Krypto-News: Betrugswarnung, Bitcoin-Streit und XRP-ETF-Zuflüsse unerquicklich
Autor: Coinkurier Redaktion
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Kategorie: Nachrichten
Zusammenfassung: Der Pressespiegel warnt vor Krypto-Recovery-Scams und beleuchtet Advanced Blockchains Sanierung sowie Markt- und Regulierungsfragen.
Der aktuelle Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten Spannungsfelder im Kryptomarkt: Betrugsmaschen rund um angebliche Blockchain-Auszahlungen, den finanziellen Neustart von Advanced Blockchain, den Streit um Bitcoin-BIP-110 und die überraschend robusten XRP-ETF-Zuflüsse trotz fallender Kurse. Die Beiträge zeigen, wie eng regulatorische Entscheidungen, technologische Grundsatzfragen und Anlegervertrauen miteinander verknüpft sind.
Warnung vor angeblichem Blockchain-Betrug über assistance-blockchain.org
Das Rechtsportal Anwalt24 berichtet über einen Fall, bei dem Anlegern zunächst hohe Auszahlungen aus angeblichen Kryptoinvestitionen oder Online-Handelsplattformen in Aussicht gestellt worden sein sollen. Kurz vor der Auszahlung sei eine weitere Person aufgetreten, die sich als Mitarbeiterin einer Blockchain-, Compliance- oder Finanzabteilung ausgab und zusätzliche Gebühren verlangte.
Im Zusammenhang mit der Domain assistance-blockchain.org wurde laut Anwalt24 unter anderem die E-Mail-Adresse sandra.champagne@assistance-blockchain.org genannt. Die betreffende Person soll als Mitarbeiterin einer Blockchain-Finanzabteilung aufgetreten sein und erklärt haben, eine bereits genehmigte Auszahlung könne erst nach Zahlung weiterer Gebühren freigegeben werden.
Eine Kanzlei schilderte gegenüber Anwalt24 einen Fall, in dem ein Anleger zunächst über eine vermeintliche Online-Handelsplattform investierte. Auf dem Handelskonto seien über Wochen hinweg erhebliche Gewinne angezeigt worden. Als der Anleger eine Auszahlung verlangte, seien zunächst weitere Voraussetzungen genannt worden.
Später habe der Anleger eine schriftliche Bestätigung erhalten, wonach eine Auszahlung in Höhe von mehreren hunderttausend US-Dollar genehmigt worden sei. Tatsächlich sei jedoch kein Geld ausgezahlt worden. Stattdessen sei ihm mitgeteilt worden, die Auszahlung befinde sich wegen blockchaininterner Vorschriften in einer Sperre und könne erst nach Überweisung eines erheblichen Geldbetrags freigegeben werden.
Der Versuch des Anlegers, die angeblichen Gebühren direkt mit der Auszahlung zu verrechnen, sei abgelehnt worden. Stattdessen sei auf einer Vorauszahlung bestanden worden. Im weiteren Verlauf hätten sich die Erklärungen geändert: Zunächst sei behauptet worden, in das Blockchain-System könne technisch nicht eingegriffen werden, später sei eine Aufteilung der Auszahlung angeblich doch möglich gewesen.
„Gerade diese wechselnden Erklärungen stellen aus unserer Sicht ein erhebliches Warnsignal dar.“ – Anwalt24
Anwalt24 ordnet den geschilderten Ablauf dem Muster sogenannter Recovery-Scams zu. Dabei bauen die Betrugsmodelle häufig auf einen bereits zuvor erfolgten Anlagebetrug auf und nutzen den Wunsch der Betroffenen nach einer Rückzahlung aus.
Als typische Begründungen für zusätzliche Forderungen nennt der Beitrag Blockchain-Gebühren, Wallet-Freischaltungen, AML-Prüfungen, Compliance-Kosten, Sicherheitsleistungen, Steuern, Liquiditätsnachweise, Verifizierungskosten und Netzwerkgebühren. Häufig werde verlangt, dass die Zahlung vorab erfolge; nach einer Zahlung würden in zahlreichen Fällen weitere Forderungen erhoben.
Der Domainname assistance-blockchain.org könne bei Betroffenen den Eindruck erwecken, es bestehe ein Zusammenhang mit Blockchain.com oder einer offiziellen Blockchain-Stelle. Aus dem Begriff „Blockchain“ innerhalb einer Domain lasse sich ein solcher Zusammenhang jedoch nicht automatisch ableiten.
