Diese Institution kauft 150% aller neuen Bitcoins (BTC)!

0
767

Die Firma Grayscale Investments hat rechnerisch gesehen 150 Prozent aller Bitcoins (BTC) aufgekauft, die seit dem Halving geschürft wurden. Crayscale-CEO Barry Silbert verspottet derweil die große Investmentbank Goldman Sachs:

Am Abend des elften Mai kam es zum bislang dritten Bitcoin (BTC)-Halving. Seitdem erhalten Miner für das Finden eines neuen Blocks nur noch 6,25 BTC, also die Hälfte der bisherigen Belohnung.

Grayscale kauft 150% aller neuen Bitcoin (BTC)

Der Analyst Kevin Rooke hat vor wenigen Stunden ein Schaubild veröffentlicht, welches – je nach Sichtweise – entweder die extreme Knappheit von BTC oder den Bitcoin-Hunger eines einzelnen Unternehmens verdeutlicht: Zum Zeitpunkt des Posts waren demnach seit dem Halving 12,337 BTC geschürft worden, während im gleichen Zeitraum eine einzige Firma 18.910 Bitcoins (gut das Eineinhalbfache davon) aufgekauft hatte: Grayscale Investmens.

Goldman Sachs: Kryptowährungen sind keine Anlageklasse

Während diese Firma also Bitcoins im großen Stil akkumuliert, ist man bei der großen Investmentbank Goldman Sachs offenbar weiterhin Krypto-skeptisch eingestellt. Kürzlich keimte bei manchen Beobachtungen Hoffnung auf einen Bitcoin-freundlichen Kurs der Bank auf, die sich jedoch nicht erfüllt hat:

Es war nämlich im Vorhinein bekannt geworden, dass die Finanzinstitution für den gestrigen Mittwoch eine Audiokonferenz mit ihren Kunden angesetzt hatte, welche folgenden Titel trug: “Auswirkungen der aktuellen Politik auf Inflation, Gold und Bitcoin“.

Leider wurde dabei nicht etwa BTC zum Krisenschutz empfohlen, sondern die Coins wurden vielmehr delegitimiert. So hieß es etwa: “Kryptowährungen einschließlich Bitcoin sind keine Anlageklasse”.

Grayscale-Chef verspotet Goldman

Glücklicherweise zeigen die starken Bitcoin-Käufe durch Grayscale, dass Bitcoin für institutionelle Investoren nicht auf die bekannte Investmentbank angewiesen ist. Oder wie es Rooke formulierte: Die “Wall Street will Bitcoin, und es ist ihnen egal, was Goldman Sachs zu sagen hat.”

Dieser Tweet wurde auch von Grayscale-CEO Barry Silbert aufgegriffen, der spottete, dass die Marktkaptialisierung von Bitcoin größer sei als die von Goldman Sachs. Silbert wies zudem kürzlich darauf hin, dass sein Unternehmen nicht nur kräftig in BTC, sondern auch in Ethereum (ETH) investiert. Im Zeitraum eines Jahres wuchs der Grayscale Ethereum Trust von 11,7 auf 276,5 Millionen US-Dollar.

Dabei kann einem Silberts Einfluss schon fast unheimlich werden, vor allem wenn man bedenkt, dass er nicht nur Gründer und CEO von Grayscale, sondern ebenfalls Chef des Mutterkonzerns Digital Currency Group ist. Zu dem Unternehmen gehört auch die angesehene Nachrichtenseite CoinDesk. Silbert hat zudem in die großen Krypto-Unternehmen Coinbase und Ripple investiert.

Glaubst Du, dass sich die alten Wunschträume von einem Bullenmarkt dank institutioneller Investoren nun doch noch erfüllen werden oder hast Du eher Angst vor Zentralisierung? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via QuoteInspektor.comLizenz

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here