Bitcoin (BTC) aus dem Weltall: Jetzt 25 mal schneller!

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Blockstream Satellite, ein Programm der Bitcoin (BTC)-Entwicklerfirma Blockstream, hat ein bahnbrechendes Update bekommen. Dadurch soll man von nun rund 25 mal schneller die BTC-Blockchain aus dem Weltall herunterladen können:

Blockstream, das wahrscheinlich bedeutendste Unternehmen in der Entwicklung von grundlegender Bitcoin (BTC)-Technologie (z.B. Liquid Sidechain), hat sein Satellitenprogramm stark verbessert, wie aus einer Ankündigung von dieser Woche hervorgeht.

Blockstream Satellite 2.0 ist am Start

Das im August 2017 gestartete Projekt Blockstream Satellite ermöglicht den Empfang der Bitcoin-Blockchain aus dem Weltall. Somit wird die Abhängigkeit der Kryptowährung vom Internet ein Stück weit gebrochen.

Ende 2018 kam es zu einem großen Update, durch das man die Blockchain seitdem auch in Asien und Australien empfangen kann. Außerdem wurde die Möglichkeit eingeführt, Daten nicht nur zu empfangen, sondern auch zu senden. Für diesen Dienst bezahlt man über Bitcoins Lightning Network.

Nun ist das Projekt in seine 2.0-Phase übergegangen. Durch zahlreiche Verbesserungen soll die Datenrate nun über 25 mal schneller sein als zuvor. So wurde etwa ein zusätzlicher Satellit angeschafft und die Transaktionsdaten würden nun effizienter komprimiert werden. Die vielleicht beste Neuerung:

“Anstatt von den Benutzern zu verlangen, ihre Bitcoin-Full Nodes für die erste Synchronisierung mit dem Internet zu verbinden – wie es bei 1.0 der Fall war – ermöglicht Blockstream Satellite 2.0 jetzt die vollständige historische Synchronisierung! Benutzer von Blockstream Satellite können eine Bitcoin-Full Node anschließen und die gesamte Bitcoin-Blockchain vollständig herunterladen, vom ursprünglichen Genesis-Block von 2009 bis hin zu den neuesten Transaktionen von heute… absolut kein Internet erforderlich!”

Bitcoin (BTC)-Code im ewigen Eis sicher bewahrt

Mithilfe von Blockstream Satellite kann man also am Bitcoin-Netzwerk teilhaben, selbst wenn das Internet vorübergehend ausfallen sollte. Aber auch für die Möglichkeit eines absoluten Katastrophenfalls besitzt BTC seit kurzem eine Art Backup.

GitHub, die bekannten Plattform für Software-Entwickler, sorgt dafür, dass die Bitcoin-Technologie wahrscheinlich auch einen Atomkrieg überleben würde. Jenseits des Polarkreises, auf der Insel Spitzbergen, lagert das “GitHub Archive Program” den Code zahlloser Open Source-Projekte ein. Mit dabei im “2020 Arctic Vault program” sind beispielsweise Programmiersprachen wie Python, aber eben auch Bitcoin.

Am zweiten Februar dieses Jahres wurde ein Snapshot des zu konservierenden Codes aufgenommen. Er wird nun auf Filmrollen gespeichert, die eine Lebensdauer von über 1.000 Jahren haben sollen. Spitzbergen ist eine abgelegene, demilitarisierte Zone, was die Insel, welche zu Norwegen gehört, besonders sicher macht. Die Filmrollen werden zudem in einer aufgegebenen Kohlemine unter dicken Permafrostböden sicher aufbewahrt.

Hast Du schon einmal die Bitcoin-Blockchain per Satellit empfangen? Schreib uns Deine Erfahrungen damit in die Kommentarspalte!

© Bild via Mark Freeth, Flickr.comLizenz, editiert

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