Ethereum 2.0 – ein Update zum Status!

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Heute schauen wir uns an, was der bevorstehende ETH 2.0 Hard-Fork bedeutet und warum Ethereum-Entwickler immer noch über die „Eiszeit“ debattieren.

Ethereum 2.0 steht kurz vor seinem ersten Hard-Fork, welcher noch in diesem Jahr kommen soll!

Das von der Ethereum Foundation unterstützte Forschungsteam, organisiert derzeit letzte Vorbereitungen, für einen rückwärts inkompatiblen Wechsel zur Beacon Chain. Wie Entwickler des Teams am 14. Januar mitteilten, ist dies für Mitte 2021 geplant.

Dieser Hard Fork ist im herkömmlichen Sinne kein wirklicher Hard Fork, betonte Teku-Projektleiter Ben Edgington. Es ist eher ein Aufwärmen vor dem Sharding und der Verschmelzung von ETH 1.x mit der Beacon Chain.

„Das Wort „Fork“ (englisch für Gabel) ist im Blockchain-Gebrauch stark überladen. Tatsächlich soll es keine Neuabzweigung geben, wenn dieses Upgrade durchgeführt wird. Im Sinne des Netzwerks, wollen wir keine konkurrierenden Ketten“, schrieb er in seinem ETH 2.0-Blogbeitrag am 15. Januar.

Das Upgrade wird wahrscheinlich die folgenden Codeänderungen enthalten, obwohl diese Änderungen noch nicht vollständig vereinbart wurden:

– Infrastruktur für die Unterstützung von sogenannten „Light Clients“ durch die Einführung von Synchronisierungs-Komitees. Light Clients ermöglichen die Validierung der Kette, ohne dass so viel Aufwand erforderlich ist, wie bei dem herkömmlichen Validierungsprozess.

– Eine neue Funktion namens balance_denominator, welche die Strafen für inaktive Validatoren neu regelt. Die derzeitige Strafmethode ist ein Denial-of-Service Vector (DOS), während die neue Funktion die Effizienz der Kette erhöhen wird, so schrieb der ETH 2.0-Forscher Danny Ryan auf GitHub.

– Die Belohnungen werden über die Länge einer Epoche (ähnlich einem Block) berechnet, anstatt nach dem Ende der Epoche, wie dies derzeit der Fall ist. Edgington merkt an, dass die Änderung dazu beitragen solle, die Anzahl falscher Bestätigungen zu begrenzen.

Eiszeit auf Ethereum 2.0?

Ein weiteres Merkmal, das in Betracht gezogen wird, ist die Aufnahme der sogenannten „Difficulty Bomb“, auch als „Eiszeit“ bekannt. Die Eiszeit, welche in vordefinierten Blockhöhen ins Spiel kommt, ist ein Mechanismus zur Anpassung der Bedingungen für Miner, welche ursprünglich bereits in 2015 zur ETH 1.x-Blockchain hinzugefügt wurde. Sie erschwert den Minern im Laufe der Zeit die Arbeit, um die Entwickler zum Aufbau von ETH 2.0 zu motivieren.

Diese Difficulty Bomb wird jedoch als Grundnahrungsmittel für Ethereum angesehen, da sie den Entwicklern wirtschaftliche Anreize bieten soll, weiterhin Innovationen auf dem Basis-Layer zu entwickeln.

Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass es auch in ETH 2.0 aufgenommen wird, da es bereits eine wirtschaftliche Kraft gibt, welche die Entwicklung der Beacon Chain vorantreibt, so Ryan.

“Es gibt keine Eiszeit in der Beacon-Kette, aber sie erfüllt im Wesentlichen eine Forcierungsfunktion, da derzeit 2,5 Millionen ETH im System eingeschlossen sind”, erklärt Ryan. “Es ist undenkbar für Entwickler der Community, das ETH in dieser Größenordnung irgendwo parallel existiert, ohne etwas zu tun.”

Die Entscheidung, eine Funktion zur Anpassung des Schwierigkeitsgrades wie die Eiszeit in ETH 2.0 aufzunehmen, hängt davon ab, wie sich die Ethereum-Blockchain nach der Komplettierung von 2.0 entwickelt, sagte er abschließend.

Eth 2.0 erreicht ein Allzeithoch für die Netzwerkbeteiligung

Das Ethereum 2.0-Netzwerk wächst stetig und mit nahezu perfekter Beteiligung der Benutzer. Am Samstag, den 23. Januar, erreichte ETH 2.0 mit 99,46% die höchste tägliche durchschnittliche Netzwerkbeteiligungsrate. Dies zeigt, dass Validatoren von ETH 2.0, ungeachtet wachsender Teilnehmerzahlen, weiterhin daran interessiert sind, das Netzwerk zu sichern und sich Belohnungen zu verdienen.

Der tägliche Durchschnitt der pro Validator verdienten Belohnungen fiel am Donnerstag, den 21. Januar, auf 0,007235 ETH; dies ist ein Sieben-Wochen-Tief. Aufgrund der bullischen Preisaktivität von Ether auf den Kryptomärkten, ist der Wert der im Netzwerk erzielten Belohnungen im gleichen Zeitraum jedoch um 81,47% gestiegen. Mit anderen Worten, weil der ETH-Preis gestiegen ist, verdienen Validatoren – in US-Dollar gerechnet – im Durchschnitt mehr pro Tag.

 

Bild@Quoteinspector / Lizenz

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