Facebooks Libra: US-Abgeordnete nach Reise in die Schweiz weiterhin skeptisch

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Eine Delegation des US-Kongress’ hat die Schweiz für Gespräche über Facebooks Libra-Kryptowährung besucht. Laut der Abgeordneten Maxine Waters habe die Reise ihre Bedenken gegenüber dem Projekt jedoch nicht ausgeräumt.

Im Juni kündigte Facebook mit Libra eine eigene Digitalwährung an. Diese soll ihren Wert durch Reserven aus verschiedenen Fiatwährungen erhalten und von der sogenannten Libra Association verwaltet werden, welche ihren Sitz im schweizerischen Genf hat.

Vergangene Woche nutzte nun eine Delegation von sechs Abgeordneten des Komitees für Finanzdienstleistungen des US-Repräsentantenhauses die Parlamentsferien für einen Besuch in der Schweiz. Sie traf sich dort mit Vertretern verschiedener Regulierungsbehörden, namentlich SIF, FDPIC und FINMA, um ein besseres Verständnis für Facebooks Coin zu gewinnen.

Maxine Waters weiterhin nicht von Libra überzeugt

Maxine Waters, die Vorsitzende des Komitees, war schon direkt nach der offiziellen Ankündigung von Libra dadurch aufgefallen, dass sie einen vorläufigen Stopp des Projekts gefordert hatte. Auch nach den Gesprächen in der Schweiz blieb die 81-jährige demokratische Politikerin skeptisch:

“Obwohl ich die Zeit schätze, die die Schweizer Regierungsbeamten sich genommen haben, um sich mit uns zu treffen, habe ich weiterhin Bedenken, einem großen Technologieunternehmen zu erlauben, eine privat kontrollierte, alternative globale Währung zu schaffen. Ich freue mich darauf, unsere Kongress-Delegation fortzusetzen und diese Fragen, Geldwäsche und andere Angelegenheiten, im Rahmen der Zuständigkeit des Komitees zu prüfen.”

Glaubst Du, dass Politiker den Start von Libra verhindern könnten? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Fredrik RubenssonFlickr.comLizenz

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