Indien: Oberster Gerichtshof beschließt Bitcoin (BTC)-Revolution für 1,3 Milliarden Menschen!

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Der indische Supreme Court hat mit einem aktuellen Urteil das Schicksal von Bitcoin (BTC) & Co. im zweitbevölkerungsreichsten Land der Erde schlagartig gewendet. Das Gericht hob eine Weisung der Zentralbank auf, der zufolge keine Bank Kunden mit Verbindungen zu Kryptowährungen bedienen durfte.

Die weltweite Verbreitung von Bitcoin (BTC) und anderen Kryptowährung könnte wahrscheinlich heute schon deutlich weiter fortgeschritten sein, wenn ihr Handel nicht in den beiden bevölkerungsreichsten Ländern der Erde, China und Indien, durch die Autoritäten stark eingeschränkt worden wäre. Doch nun scheint sich das Blatt immerhin für die über 1,3 Milliarden Einwohner Indiens gewendet zu haben:

Indische Zentralbank machte Bitcoin-Fans das Leben schwer

Auf dem südasiatischen Subkontinent hatte die Reserve Bank of India (RBI) seit April 2018 das Betreiben von Exchanges quasi unmöglich gemacht. Sie befahl nämlich allen indischen Banken, Kunden, die mit Kryptowährungen in Verbindung standen, nicht mehr zu bedienen.

Dieses Verbot durch die Zentralbank betraf nicht nur Unternehmen, sondern sogar Privatpersonen. Kunden der Kotak Mahindra Bank mussten beispielsweise folgende Erklärung abgeben, um überhaupt ein Konto eröffnen zu dürfen:

„Ich erkläre hiermit, dass ich mit keinerlei Transaktionen zu tun haben werde, die mit Kryptowährungen in Verbindung stehen, Bitcoin eingeschlossen. Ich verstehe auch und bin einverstanden, dass sich die Bank das Recht vorbehält, mein Konto ohne Vorwarnung zu schließen, sollte herausgefunden werden, dass ich solche Transaktionen tätige.“

Gericht entfesselt Indiens Krypto-Potential

Doch mit dieser restriktiven Politik ist es nun vorbei: Der indische Supreme Court hat nämlich ein Urteil gefällt, dem zufolge die Anweisung der RBI nicht verfassungsgemäß war. Das indische Krypto-Potenzial kann also nun entfesselt werden!

Sumit Gupta, Mitgründer und CEO der Exchange CoinDCX, der sich in dieser Angelegenheit mit einer Petition an den Gerichtshof gewandt hatte, sieht nun optimistisch in die Zukunft, wie er gegenüber der Nachrichtenseite The Block erklärte:

“Die Aufhebung des Verbots durch den Obersten Gerichtshof wird Indien neue Möglichkeiten in Bezug auf Investitionen, Wirtschaftswachstum, finanzielle Integration und Marktreife eröffnen. Wir haben Krypto immer als ein Potenzial gesehen, Indiens Traum, eine 5 Billionen-Dollar-Wirtschaft zu werden, zu verwirklichen.”

Auf jeden Fall ist ein interessiertes Publikum vorhanden: Vergangenes Jahr ergab eine Umfrage von Hurun India, dass Kryptowährungen in dem Land immerhin die viertbeliebteste Anlageform unter den Wohlhabenden sei. Bitcoin war demnach am beliebtesten, gefolgt von Ethereum (ETH) und Ripple (XRP).

Glaubst Du, dass die Bitcoin-Adaption in Indien eine große Rolle für den weltweiten Durchbruch von Kryptowährungen spielen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Paul Asman and Jill LenobleFlickr.comLizenz, editiert

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