Bitcoin (BTC)-Transaktionsgebühren explodieren, klettern auf neues Jahreshoch

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Neben dem Preis sind auch Bitcoins (BTC) Transaktionsgebühren in den letzten Tagen extrem angestiegen. Wer seine Zahlung im nächsten Block unterbringen möchte, muss aktuell über sechs US-Dollar hinblättern.

Während der Zeit des Bärenmarktes hatten Bitcoin (BTC)-Nutzer immerhin einen Trost: Die Transaktionsgebühren blieben konstant auf einem äußerst niedrigen Niveau. Laut Daten von Bitcoinfees.info musste man zwischen Juli 2018 und März 2019 stets nur wenige Cents bezahlen, um eine Transaktion im nächsten Block unterbringen zu können.

Doch diese Zeiten scheinen nun endgültig vorbei zu sein. Als Anfang April der Bullenmarkt einsetzte, explodierten die Transaktionsgebühren schlagartig um 1500 Prozent auf über zwei US-Dollar.

Auch die jüngsten Preisanstiege haben die Gebühren weiter in die Höhe getrieben. Wer aktuell schnell ein paar BTC versenden will, muss dafür saftige sechs US-Dollar auf den Tisch legen. Damit ergibt es aktuell keinen Sinn, Bitcoin zum Kauf der fast schon sprichwörtlichen Tasse Kaffee einzusetzen, da die Gebühren den Kaufpreis um ein Vielfaches übersteigen dürften.

© coin.dance

Stoppt das Lightning Netzwerk die Kostenexplosion?

Das weckt unschöne Erinnerungen an den Dezember 2017, als manche Investoren ganze 50 US-Dollar für ihre Transaktionen ausgeben mussten. Jedoch hat sich seitdem technologisch einiges getan: Mit dem Lightning Netzwerk (LN) steht nun eine neue Skalierungstechnologie bereit, dank der Bitcoin nicht mehr an die knappen Kapazitäten seiner Blockchain gefesselt ist.

Durch das LN können die meisten Zahlungen auf einer zweiten Ebene und damit off-chain abgewickelt werden, wodurch eine Überfüllung der Blöcke vermieden werden soll. Das mindert auch die Arbeit der Miner, weswegen die Transaktionsgebühren eigentlich sinken sollten.

Das LN ist allerdings weniger sicher als on-chain Transaktionen, zumal es sich immer noch in der Entwicklung befindet. Es bleibt zu hoffen, dass Lightning die Schwere einer weiteren Kostenexplosion abmildern kann, damit Bitcoins Wachstum nicht erneut durch die Limitierungen seiner Blockchain abgewürgt wird.

Werden Bitcoins Transaktionsgebühren jemals noch einmal so hoch steigen wie im Dezember 2017? Schreib uns Deine Einschätzung dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Marco Verch, Flickr.comLizenz

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