Hongkong: Ein gutes Beispiel, warum Bitcoin unerlässlich ist!

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In Hongkong wurden grade Aktivisten festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen eine Vorwahl organisiert zu haben, nachdem sich die Wahlen aufgrund von COVID-19 verzögern, und das sie geplant hätten, ein Veto gegen die Staatshaushalte einzulegen.

Einige von den Angeklagten werden nach dem neuen nationalen Sicherheitsgesetz wegen „Subversion“ strafrechtlich verfolgt und müssen nun mit einer lebenslangen Haftstrafe rechnen.

Die Polizei in Hongkong gibt an, dass 1000 Beamte an den Verhaftungen beteiligt waren. Unter anderem haben sie während der Operation etwa 1,6 Mio. USD in Hongkong-Dollar eingefroren – das entspricht  in etwa 200.000 US-Dollar, also lediglich etwa 4.000 USD pro Angeklagten.

Dem voraus hat die HSBC (und andere Banken) die Gelder eines im Exil lebenden Gesetzgebers aus Hongkong eingefroren. Diese Banken haben nicht nur die Gelder dieses Politikers eingefroren, sondern auch die Gelder seiner Frau, sowie die seiner Eltern, nachdem die Polizei von Hongkong ihn beschuldigt hatte, nach einer Crowdfunding-Kampagne Gelder missbraucht zu haben. Ted Hui, der Betroffene, sagte, dass es sich um “politische Vergeltungsmaßnahmen durch wirtschaftliche Unterdrückung” handele.

Das Einfrieren und Beschlagnahmen von Geldern, sowie das Festnehmen junger demokratischer Aktivisten und Gesetzgeber, hat in Hongkong Angst ausgelöst. Hongkonger, welche lange in einer Stadt lebten die als stabiler Finanzhafen und Bindeglied zwischen dem chinesischen Festland und dem internationalen Finanzsystem angesehen wurde, versuchen nun ihre Gelder nach Übersee zu verlagern, um die Beschlagnahmung ihres Vermögens in Hongkong zu vermeiden.

Das neue nationale Sicherheitsgesetz, welches diese Festnahmen und finanziellen Maßnahmen der Regierung legitimiert, beruht im Wesentlichen auf der chinesischen Gesetzesvorlage zum Thema „Subversion der Staatsmacht“.

In der Volksrepublik China ist es ein weit gefasstes Gesetz und ergreift alles, was die Zentralregierung auf dem chinesischen Festland „untergräbt“; auch, wenn es sich lediglich um geäußerte oder verschriftlichte Texte geht, die womöglich eine demokratischere Version der VR China vorantreiben wollen.

Liu Xiaobo, der Nobelpreisträger, war bis zu seinem Tod unter diesem „Rechtsinstrument“ inhaftiert – hauptsächlich wegen seiner Schriften und Aufsätze.

Im Fall der Gesetzgeber und Aktivisten in Hongkong bedeutete „Subversion“, eine Vorwahl zu leiten, um zu versuchen, eine demokratisch gewählte Opposition gegen diejenigen in Hongkongs zu bilden, die dazu tendieren die Zentralregierung der VR China politisch zu unterstützen.

Dies hat nun in Hongkong zu einer Massensuche nach alternativen Orten geführt, an denen Vermögen gespeichert werden kann.

Bitcoin hat in Hongkong bereits eine gewisse Geschichte.

Die Bitcoin Association of Hongkong hat Anzeigen in Straßenbahnen und in der Nähe von Banken geschaltet und darum gebeten, dass die Menschen „ihre eigene Bank“ sind.

Die Gefahren vor Inflation, Währungsreformen, undemokratischen Regierungswechseln oder Enteignungen privaten Eigentums, sind nicht länger nur eine Fantasie am fernen Horizont. Für viele auf der Welt, nun auch in Hongkong, ist dies eine stumpfe Realität geworden.

Bitcoin ist für Situationen wie diese unerlässlich: Es ist eine Option, die Zensur-resistent und grenzenlos ist, in einer Welt, in der Staaten ihre Befugnisse immer häufiger breit und mehrdeutig anwenden.

Bild@Pixabay / Lizenz

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