völlig reibungslos läuft. Gut ist immerhin, dass die Unterstützung danach auf 31 gestiegen ist. Hoffentlich wird der Patch im November dann auch sauber aktiviert und nicht wieder verschoben.

    Die mögliche Schwachstelle bei der Token-Erstellung klingt zudem nicht nach einer Kleinigkeit. Selbst wenn sie nur unter bestimmten Bedingungen ausgenutzt werden könnte, sollte bei einem Ledger dieser Größenordnung natürlich möglichst früh und transparent gehandelt werden. Genau hier entscheidet sich am Ende, ob institutionelle Partner Vertrauen fassen. Eine Sparkasse kann ihren Kunden den Zugang freischalten, aber sie wird sich kaum dauerhaft wohlfühlen, wenn gleichzeitig unklar ist, wie belastbar die technische Infrastruktur bei Spitzenlast ist.

    Ripples Haltung zu formalen SEC-Regeln kann ich nachvollziehen. Nach einem Rechtsstreit, der angeblich über 150 Millionen Dollar gekostet hat, möchte man verständlicherweise keine Regelung, die bei jedem Führungswechsel wieder anders ausgelegt wird. Klare Regeln wären für alle besser, nicht nur für Ripple. Allerdings ist eine Unterstützung durch Ripple noch keine fertige Regulierung, und solange die SEC keinen verbindlichen Zeitplan nennt, bleibt das erstmal politischer und rechtlicher Rückenwind, aber noch kein Ergebnis.

    Evernorth und die 473 Millionen XRP im Treasury finde ich ebenfalls interessant, wobei solche Meldungen schnell größer wirken, als sie im Alltag sind. Ein Börsenlisting und ein großes Treasury können Aufmerksamkeit erzeugen, aber am Ende muss sich zeigen, ob daraus echte Nutzung oder nur mehr Spekulation entsteht. Die Kursziele bis 31,87 Dollar lese ich jedenfalls mit sehr viel Abstand. Zwischen einem charttechnischen Muster und einem tatsächlich erreichbaren Kurs liegen meistens noch einige Jahre, Marktzyklen und jede Menge Überraschungen.

    Bei Pepeto bin ich dann endgültig raus. Ein Presale mit 420 Billionen Token, angeblich steigenden Stufen und großen Versprechen zu Bridge, Swap und Listing klingt für mich eher nach Hochrisiko als nach einer sinnvollen Ergänzung zu XRP. Eine Codeprüfung ist sicher besser als gar nichts, aber sie ist kein Freifahrtschein und schon gar keine Garantie für Erfolg. Gerade bei solchen Projekten sollte man nur Geld einsetzen, dessen Verlust man ohne Bauchschmerzen verkraften kann.

    Unterm Strich sehe ich bei XRP also durchaus Fortschritte, aber auch einige deutliche Fragezeichen. Der Zugang über Sparkassen und eine mögliche klarere Regulierung sind langfristig positiv. Kurzfristig zählen für mich aber die Börsenbestände, die Stabilität des Ledgers und ob der Fix tatsächlich zuverlässig umgesetzt wird. Die 1,38 Dollar sind dabei nicht nur eine Chartmarke, sondern fast schon ein kleiner Vertrauens-Test. Wenn XRP darüber bleibt und das Netzwerk die aktuellen Probleme sauber löst, könnte sich das Bild aufhellen. Bis dahin wäre ich eher vorsichtig, statt jedem positiven Kursziel hinterherzulaufen.

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