Anleger sollten laut Anwalt24 prüfen, wer hinter einer Domain steht, welche Unternehmensangaben vorhanden sind, ob ein vollständiges Impressum existiert, ob eine behördliche Zulassung vorliegt und ob eine nachvollziehbare Unternehmenshistorie besteht.
Als weitere auffällige Forderungen aus der anwaltlichen Praxis werden Liquiditätsnachweise, Wallet-Entsperrungen, Steuerforderungen, Sicherheitsleistungen, Versicherungsgebühren, Kreditrückzahlungen, Börsengebühren, Geldwäscheprüfungen und internationale Transferkosten genannt. Gemeinsames Merkmal sei, dass diese Forderungen regelmäßig erst auftauchten, nachdem eine Auszahlung verlangt worden sei.
Zu den Warnsignalen zählen nach Darstellung von Anwalt24 hohe Gewinnversprechen, angeblich garantierte Auszahlungen, die Kontaktaufnahme durch unbekannte Blockchain-Mitarbeiter, Forderungen nach weiteren Zahlungen vor einer Auszahlung, Zeitdruck, wechselnde Begründungen, angebliche Sondergenehmigungen, die Kommunikation ausschließlich per E-Mail oder Messenger, eine fehlende behördliche Zulassung sowie Zahlungen an Privatpersonen oder unbekannte Wallet-Adressen.
Betroffene sollten keine weiteren Zahlungen leisten, ohne den Sachverhalt sorgfältig prüfen zu lassen. Empfohlen werden die Sicherung sämtlicher E-Mails, Chatverläufe, Wallet-Adressen, Transaktionshashes, Zahlungsbelege und Bankunterlagen sowie die Erstattung einer Strafanzeige und eine blockchainforensische Untersuchung der Zahlungsströme.
Eine abschließende rechtliche Bewertung der Verantwortlichen der Domain bleibt laut Anwalt24 den zuständigen Strafverfolgungsbehörden vorbehalten. Die Kanzlei sieht in der Kommunikation über assistance-blockchain.org beziehungsweise sandra.champagne@assistance-blockchain.org jedoch deutliche Parallelen zu bekannten Fällen des Online-Anlagebetrugs und sogenannter Recovery-Scams.
Infobox: Anwalt24 berichtet über zusätzliche Gebührenforderungen vor angeblichen Kryptoauszahlungen. Wechselnde Erklärungen, Vorauszahlungen und unbekannte Wallet-Adressen werden als Warnsignale beschrieben.
Advanced Blockchain: „ABAG 2.0“ weitgehend abgeschlossen
ad-hoc-news.de berichtet über Fortschritte beim Transformationsprozess der Advanced Blockchain AG. Der Markt habe auf die weitgehend abgeschlossenen bilanziellen Bereinigungen im Rahmen der Strategie „ABAG 2.0“ mit einem deutlichen Kursplus reagiert.
Die Aktie notierte laut dem Bericht bei 1,20 € und verzeichnete ein Plus von 10,91 %. Analysten richteten ihren Blick nach Abschluss der Umstrukturierung verstärkt auf das Potenzial der neu geordneten Konzernstruktur.
Für das Geschäftsjahr 2025 meldete die Muttergesellschaft einen Umsatz von 0,31 Mio. EUR nach 0,23 Mio. EUR im Vorjahr. Gleichzeitig weitete sich der Jahresfehlbetrag von -1,78 Mio. EUR auf -3,48 Mio. EUR aus.
Als wesentliche Belastungen nennt das Unternehmen Rechts-, Beratungs- und Aufarbeitungskosten im Zuge der strategischen Neuausrichtung. Besonders deutlich waren die Korrekturen bei der Tochtergesellschaft Incredulous Labs Ltd.
Incredulous Labs Ltd. verbuchte für 2025 infolge massiver Wertberichtigungen auf Token-Rechte und Projektinvestitionen einen Jahresfehlbetrag von 16,98 Mio. USD. Im Vorjahr hatte die Gesellschaft bereinigt noch einen Gewinn von 0,95 Mio. USD ausgewiesen. Das Eigenkapital drehte anschließend auf -7,48 Mio. USD.
