Libra-Irrsinn: Mark Zuckerberg erwägt jetzt Facebook-Ausstieg!

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Facebook-CEO Mark Zuckerberg hat vor dem US-Kongress ausgesagt, dass sein Unternehmen unter Umständen aus dem selbst initiierten Krypto-Projekt Libra aussteigen könnte.

Mark Zuckerberg, Gründer und CEO von Facebook, hat sich am Mittwoch den Fragen des Komitees für Finanzdienstleistungen des US-Repräsentantenhauses gestellt. Dabei ging es unter anderem um Libra, die von Facebook konzipierte, in Entwicklung befindliche Kryptowährung.

Zuckerberg verteidigte das Projekt vor allem unter dem Gesichtspunkt der Innovation. Es sei wichtige, eine “digitale Finanz-Architektur” aufzubauen. Andernfalls könnte beispielsweise China mit einer staatlichen Digitalwährung die Vormachtstellung der USA gefährden.

Libra könnte auch ohne Facebook starten

Der CEO betonte außerdem die Unabhängigkeit von Libra gegenüber Facebook. Unter gewissen Umständen könnte sein Unternehmen auch aus der Libra Association aussteigen. Diese in der Schweiz ansässige Organisation besteht aktuell aus 21 Mitgliedern, eines davon ist die Facebook-Tocher Calibra.

Der republikanische Abgeordnete Bill Huizenga fragte Zuckerberg: “Sie sagten, dass Sie ohne die Genehmigung der US-Regulierungsbehörde nicht starten werden. Was passiert, wenn die Association beschließt, trotzdem zu starten?”, woraufhin dieser antwortete: “Ich glaube, wir wären gezwungen, die Association zu verlassen.”

Facebook wäre nicht der erste Großkonzern, der aus dem Projekt aussteigen würde. Diesen Monat haben sich bereit sowohl die Kreditkartenfirmen Visa und Mastercard als auch die Online-Auktionsplattform eBay von Libra verabschiedet. Die Zahlungsverarbeiter PayPal, Stripe und Marcado Pago kehrten dem Vorhaben ebenfalls den Rücken.

Könnte Libra ohne Beteiligung von Facebook vielleicht sogar erfolgreicher sein? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Christoph Scholz, Flickr.comLizenz

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