Bitcoin-Preis: Hat das Rennen gerade erst begonnen?

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Im letzten Monat konnte sich die Krypto-Community freuen: Der Bitcoin-Preis erreichte Ende dieser Woche Werte von knapp unter 16.000 Dollar und konnte so immer neue Höhen erreichen. 

Doch trotz dieser aufregenden Rally und Nachrichten wie den Einstieg von PayPal in den Kryptowährungs-Markt konnte Bitcoin das Interesse des Mainstreams  bisher noch nicht in dem Maße auf sich ziehen, wie Ende 2017, als Bitcoin auf seinem Höhepunkt an die 20.000er Marke hochschoss. Bedeutet dies, dass der Preisanstieg, den wir in den letzten Wochen beobachten konnten, erst der Anfang ist?

Betrachtet man die Suchdaten von Google über die letzten zwei Jahre, kann man sehen, dass, an diesen Daten gemessen, das Interesse an Bitcoin nahezu unverändert geblieben ist. Google Trends zeigt, dass das Volumen der Bitcoin-Suche noch im unter dem Wert von Juni 2019 liegt, als der Bitcoin-Preis bei etwa 10.000 US-Dollar lag.

Viele in der Bitcoin- und Cryptocurrency-Community sind der Meinung, dass dieses gedämpfte Interesse der Bevölkerung an Bitcoin inmitten eines Bitcoin-Preisanstiegs langfristig gut für Bitcoin ist.

Bitcoin- und Kryptowährungshändler weisen darauf hin, dass die Übernahme von der Wall Street und der wachsende Ruf von Bitcoin als Inflationsabsicherung mehr zu dieser Bitcoin-Rallye beigetragen hat, als die so genannte Angst vor dem Verpassen (FOMO), die 2017 über die Welt fegte.

Normalerweise wäre zu erwarten, dass der Bitcoin-Preis mit Werten wie beispielsweise von Google Trends korreliert, doch es scheint diesmal so zu sein, dass andere Faktoren den BTC-Preis nach oben treiben.

So könnte diesmal – im Gegensatz zum FOMO Ende 2017, der den Preis auf die schwindelerregenden Höchststände von 20.000 US-Dollar trieb –  das Interesse institutioneller und privater Vermögensverwalter sowie das Interesse von Unternehmen Auslöser für die jüngste Bitcoin-Preisrallye sein.

Im Oktober sprang der Zahlungsgigant PayPal in den Bitcoin- und Kryptowährungsraum und kündigte an, dass er bald Bitcoin-Kauf- und Bezahldienste anbieten wird. Die Nachricht überraschte in der Finanzwelt, wobei die vermeintliche Kapitulation von PayPal vor Bitcoin als Zeichen dafür gewertet wurde, dass eine breitere Akzeptanz bereits auf dem Weg ist.

Der Aufschwung und der anschließende Absturz des FOMO 2017 veranlasste einen Großteil der Finanzwelt, Bitcoin als eine Blase abzuschreiben, weswegen die Sorge einer Wiederholung dieses Szenarios diesmal wohl, die Euphorie über den steigenden Kurs eindämmt.

Ein Durchbrechen des Allzeithochs von 2017 bei 20.000 Dollar könnte Bitcoin jedoch zurück in die Schlagzeilen katapultieren und das Interesse des Mainstreams würde dadurch wieder zunehmen. Die steigende Akzeptanz von Institutionen lassen darauf schließen, dass Bitcoin mittlerweile ein viel stabilerer und stärkerer Vermögenswert ist, als er noch vor drei Jahren war. Es bleibt spannend, wo die Reise hingehen wird.

Bild via Pixabay / Lizenz

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