Für den geprüften Jahresabschluss 2025 erhielt der Konzern dennoch ein eingeschränktes Testat. Laut CFO Maik Laske konnten Unsicherheiten aus den Vorjahren 2023 und 2024 ausgeräumt und eine Versagung des Testats vermieden werden.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Aktueller Kurs | 1,20 € |
| Kursplus | 10,91 % |
| Umsatz 2025 | 0,31 Mio. EUR |
| Umsatz Vorjahr | 0,23 Mio. EUR |
| Jahresfehlbetrag 2025 | -3,48 Mio. EUR |
| Jahresfehlbetrag Vorjahr | -1,78 Mio. EUR |
| Jahresfehlbetrag Incredulous Labs Ltd. 2025 | 16,98 Mio. USD |
| Eigenkapital Incredulous Labs Ltd. | -7,48 Mio. USD |
Die Analysten der GBC AG bestätigten am 14. Juli 2026 ihr Rating „Kaufen“. Cosmin Filker und Matthias Greiffenberger bezeichneten den bilanziellen Reset in ihrem Research-Update als weitgehend abgeschlossen und nannten ein Kursziel von 2,00 EUR für das Ende des Jahres 2027.
Gleichzeitig stufen die Analysten die Aktie wegen des laufenden Transformationsprozesses weiterhin als spekulatives Investment ein. Als kritischen Faktor nennt der Bericht die weiterhin hohe operative Kostenbasis. Die erhöhte Transparenz nach Abschluss der Bereinigungen werde jedoch als positive Grundlage für die künftige Kursentwicklung bewertet.
Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von 2,14 € betrug laut ad-hoc-news.de 43,90 %. Seit Jahresbeginn notierte die Aktie mit 53,12 % im Minus.
Auch aus dem Portfolio meldete Advanced Blockchain Fortschritte. Das Portfoliounternehmen Panoptic startete Mitte Juni die Version v2 seiner Plattform für den On-Chain-Handel mit tokenisierten Vermögenswerten. Zusätzlich sicherte sich das Unternehmen ein Gesellschafterdarlehen im sechsstelligen Bereich.
Die Mittel sollen das operative Geschäft stützen und die Reaktivierung der Geschäftseinheit „FinPro“ ermöglichen. Bereits im April war eine Veränderung im Vorstand eingeleitet worden, die ebenfalls Teil der strategischen Neuausrichtung ist.
Die ordentliche Hauptversammlung der Advanced Blockchain AG soll am 27. August 2026 in virtuellem Format stattfinden. Dort könnte das Management weitere Einzelheiten zur Strategie nach dem Abschluss von „ABAG 2.0“ erläutern.
Infobox: Advanced Blockchain meldete für 2025 höhere Erlöse, aber auch deutlich ausgeweitete Verluste. Die GBC AG bestätigte am 14. Juli 2026 „Kaufen“ und nannte ein Kursziel von 2,00 EUR für Ende 2027, stufte die Aktie jedoch weiterhin als spekulatives Investment ein.
Michael Saylor kritisiert Bitcoin-Vorschlag BIP-110
CoinDesk berichtet über die Kritik von Michael Saylor am Bitcoin Improvement Proposal 110. Der Vorschlag soll die Speicherung beliebiger Daten auf der Bitcoin-Blockchain vorübergehend einschränken, um sogenanntem „Spam“ entgegenzuwirken.
Saylor bezeichnete BIP-110 als „eine schlechte Idee“ und argumentiert, dass der Vorschlag die Neutralität des Netzwerks untergraben und einen gefährlichen Präzedenzfall für Zensur schaffen könne. Nach seiner Einschätzung sei die vorgeschlagene Lösung gefährlicher als das Problem.
„BIP 110 würde den Konsens nutzen, um gültige Aktivitäten einzuschränken, zukünftige Optionen zu beschneiden, die Implementierung zu verkomplizieren und einen Präzedenzfall schaffen, den es später nicht mehr rückgängig machen kann.“ – Michael Saylor, laut CoinDesk
BIP-110 sieht laut CoinDesk eine einjährige Soft Fork mit neuen Konsensgrenzen für Daten vor. Zusätzlich soll die Miner-Signalisierungsschwelle auf 55 % sinken.
Saylor warnt, dass die Änderung das Risiko von Netzwerksplits und Marktunsicherheit erhöhen könnte. Bisher seien für die Zustimmung zu Upgrades 95 % der Miner erforderlich; BIP-110 schlage vor, diese Anforderung auf 55 % zu senken.
| Im Vorschlag genannte Werte | Angabe |
|---|---|
| Dauer der Soft Fork | ein Jahr |
| Miner-Signalisierungsschwelle | 55 % |
| Bisher im Bericht genannte Zustimmungsschwelle | 95 % |
| Von Strategy gehaltene BTC | 843.775 BTC |
| Wert dieser BTC am Sonntag | 54,31 Milliarden US-Dollar |
Ein zentraler Einwand Saylors betrifft die fehlende Möglichkeit des Bitcoin-Netzwerks, die Absicht hinter gespeicherten Daten zu erkennen. Bytes könnten ein Bild, einen Nachweis, einen Vertrag, Metadaten, einen Authentifizierungsnachweis oder eine zukünftige Anwendung darstellen.
