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    Krypto-News: Betrugswarnung, Bitcoin-Streit und XRP-ETF-Zuflüsse unerquicklich

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    20.07.2026 235 mal gelesen 4 Kommentare Google-News
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    Warnung vor einer Betrugsmasche: Wer nach einer angeblichen Kryptoauszahlung plötzlich weitere Gebühren für Compliance, Steuern oder Wallet-Freischaltungen zahlen soll, sollte sofort misstrauisch werden. Wechselnde Erklärungen, Zeitdruck und Vorauszahlungen sind typische Warnsignale für sogenannte Recovery-Scams.
    Auch unter assistance-blockchain.org soll ein solcher Fall aufgetreten sein. Betroffene erhielten trotz angeblich genehmigter Auszahlung kein Geld, sondern weitere Zahlungsforderungen. Keine zusätzlichen Überweisungen leisten, Beweise sichern und rechtliche sowie strafrechtliche Schritte prüfen.
    Bei Advanced Blockchain ist die bilanzielle Bereinigung im Rahmen von „ABAG 2.0“ weitgehend abgeschlossen. Zwar stieg der Umsatz 2025, zugleich weitete sich der Jahresfehlbetrag deutlich aus und die Tochter Incredulous Labs wies negatives Eigenkapital aus. Mehr Transparenz verbessert die Lageeinschätzung, macht die Aktie aber weiterhin zu einem spekulativen Investment.
    Grundsatzstreit bei Bitcoin: BIP-110 soll die Speicherung bestimmter Daten auf der Blockchain begrenzen und die Miner-Signalisierungsschwelle auf 55 Prozent senken. Michael Saylor warnt vor Zensur, Netzwerksplits und einer Schwächung von Innovation und Sicherheit. Als Alternativen nennt er marktbasierte Gebühren und individuelle Relay-Regeln.
    XRP zeigt ein widersprüchliches Bild: Der Kurs fiel auf 1,08 Dollar und liegt deutlich unter dem Hoch von 2025, während XRP-ETFs am 16. Juli 6,78 Millionen Dollar Zuflüsse verbuchten. Seit November 2025 summieren sich die Zuflüsse auf rund 1,49 Milliarden Dollar. Ob daraus eine Trendwende entsteht, hängt auch von der Regulierung, der Nutzung des Netzwerks und wichtigen Kursmarken wie 1,00 und 1,20 Dollar ab.

    Der aktuelle Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten Spannungsfelder im Kryptomarkt: Betrugsmaschen rund um angebliche Blockchain-Auszahlungen, den finanziellen Neustart von Advanced Blockchain, den Streit um Bitcoin-BIP-110 und die überraschend robusten XRP-ETF-Zuflüsse trotz fallender Kurse. Die Beiträge zeigen, wie eng regulatorische Entscheidungen, technologische Grundsatzfragen und Anlegervertrauen miteinander verknüpft sind.

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    Warnung vor angeblichem Blockchain-Betrug über assistance-blockchain.org

    Das Rechtsportal Anwalt24 berichtet über einen Fall, bei dem Anlegern zunächst hohe Auszahlungen aus angeblichen Kryptoinvestitionen oder Online-Handelsplattformen in Aussicht gestellt worden sein sollen. Kurz vor der Auszahlung sei eine weitere Person aufgetreten, die sich als Mitarbeiterin einer Blockchain-, Compliance- oder Finanzabteilung ausgab und zusätzliche Gebühren verlangte.

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    Im Zusammenhang mit der Domain assistance-blockchain.org wurde laut Anwalt24 unter anderem die E-Mail-Adresse sandra.champagne@assistance-blockchain.org genannt. Die betreffende Person soll als Mitarbeiterin einer Blockchain-Finanzabteilung aufgetreten sein und erklärt haben, eine bereits genehmigte Auszahlung könne erst nach Zahlung weiterer Gebühren freigegeben werden.

