Corona-Krise als Chance: Italienische Bank startet Bitcoin (BTC)-Revolution!

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Die erste Bank im Coronavirus-geplagten Italien bietet jetzt ihren Kunden Bitcoin (BTC)-Wallets und -Handel an. Möglich wird dies durch eine Partnerschaft zwischen der Banca Sella und dem örtlichen Krypto-Startup Conio.

Italien ist bislang das Epizentrum der Coronavirus-Pandemie in Europa. Am Donnerstag überschritt die offizielle Anzahl der dort an der Krankheit Verstorbenen sogar die aus China – dem Ursprung der Seuche – gemeldete Todeszahl.

Italienische Bank bietet Bitcoin (BTC)-Wallets

Doch auch wenn das öffentliche Leben in dem südeuropäischen Land aktuell stillsteht, ist die dortige Krypto-Branche keineswegs untätig. Wie lokale Medien diese Woche berichteten, kam es sogar zu einer revolutionären Partnerschaft zwischen Hype, einem Tochterunternehmen der Banca Sella, und dem örtlichen Krypto-Startup Conio.

Dadurch haben über eine Million Kunden der Bank nun die Möglichkeit, ganz unkompliziert über die App des Finanzinstituts eine Bitcoin (BTC)-Wallet anzulegen und die Kryptowährung zu kaufen oder zu verkaufen. Die Coins sollen durch ein Sicherheitssystem mit drei Schlüsseln geschützt werden, wie Conio am Donnerstag in einer Pressemitteilung erklärte:

“Das Verwahrsystem verfügt über drei Schlüssel, von denen zwei immer für Transaktionen erforderlich sind, und ist wie folgt aufgebaut:
1. Ein Schlüssel befindet sich auf dem Smartphone des Kunden.
2. Auf den Conio-Servern befindet sich ein Schlüssel.
3. Ein Schlüssel wird von Hype offline gehalten und auf verschiedene Operatoren aufgeteilt.
Für den Betrieb muss der Kunde nur seinen Schlüssel verwenden: Conio verwendet automatisch seinen eigenen. Wenn der Kunde das Telefon verliert, blockiert Conio jede Transaktion. Der Schlüssel in Hype wird vom Kunden nur in Notfällen verwendet, um sein Geld zurückzugewinnen.”

Conio erklärte weiterhin, welche großen Vorteile die Partnerschaft für die Verbreitung von Bitcoin haben werde: Banken genössen ein höheres Vertrauen als Exchanges und so werde die Kooperation “psychologische Barriere für den Markteintritt überwinden”. Insbesondere ältere Menschen (von denen es in Italien viele gibt) könnten über die Bank einen Zugang zum Krypto-Markt finden.

Italiener zahlen gern mit Kryptowährungen

Im vergangenen Oktober hatte die Analyse-Firma SEMRush ermittelt, dass Bitcoin (BTC) die drittbeliebteste Zahlungsmethode der Italiener im Internet sei. Demnach wurde BTC im Untersuchungszeitraum von Oktober 2018 bis September 2019 monatlich im Durchschnitt 215.800 Mal genutzt. Nur PayPal und der örtliche Prepaidkarten-Anbieter PostePay waren noch beliebter.

Dagegen fielen namhafte Kreditkartenfirmen wie American Express, Visa und Mastercard weit hinter Bitcoin zurück. Letztere beiden wurden laut SEMRush sogar bloß 33.950 Mal monatlich genutzt.

Siehst Du in der Coronavirus-Pandemie einen Katalysator für die Bitcoin-Adaption oder ist das bloß Wunschdenken? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Nicolas Raymond, freestock.ca, Flickr.comLizenz, editiert

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