Durch ein Verbot von „Spam“ würde menschliches Urteilsvermögen nach Saylors Darstellung zum Protokollrecht erhoben. Die Befürworter des Vorschlags wollen Bitcoin stärker auf seine Funktion als Peer-to-Peer-Digitalkasse und „sound money“ konzentrieren, während Kritiker eine Einschränkung bestimmter Nutzungen oder eine Form der Zensur befürchten.
Saylor warnt außerdem vor einem möglichen Abkühlungseffekt auf Entwickler und Innovationen. Wenn die Datenspeicherung das heutige Ziel sei, könnten morgen Datenschutzwerkzeuge, neuartige Verwahrungslösungen oder Unternehmensanwendungen betroffen sein.
Auch wirtschaftliche Folgen stehen im Mittelpunkt seiner Kritik. Die Unterdrückung bestimmter Nutzungen könne die aggregierte Gebührennachfrage senken. In einer Welt, in der die Blocksubvention weiterhin halbiert werde, könne ein geringerer Gebührenertrag den Anreiz der Miner schwächen, Rechenleistung bereitzustellen, und dadurch die Sicherheit von Bitcoin gefährden.
Als Alternative zu Änderungen am Konsens schlägt Saylor marktbasierte Gebühren und individuelle Relay-Richtlinien vor. Nutzer könnten ihre eigene Node so konfigurieren, dass bestimmte Daten nicht weitergeleitet werden, oder höhere Gebühren könnten die Nutzung weniger attraktiver machen.
„Bitcoin benötigt keine Hüter der Reinheit. Es braucht Hüter der Neutralität.“ – Michael Saylor, laut CoinDesk
Infobox: BIP-110 soll laut CoinDesk für ein Jahr neue Datenbeschränkungen einführen und die Miner-Signalisierungsschwelle auf 55 % senken. Michael Saylor sieht darin Risiken für Neutralität, Innovation, Gebührennachfrage und Netzwerksicherheit.
XRP: ETF-Zuflüsse trotz Kursrückgang
Börse Express berichtet über eine gegenläufige Entwicklung beim XRP-Markt. Während der XRP-Kurs nachgibt, fließt institutionelles Kapital in die zugehörigen ETFs.
XRP notierte bei 1,08 Dollar und verlor auf Tagessicht rund 2,5 Prozent. Auf Wochensicht lag der Rückgang bei zwei Prozent, auf Monatssicht bei zehn Prozent. Damit blieb der Token gut 70 Prozent unter seinem Hoch vom Juli 2025 bei 3,65 Dollar.
Das Google-Suchinteresse sei seit diesem Hoch um 91 Prozent eingebrochen. Börse Express wertet dies als Hinweis auf eine deutlich nachlassende öffentliche Aufmerksamkeit, während der Kurs weiter unter Druck steht.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| XRP-Kurs | 1,08 Dollar |
| Tagesentwicklung | rund 2,5 Prozent Verlust |
| Wochenentwicklung | zwei Prozent Verlust |
| Monatsentwicklung | zehn Prozent Verlust |
| Hoch vom Juli 2025 | 3,65 Dollar |
| Rückgang gegenüber dem Hoch | gut 70 Prozent |
| Rückgang des Google-Suchinteresses | 91 Prozent |
Der CLARITY Act passierte im Mai 2026 den Bankenausschuss mit 15 zu 9 Stimmen. Eine Abstimmung im gesamten Senat wurde jedoch mehrfach verschoben.
Senatorin Lummis zielt laut Börse Express auf die Woche ab dem 20. Juli. Für die erforderlichen 60 Stimmen fehlen weiterhin etwa sieben demokratische Unterstützer. Die Polymarket-Quoten für eine Verabschiedung fielen von 73 auf rund 43 Prozent.
Der 7. August ist der letzte Sitzungstag vor der Sommerpause und damit die Deadline für einen Abstimmungsversuch. Standard Chartered hält an einem Kursziel von 2,80 Dollar für Ende 2026 fest. Dieses Ziel entspricht laut Bericht einem Aufwärtspotenzial von rund 160 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau und ist ausdrücklich an die Verabschiedung des Gesetzes sowie bessere Makrobedingungen geknüpft.
Auf der ETF-Seite verzeichnete XRP am 16. Juli einen Nettozufluss von 6,78 Millionen Dollar. Bitwise und Franklin Templeton führten diese Zuflüsse an. Seit November 2025 summieren sich die Zuflüsse laut Börse Express auf rund 1,49 Milliarden Dollar.
