Bitcoin (BTC) wird zu mächtig: Südafrika-Bank schließt panisch Konten von Bitcoin (BTC)-Börsen

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Stellt Bitcoin (BTC) die Souveränität nationaler Währungen in Frage? Die südafrikanische First National Bank (FNB) meint ja. Deshalb will sie nun die Konten von Bitcoin-Börsen schließen.

Kürzlich setzten Hacker spezielle Trojaner ein, um die digitale Infrastruktur der südafrikanischen Stadt Johannesburg lahmzulegen. Zahlreiche Computer des digitalen Stadtnetzwerks wurden mit einer Schadsoftware infiziert. Ziel das Angriffs war, 4 Bitcoin (aktuell ca. €32.000) im Gegenzug zur Wiederfreischaltung der Computer zu erpressen.

Zwar gelang es der Stadt, die Schadsoftware wieder von den Computern zu spülen ohne das Lösegeld zu zahlen, was aber blieb ist ein Imageschaden für Kryptowährungen im Allgemeinen.

Und so teilte die südafrikanische First National Bank (FNB) gestern mit, bis März 2020 alle Bankkonten von Bitcoin (BTC)-Exchanges schließen zu wollen. Als Begründung nannte man die “erheblichen Risiken” der Digitalmünzen. Von der Entscheidung der fünftgrößten Bank des Landes sind unter anderem die lokalen Krypto-Börsen Luno, ICE3X und VALR betroffen.

Im Kündigungsschreiben heißt es dazu:

“Die FirstRand Bank überprüft seit geraumer Zeit ihre Risikobereitschaft bezüglich virtuelle Währungen und virtuelle Exchanges. In diesem Zusammenhang hat die Bank entschieden, die Erbringung von Bankdienstleistungen an virtuelle Exchanges und Unternehmen, die in virtueller Währung handeln, einzustellen. Künftige regulatorische Klarheit kann dazu führen, dass wir unsere Entscheidung nochmal überdenken.”

Bitcoin (BTC)-Börsen bestätigten das Kündigungsschreiben empfangen zu haben reagierten aber gelassen, da weiterhin gute Beziehungen zu anderen Banken bestünden.

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© Bild via Depositphotos

1 Kommentar

  1. Wenn die Bank diese Entscheidung tatsächlich wegen dieses Hackerangriffs getroffen hat, sitzen dort Leute, die offenbar vor lauter Panik nicht mehr klar denken können. Schließlich ist die Zahl der Erpressungen, bei denen herkömmliches Geld gefordert wird, immer noch um ein Vielfaches höher als die Zahl der Bitcoin-Erpressungen. Konsequenterweise müsste die Bank also BV dann herkömmliches Geld als noch viel höheres Risiko sehen und sich daher als Geldinstitut gleich mal selbst abschaffen.

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