Krypto-Experte Adam Back: Warum Bitcoin (BTC) auf $300.000 steigen wird!

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Adam Back, Kryptographie-Legende und (wie manche glauben) womöglich Satoshi Nakamotos wahre Identität, glaubt an einen Bitcoin (BTC) Preis von 300.000 US-Dollar innerhalb von fünf Jahren. Das sind seine Gründe:

Adam Back kann man als Urgestein der Krypto-Szene beschreiben. Schon 1997 erfand er eine Art Kryptowährungs-Prototyp namens Hashcash. Er korrespondierte mit dem pseudonymen Bitcoin (BTC)-Erfinder Satoshi Nakamoto und leitet aktuell Blockstream, die wohl wichtigste Entwicklerfirma für Bitcoin-Infrastruktur.

Back: Bitcoin (BTC)-Preis bald $300.000!

Der in Malta ansässige Kryptograph gab kürzlich der Nachrichtenplattform Bloomberg ein Interview. Die für Investoren wahrscheinlich relevanteste Aussage darin lautete, dass der Bitcoin-Preis Back zufolge in den nächsten fünf Jahren auf 300.000 US-Dollar hochschnellen werde.

Interessant dabei ist, dass BTC laut dem Blockstream-Chef dabei nicht einmal auf institutionelle Investoren angewiesen sein werde. Allein die Privatanleger würden für diese Preisexplosion ausreichen. Der Grund: Mehr und mehr Menschen würden sich momentan absichern und den Wert ihres Vermögens bewahren wollen, denn “es wird eine Menge Geld auf der Welt gedruckt”, so Back.

300.000 US-Dollar scheint bei einem aktuellen Preis von knapp 10.000 USD eine hohe Hausnummer zu sein. In der Vergangenheit hat der Blockstream-CEO jedoch schon noch optimistischere Prognosen abgegeben: Der frühe Bitcoin-Unterstützer Hal Finney hatte 2009 ein Gedankenexperiment gepostet, dem zufolge ein BTC eines Tages zehn Millionen US-Dollar wert sein könnte. Back meinte im Januar dieses Jahres dazu, dies sei “näher [an der Wirklichkeit], als es klingt”. Allerdings hatte der Kryptograph dabei mit eingerechnet, dass die US-Finanzpolitik den Dollar stark entwerten würde und nicht die heutige Kaufkraft vorausgesetzt.

Ist Adam Back selbst Satoshi Nakamoto?

Back war im vergangenen Monat durch den YouTuber “Barely Sociable” als Satoshi Nakamoto “enttarnt” worden. Das betreffende Video nennt zahlreiche Indizien, die auf Back als Urheber von BTC hinweisen, doch der angeblich Entlarvte bleibt dabei, dass er nicht hinter dem Pseudonym stecke. Gegenüber Bloomberg meinte der Kryptograph, dass die wahre Identität Satoshis geheim bleiben sollte, um “hierarchisches Denken” zu vermeiden:

“Wenn man über eine Technologie liest, versucht man herauszufinden, wer der CEO eines Unternehmens ist, und die Leute wollen Fragen stellen. Da Bitcoin eher wie ein digitales Gold ist, würde man nicht wollen, dass Gold einen Gründer hat. Damit Bitcoin weiterhin wie ein Rohstoff wahrgenommen wird, halte ich es für eine sehr gute Sache, dass Satoshi sich aus der Öffentlichkeit heraushält”.

In dem Bloomberg-Interview gab Back außerdem bekannt, dass er bis heute persönlich Bitcoin-Mining betreibe und keinen der geschürften BTC verkaufen wolle.

Glaubst Du, dass Backs Preiserwartung von 300.000 realistisch ist? Könnte sie sogar schon früher als in fünf Jahren wahr werden? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Depositphotos

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