    Eine Kanzlei schilderte gegenüber Anwalt24 einen Fall, in dem ein Anleger zunächst über eine vermeintliche Online-Handelsplattform investierte. Auf dem Handelskonto seien über Wochen hinweg erhebliche Gewinne angezeigt worden. Als der Anleger eine Auszahlung verlangte, seien zunächst weitere Voraussetzungen genannt worden.

    Später habe der Anleger eine schriftliche Bestätigung erhalten, wonach eine Auszahlung in Höhe von mehreren hunderttausend US-Dollar genehmigt worden sei. Tatsächlich sei jedoch kein Geld ausgezahlt worden. Stattdessen sei ihm mitgeteilt worden, die Auszahlung befinde sich wegen blockchaininterner Vorschriften in einer Sperre und könne erst nach Überweisung eines erheblichen Geldbetrags freigegeben werden.

    Der Versuch des Anlegers, die angeblichen Gebühren direkt mit der Auszahlung zu verrechnen, sei abgelehnt worden. Stattdessen sei auf einer Vorauszahlung bestanden worden. Im weiteren Verlauf hätten sich die Erklärungen geändert: Zunächst sei behauptet worden, in das Blockchain-System könne technisch nicht eingegriffen werden, später sei eine Aufteilung der Auszahlung angeblich doch möglich gewesen.

    „Gerade diese wechselnden Erklärungen stellen aus unserer Sicht ein erhebliches Warnsignal dar.“ – Anwalt24

    Anwalt24 ordnet den geschilderten Ablauf dem Muster sogenannter Recovery-Scams zu. Dabei bauen die Betrugsmodelle häufig auf einen bereits zuvor erfolgten Anlagebetrug auf und nutzen den Wunsch der Betroffenen nach einer Rückzahlung aus.

    Als typische Begründungen für zusätzliche Forderungen nennt der Beitrag Blockchain-Gebühren, Wallet-Freischaltungen, AML-Prüfungen, Compliance-Kosten, Sicherheitsleistungen, Steuern, Liquiditätsnachweise, Verifizierungskosten und Netzwerkgebühren. Häufig werde verlangt, dass die Zahlung vorab erfolge; nach einer Zahlung würden in zahlreichen Fällen weitere Forderungen erhoben.

    Der Domainname assistance-blockchain.org könne bei Betroffenen den Eindruck erwecken, es bestehe ein Zusammenhang mit Blockchain.com oder einer offiziellen Blockchain-Stelle. Aus dem Begriff „Blockchain“ innerhalb einer Domain lasse sich ein solcher Zusammenhang jedoch nicht automatisch ableiten.

    Anleger sollten laut Anwalt24 prüfen, wer hinter einer Domain steht, welche Unternehmensangaben vorhanden sind, ob ein vollständiges Impressum existiert, ob eine behördliche Zulassung vorliegt und ob eine nachvollziehbare Unternehmenshistorie besteht.

    Als weitere auffällige Forderungen aus der anwaltlichen Praxis werden Liquiditätsnachweise, Wallet-Entsperrungen, Steuerforderungen, Sicherheitsleistungen, Versicherungsgebühren, Kreditrückzahlungen, Börsengebühren, Geldwäscheprüfungen und internationale Transferkosten genannt. Gemeinsames Merkmal sei, dass diese Forderungen regelmäßig erst auftauchten, nachdem eine Auszahlung verlangt worden sei.

    Zu den Warnsignalen zählen nach Darstellung von Anwalt24 hohe Gewinnversprechen, angeblich garantierte Auszahlungen, die Kontaktaufnahme durch unbekannte Blockchain-Mitarbeiter, Forderungen nach weiteren Zahlungen vor einer Auszahlung, Zeitdruck, wechselnde Begründungen, angebliche Sondergenehmigungen, die Kommunikation ausschließlich per E-Mail oder Messenger, eine fehlende behördliche Zulassung sowie Zahlungen an Privatpersonen oder unbekannte Wallet-Adressen.