Parallel dazu sanken die XRP-Bestände auf Binance auf 2,61 Milliarden Token. Dies sei der tiefste Stand seit Februar 2026. Sinkende Börsenreserven gelten laut dem Bericht allgemein als Hinweis darauf, dass Anleger Token in längerfristige Verwahrung verschieben, anstatt sie zum Verkauf bereitzuhalten.
Das XRP Ledger überschritt am 16. Juli die Marke von acht Millionen aktivierten Konten. Gleichzeitig fiel die tägliche Nutzeraktivität auf ein Jahrestief von 25.350 aktiven Adressen. Die Zahl neuer Kontoeröffnungen verlangsamte sich seit März auf rund 2.300 pro Tag.
Technisch blieb die Lage angespannt. Der RSI lag bei 53,18 und damit im neutralen Bereich, während der 50-Tage-Durchschnitt bei 1,1055 Dollar lag. Die Unterstützung bei 1,00 Dollar habe den gesamten Sommer gehalten; der Widerstand bei 1,20 Dollar gelte als Marke für eine mögliche Trendwende.
Bei einem Bruch der Unterstützung könne sich der Weg zur nächsten Zone bei 0,87 Dollar öffnen. Bis zum 7. August dürfte sich laut Börse Express zeigen, ob der Senat den erforderlichen politischen Schwung findet oder XRP eine weitere Verzögerung verkraften muss.
Infobox: XRP fiel auf 1,08 Dollar, während die ETFs am 16. Juli einen Nettozufluss von 6,78 Millionen Dollar verzeichneten. Politisch bleibt die Abstimmung über den CLARITY Act ungewiss; technisch liegen wichtige Marken bei 1,00 Dollar und 1,20 Dollar.
Einschätzung der Redaktion
Die geschilderten Vorauszahlungen sind ein besonders starkes Betrugssignal: Eine seriöse Auszahlung wird nicht durch ständig neue, vorab zu entrichtende Gebühren glaubhaft gemacht. Betroffene sollten jeden weiteren Kontakt abbrechen, Beweise sichern und unverzüglich rechtliche sowie strafrechtliche Schritte prüfen.
Kernaussage: Wechselnde Begründungen und Vorauszahlungsforderungen sprechen klar gegen eine tatsächlich bevorstehende Auszahlung.
Einschätzung der Redaktion
Der Abschluss bilanzieller Bereinigungen verbessert zwar die Nachvollziehbarkeit der Unternehmenslage, beseitigt aber weder die hohen Verluste noch das negative Eigenkapital der Tochtergesellschaft. Angesichts der weiterhin hohen Kostenbasis bleibt die Aktie trotz möglicher Erholungschancen ein Investment mit sehr hohem Risiko.
Kernaussage: Mehr Transparenz ist positiv, ersetzt jedoch noch keinen nachhaltigen operativen Turnaround.
Einschätzung der Redaktion
Der Streit um BIP-110 berührt eine Grundsatzfrage: Bitcoin muss zwischen technischer Begrenzung unerwünschter Nutzung und der Wahrung seiner Neutralität abwägen. Eine abgesenkte Zustimmungsschwelle könnte die Akzeptanz eines Eingriffs schwächen; marktbasierte Gebühren und individuelle Relay-Regeln erscheinen als weniger weitreichende Alternativen.
Kernaussage: Die Debatte betrifft nicht nur Daten auf der Blockchain, sondern die langfristige Governance und Sicherheitsökonomie des Netzwerks.
Einschätzung der Redaktion
Die ETF-Zuflüsse sind ein konstruktives Signal für institutionelles Interesse, können die schwache Kurs- und Nutzungsdynamik jedoch nicht allein umkehren. Für eine nachhaltige Neubewertung braucht es neben regulatorischer Klarheit auch wachsende reale Aktivität und eine überzeugende Nachfrage jenseits kurzfristiger Kapitalzuflüsse.
Kernaussage: Institutionelle Käufe stützen die Perspektive, bilden aber noch keinen Beleg für eine abgeschlossene Trendwende.
Quellen:
- assistance-blockchain.org – Vorsicht "Blockchain-Betrug"!
- Advanced Blockchain Aktie: ABAG 2.0 weitgehend abgeschlossen
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- Die DMGI-Aktie reagiert auf schwächere Blockchain-Erlöse und Volatilität am Kryptomarkt
- XRP: ETF-Geld trotzt Kursflaute