Ist Binance-CEO Changpeng Zhao nur ein eiskalter Hochstapler?

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Der DigiByte (DGB)-Gründer Jared Tate hat Binance-CEO Changpeng Zhao und Tron (TRX)-Gründer Justin Sun als Gauner abgestempelt. Die Zeit sei gekommen, etwas gegen sie zu unternehmen.

Jared Tate, Gründer der Kryptowährung DigiByte, hat heute auf Twitter aus heiterem Himmel gegen zwei bekannte Krypto-Persönlichkeiten ausgeteilt. Changpeng Zhao, CEO der Exchange Binance, und Tron (TRX)-Gründer Justin Sun seien beide Gauner (Crooks). Auf welche Indizien sich dieses Urteil stütze, erklärte Tate nicht.

Ich bin den Bullshit in dieser Industrie leid. Ich habe dem nicht die letzten 8 Jahre meines Lebens gewidmet, um hier untätig zu sitzen und zuzusehen, wie #blockchain Technologie von einem Haufen Gauner wie @justinsuntron und @cz_binance entführt wird. Die Zeit ist gekommen.

Ärger zwischen Tate und Binance

Tate war schon in der Vergangenheit schlecht auf Binance zu sprechen gewesen. Er behauptete nämlich, die Exchange habe die exorbitante Gebühr von “300.000 US-Dollar und drei Prozent von allen DGB” verlangt, damit DigiByte auf Binace gelistet würde.

Zhao bestritt diese Anschuldigung und teilte seinerseits gegen Tate aus: Es sei traurig, wie “giftige Mitgleider” die Krypto-Gemeinschaft schädigen würden. Ohne Tate sei DGB wohl schon lange auf Binance gelistet worden.

Die dubiosen Aktionen des Justin Sun

Deutlich weniger klar ist dagegen, welches Problem Tate eigentlich mit Tron-Gründer Justin Sun hat. Im Januar bezeichnete er TRX bereits einmal als Exit Scam, gab jedoch auch damals keine wirklichen Gründe an.

Es kann daher nur gemutmaßt werden, dass sich der DigiByte auf die allgemein bekannten zweifelhaften Aktionen des Tron-CEO bezieht. So machte beispielsweise Anfang 2018 der Skandal Schlagzeilen, dass das Tron-Whitepaper Plagiate enthielte.

Dieses Jahr fiel Sun dagegen durch dubiose Twitter-Gewinnspiele auf, bei denen man angeblich einen Tesla gewinnen konnte. Der Vorwurf wurde jedoch laut, dass es sich um ein abgekartetes Spiel gehandelt habe, bei dem Sun dem rechtmäßigen Gewinner um seinen Preis gebracht hätte.

DigiByte (DGB) weitgehend bedeutungslos

Was auch immer die beiden Angegriffenen falsch gemacht haben mögen, vielleicht ist der Grund für Tates Ausbruch auch eher bei ihm selbst zu suchen. Möglicherweise ist er frustriert darüber, dass andere Projekte erfolgreich sind, während seine eigene Kryptowährungen inzwischen in der Bedeutungslosigkeit versinkt.

Aktuell liegt DigiByte in der CoinMarketCap-Rangliste nach Marktkapitalisierung nur noch auf Rang 54. Vom Bärenmarkt hat sich DGB in keiner Weise erholt: Der Coin rangiert aktuell immer noch rund 95 Prozent unter seinem Allzeithoch von Anfang 208.

Glaubst auch Du, dass einige angesehene Mitglieder der Krypto-Gemeinde eigentlich Betrüger sind? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Twitter: @cz_binance

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