EILMELDUNG: Finnland hodlt Bitcoin (BTC), macht 1.900% Gewinn!

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Der finnische Zoll beschlagnahmte vor Jahren 1.666 Bitcoin (BTC) und hat sie bis heute gehodlt. Sollten die Coins jetzt zum Marktpreis verkauft werden, hätte der Staat einen Gewinn von 1.900 Prozent gemacht. Es ist aber noch nicht klar, was mit den BTC geschehen soll:

Der finnische Staat ist seit Jahren eher unfreiwillig aber äußerst erfolgreich in Bitcoin (BTC) investiert, wie die örtliche Nachrichtenseite Yle.fi am Dienstag berichtete.

Der Zoll des nordeuropäischen Landes habe nämlich vor Jahren 1.666 BTC im Wert von damals unter 700.000 Euro beschlagnahmt. Zum aktuellen Wechselkurs sind die Coins inzwischen 14 Millionen Euro wert, was eine Wertsteigerung von 1.900 Prozent entspricht.

Teilt man 700.000 durch 1.666, kommt man auf einen Bitcoin-Preis von etwa 420 Euro zu dem Zeitpunkt, als die Coins eingezogen wurden. Betrachtet man Bitcoins historische Preisentwicklung, so müssten die BTC also vor dem Juni 2016 beschlagnahmt worden sein, da der Wert eines Coins seit diesem Monat stets deutlich höher lag.

Wie Yle.fi berichtete, besitzt Finnland darüber hinaus noch andere Kryptowährungen im Gesamtwert von mehreren Millionen Euros.

Was soll aus Finnlands Bitcoin (BTC)-Besitz werden?

In anderen Ländern, wie z.B. den Vereinigten Staaten werden beschlagnahmte Coins  versteigert. Die jüngste Auktion dieser Art wurde erst diesen Monat durch den U.S. Marshalls Service durchgeführt. Dabei kamen 4.040 Bitcoins unter den Hammer.

In Finnland will man diesen Weg bislang allerdings nicht gehen. Der Zoll befürchtet nämlich, dass die versteigerten Coins schon bald wieder für kriminelle Zwecke verwendet würden. Aber warum auch nicht weiter hodln, wo man bis jetzt damit so große Gewinne erziehlt hat?

Wie Irland fast Bitcoin (BTC)-Wal geworden wäre:

Erst diesen Monat versuchte der irische Staat, in den Besitz von Bitcoin im Wert von 52 Millionen Euro in Form von Bitcoin zu kommen. Der High Court des Landes hatte verfügt, dass die BTC, welche dem Drogendealer Clifton Collins gehört hatten, in den Besitz des Criminal Assets Bureau (CAB) übergehen sollten.

Dem Gericht zufolge handelte es sich bei dem Vermögen um die Erträge aus illegalen Geschäften. Der heute 59-jährige Collins soll wohl bereits früh in Bitcoin eingestiegen sein und von dem extremen Preisanstieg im Laufe der Jahre profitiert haben.

Unglücklicherweise für die Behörden erklärte der Dealer jedoch, dass sich die besagten Coins gar nicht mehr in seinem Besitz befänden: Er habe die Private Keys für seine Wallets nämlich ausschließlich in Form von Papier gelagert und in seiner Angel-Ausrüstung versteckt.

Als Collins dann 2017 wegen seines Cannabis-Handels ins Gefängnis kam, habe sein Vermieter die Wohnung ausräumen lassen, wodurch auch die Private Keys auf dem Müll landeten. Der Abfall sei ins Ausland verschifft worden, womit die BTC wohl für immer verloren sein dürften.

Welcher Staat wird wohl als erster ganz offiziell eine eigene Bitcoin (BTC)-Reserve anlegen? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Nicolas Raymond, Flickr.comLizenz, freestock.ca, editiert

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