Deswegen empfiehlt Nick Szabo, der wohl beste Satoshi-Kandidat, jetzt Monero (XMR):

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Wer Nick Szabos Twitter-Account verfolgt, könnte den Eindruck gewinnen, der Kryptograph sei ein Bitcoin-Maximalist. In einem Tweet machte Szabo nun allerdings klar, dass er viel mehr Pragmatist als Maximalist ist. Im Bezug auf Anonymität, bevorzugt der gebürtige Ungar nämlich Monero (XMR) vor Bitcoin.

Kaum eine Person in der Kryptowelt scheut das Rampenlicht mehr als Nick Szabo. Und demzufolge ist auch über kaum eine Person in der Kryptowelt weniger bekannt als über Nick Szabo. Nicht einmal sein Alter spuckt eine intensive Google-Recherche aus. Für Interview oder Gespräche ist der in Ungarn aufgewachsene Computerwissenschaftler schon gar nicht erreichbar.

Was man über Szabo allerdings weiß, ist, dass er Smart Contracts einst ihren Namen gegeben hat. Auch weiß man, dass Szabo bereits seit den 90er Jahren an einer dezentralen Digitalwährung tüftelt. Diese und viele weitere Hinweise lassen eine nicht unbedeutende Anzahl von Krypto-Enthusiasten vermuten, dass Szabo maßgeblich an der Entwicklung des Bitcoin beteiligt gewesen sein könnte.

Zwar ist Bitcoin in puncto Sicherheit und Dezentralität wohl jeder anderen Kryptowährung überlegen, was die Kryptowährung allerdings vermissen lässt, ist eine bombensichere Anonymität. Als Mensch dem Anonymität aber offenkundig sehr am Herzen liegt, hat sich Szabo nun für Monero als gangbare Alternative zu Bitcoin ausgesprochen. Der Kryptograph betonte sogar, dass er “Leuten dazu rät [Monero] zu nutzen”.

Monero hat eine Reihe von Mechanismen in sein Protokoll integriert, welche tatsächliche Anonymität gewährleisten. Monero nutzt sogenannte Ring-Signaturen um zu garantieren, dass Dritte eine Transaktion nicht an dessen Sender und Empfänger knüpfen können. Die Idee hinter diesem Mechanismus ist folgende: Will Lisa einen Check an Peter schreiben, muss sie diesen mit einer Signatur versehen und Peters Namen angeben. Würde sie aber ihre Signatur zusammen mit zehn weiteren Signaturen ihrer Freunde auf den Check schreiben und zu Peters Namen ebenfalls zehn weitere hinzufügen, wären Sender und Empfänger nicht mehr eindeutig feststellbar.Nach diesem Prinzip funktionieren auch die Ring-Signaturen. Damit nur Peter aber das von Lisa versandte Geld erhalten kann, erstellt sie einen digitalen Schlüssel, mit dem alleine man Zugang zu dem versandten Geld erhält und lässt diesen Peter zukommen.

Monero ermöglicht nicht nur eine Verschleierung der Daten von Sender und Empfänger, sondern eröffnet auch die Möglichkeit den versandten Betrag unkenntlich zu machen. Dies geschieht über sogenannte Ring Confidential Transactions (auf Deutsch: vertrauliche Ring-Transaktionen).

Um nun noch eine weitere Sicherheitsmaßnahme zu treffen, die gewährleistet, dass Transaktionen nicht mit der Wallet (dem digitalen Aufbewahrungsort von Monero) in Verbindung gebracht werde können, werden Tarnadressen eingesetzt. Tarnadressen sind einmalige Public Keys (das sind die Zahlenfolgen, die das Pseudonym eines Nutzers darstellen), die nach erfolgter Anwendung nicht erneut genutzt werden können und in keinster Weise mit dem dahinter stehenden Public Key in Verbindung gebracht werden können.

Wie stehst Du zu dem Privacy Coin Monero (XMR)? Teile es uns in der Kommentarspalte mit! 

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