Krypto-Banker Mike Novogratz: Bitcoin bleibt vorerst zwischen 3.000 und 6.000 US-Dollar. Video

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Mike Novogratz bleibt bullish. | © Depostiphotos
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Galaxy Digital-Gründer Mike Novogratz erwartet den Bitcoin-Preis kurzfristig zwischen 3.000 und 6.000 US-Dollar. Allerdings sei der Markt inzwischen weniger aufregend. Analysten hatten noch vor Kurzem einen Sturz bis auf 1.500 US-Dollar vorausgesehen.

Mike Novogratz, Gründer der auf Kryptowährungen spezialisierten Handelsbank Galaxy Digital, rechnet nicht mit einem weiteren Sturz des Bitcoin (BTC)-Preises unter 3.000 US-Dollar. „Ich denke, Bitcoin wird zwischen 3.000 und 6.000 sein und hoffentlich beginnen wir nächstes Jahr die Aufwärtsbewegung zu sehen“, so Novogratz in einem am Dienstag veröffentlichten Bloomberg-Interview.

Er sei sich immer noch ziemlich sicher, dass ein digitaler Wertspeicher existieren müsse und dass es sich dabei um Bitcoin handeln werde. Angesichts der Preisentwicklung in diesem Jahr sei es leicht, Bitcoin abzuschreiben, doch man müsse das größere Bild sehen: Hätte man Bitcoin vor zwei Jahren gekauft, hätte man immer noch alle anderen Anlagemöglichkeiten übertroffen. Es gäbe sowohl bei der Technologie, als auch bei den Unternehmern und Institutionen große Fortschritte zu beobachten.

Schwarzseher vorerst widerlegt

Nach den Preisstürzen seit Mitte November hatten äußerst pessimistische Zukunftsprognosen für den Bitcoin-Preis die Runde gemacht: So rechnete der Bloomberg-Analst Mike McGlone mit einem Sturz bis auf 1.500 US-Dollar.

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Seit Montag befinden sich die beliebtesten Kryptowährungen allerdings auf einem Erholungskurs. Der BTC-Preis liegt nun wieder über 3.800 US-Dollar. Einen besonders beeindruckenden Kursgewinn verzeichnete Bitcoin Cash (BCH). Der Coin legte in den letzten 24 Stunden um rund 40 Prozent zu.

Krypto wird langweilig

Aus Novogratz‘ Sicht sind Kryptowährungen allerdings aktuell deutlich weniger interessant als noch vor zwei Jahren. Dagegen werde die Makro-Entwicklung nach einer langen Zeit der Langeweile nun wieder richtig spannend. Dies werde allerdings „nicht großartig für die Weltwirtschaft“ sein.

Als Beispiel für ein interessantes Makro-Ereignis nannte er den Fall des Ölpreises von 80 auf 50 US-Dollar, während die US-Zentralbank heute den Leitzins erhöhen werde. So etwas sei bislang noch nie zusammen aufgetreten.

Wird sich BTC als sicherer Wertspeicher bewähren, falls die Weltwirtschaft erneut in eine Krise rutschen sollte? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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