Bildhauer bauen eine Satoshi Nakamoto Statue in Budapest

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Budapest soll die erste Stadt werden, die eine Statue des Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto aufstellt.

Der anonyme Erfinder von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, soll in einer lebensgroßen Bronzestatue in Budapest, der Hauptstadt Ungarns, dargestellt werden. Die geheime Identität des Erfinders bleibt eines der größten Rätsel in der Krypto-Community.

Laut dem lokalen Nachrichtenportal Hungary Today arbeiten die beiden Bildhauer Réka Gergely und Tamás Gilly bereits an der Statue und haben erste Pläne enthüllt, Nakamoto mit einem gesichtslosen Gesicht darzustellen, das einen Bitcoin-Hoodie trägt.

Die Pläne zeigen, dass das Gesicht der Skulptur eine reflektierende Oberfläche haben wird, so dass die Betrachter ihr eigenes Spiegelbild finden können, wenn sie vor ihr stehen. Die Idee ist, die unbekannte Identität des Schöpfers und den charakteristischen Zweck von Bitcoin hervorzuheben, dass “wir alle Satoshi sind”.

Initiiert wurde das Projekt von Krypto-Enthusiast András Györfi. Im Gespräch mit Hungary Today betonte er die Vorteile, die Bitcoin und Blockchain-Technologie für die Welt bieten:

“Es ist eine effiziente, faire und transparente Datenbank, die das Misstrauen zwischen den Menschen beseitigt und die Welt in vielen Bereichen, von der Lebensmittelversorgung bis hin zu Hilfslieferungen, zu einem besseren Ort machen kann.”

Die neue Figur wird im Graphisoft Park stehen, einem Wissenschafts- und Technologiepark am Ufer der Donau. Auf dem Gelände gibt es bereits eine weitere produktive Tech-Figur mit einer Skulptur von Apple-Mitgründer Steve Jobs, die scheinbar in seinem charakteristischen langärmeligen Rollkragenpullover, seiner Jeans und seiner runden Brille eine Menschenmenge anspricht.

Vier ungarische Organisationen finanzieren den Plan: Mr. Coin, Crypto Academy, Blockchain Hungary Association und Blockchain Budapest. Der Bericht enthielt keinen Zeitplan für das Projekt.

Experten der Krypto-Community glauben, dass Satoshi Nakamoto beim Start des Netzwerks fast 1,1 Millionen BTC gemined hatte. Der prominente argentinische Forscher Sergio Demian Lerner meinte jedoch, dass dieser Betrag aufgrund der selbstlosen Natur von Nakamoto niemals verwendet werden würde. Darüber hinaus könnte der Verkauf dieser 1,1 Millionen BTC katastrophale Folgen für den Preis der primären Kryptowährung haben.

 

Bild@ Pixabay / Lizenz

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