Das FBI beteiligt sich an den Ermittlungen gegen ein südafrikanisches Krypto-Unternehmen

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Die US-Behörden haben sich den Ermittlungen gegen Mirror Trading International angeschlossen, eine der größten Krypto-Firmen mit Sitz in Südafrika.

US-Ermittler schlossen sich den Ermittlungen gegen Mirror Trading International (MTI) an um den Insolvenzverwaltern des südafrikanischen Systems dabei zu helfen, das Vermögen der ausgezahlten Anleger wiederzuerlangen.

Mirror Trading International hatte im November 2020 etwa 260.000 Mitglieder auf der ganzen Welt und besaß insgesamt 23.000 Bitcoins, die jetzt etwa 885 Millionen Dollar wert sind. MTI wurde im Juni 2021 endgültig liquidiert und von südafrikanischen Finanzbeamten als Ponzi-Betrug eingestuft und in einem Chainalysis-Bericht als größter Krypto-Betrug des Jahres 2020 bezeichnet.

In einer E-Mail an Bloomberg erklärten fünf MTI-Treuhänder, sie hätten sich mit internationalen Strafverfolgungsbehörden wie dem Federal Bureau of Investigation getroffen, nachdem diese an sie herangetreten seien, und enthüllten, dass das FBI im Interesse mehrerer US-amerikanischer und lokaler Investoren mit den Liquidatoren von Mirror Trading International zusammenarbeitet.

Der Zusammenbruch von MTI warf ein Schlaglicht auf die Sicherheit des boomenden Kryptowährungsmarktes in Südafrika, und es gibt Pläne, die Regulierung und Aufsicht zu verschärfen. Ein zweiter großer Betrug tauchte im Juni auf, als zwei Brüder mit Bitcoin von ihrer eigenen Investitionsplattform verschwanden.

Südafrikanische Medien haben angebliche interne MTI-Mitteilungen veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass die Führungskräfte des Unternehmens über die Vorgänge im Dunkeln tappten, wobei MTI-CEO Johann Steynberg die einzige Person war, die die volle Kontrolle hatte. Der Aufenthaltsort von Johann Steynberg ist jedoch unbekannt, seit die Kunden des Händlers berichteten, dass sie ihre Gelder nicht abheben können.

Die gemeinsamen Liquidatoren erklärten:

“Obwohl es eine Papierspur (Flugticket) über seinen möglichen Flugversuch nach Brasilien gibt, konnte keine Video- oder Fotobestätigung erhalten werden, dass er das Land verlassen hat.”

Ein leitender Angestellter der südafrikanischen Krypto-Börse Luno hat diese Woche gegenüber Reportern enthüllt, dass einige der Opfer eines großen mutmaßlichen Krypto-Diebstahls im Land in diesem Frühjahr, der mit dem Africrypt-Investitionsprogramm in Verbindung stand, ihre Gelder zuvor auch an MTI geschickt hatten.

 

Bild@ Depositphotos

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