    Betroffene sollten keine weiteren Zahlungen leisten, ohne den Sachverhalt sorgfältig prüfen zu lassen. Empfohlen werden die Sicherung sämtlicher E-Mails, Chatverläufe, Wallet-Adressen, Transaktionshashes, Zahlungsbelege und Bankunterlagen sowie die Erstattung einer Strafanzeige und eine blockchainforensische Untersuchung der Zahlungsströme.

    Eine abschließende rechtliche Bewertung der Verantwortlichen der Domain bleibt laut Anwalt24 den zuständigen Strafverfolgungsbehörden vorbehalten. Die Kanzlei sieht in der Kommunikation über assistance-blockchain.org beziehungsweise sandra.champagne@assistance-blockchain.org jedoch deutliche Parallelen zu bekannten Fällen des Online-Anlagebetrugs und sogenannter Recovery-Scams.

    Infobox: Anwalt24 berichtet über zusätzliche Gebührenforderungen vor angeblichen Kryptoauszahlungen. Wechselnde Erklärungen, Vorauszahlungen und unbekannte Wallet-Adressen werden als Warnsignale beschrieben.

    Advanced Blockchain: „ABAG 2.0“ weitgehend abgeschlossen

    ad-hoc-news.de berichtet über Fortschritte beim Transformationsprozess der Advanced Blockchain AG. Der Markt habe auf die weitgehend abgeschlossenen bilanziellen Bereinigungen im Rahmen der Strategie „ABAG 2.0“ mit einem deutlichen Kursplus reagiert.

    Die Aktie notierte laut dem Bericht bei 1,20 € und verzeichnete ein Plus von 10,91 %. Analysten richteten ihren Blick nach Abschluss der Umstrukturierung verstärkt auf das Potenzial der neu geordneten Konzernstruktur.

    Für das Geschäftsjahr 2025 meldete die Muttergesellschaft einen Umsatz von 0,31 Mio. EUR nach 0,23 Mio. EUR im Vorjahr. Gleichzeitig weitete sich der Jahresfehlbetrag von -1,78 Mio. EUR auf -3,48 Mio. EUR aus.

    Als wesentliche Belastungen nennt das Unternehmen Rechts-, Beratungs- und Aufarbeitungskosten im Zuge der strategischen Neuausrichtung. Besonders deutlich waren die Korrekturen bei der Tochtergesellschaft Incredulous Labs Ltd.

    Incredulous Labs Ltd. verbuchte für 2025 infolge massiver Wertberichtigungen auf Token-Rechte und Projektinvestitionen einen Jahresfehlbetrag von 16,98 Mio. USD. Im Vorjahr hatte die Gesellschaft bereinigt noch einen Gewinn von 0,95 Mio. USD ausgewiesen. Das Eigenkapital drehte anschließend auf -7,48 Mio. USD.

    Für den geprüften Jahresabschluss 2025 erhielt der Konzern dennoch ein eingeschränktes Testat. Laut CFO Maik Laske konnten Unsicherheiten aus den Vorjahren 2023 und 2024 ausgeräumt und eine Versagung des Testats vermieden werden.

    KennzahlWert
    Aktueller Kurs1,20 €
    Kursplus10,91 %
    Umsatz 20250,31 Mio. EUR
    Umsatz Vorjahr0,23 Mio. EUR
    Jahresfehlbetrag 2025-3,48 Mio. EUR
    Jahresfehlbetrag Vorjahr-1,78 Mio. EUR
    Jahresfehlbetrag Incredulous Labs Ltd. 202516,98 Mio. USD
    Eigenkapital Incredulous Labs Ltd.-7,48 Mio. USD

    Die Analysten der GBC AG bestätigten am 14. Juli 2026 ihr Rating „Kaufen“. Cosmin Filker und Matthias Greiffenberger bezeichneten den bilanziellen Reset in ihrem Research-Update als weitgehend abgeschlossen und nannten ein Kursziel von 2,00 EUR für das Ende des Jahres 2027.

    Gleichzeitig stufen die Analysten die Aktie wegen des laufenden Transformationsprozesses weiterhin als spekulatives Investment ein. Als kritischen Faktor nennt der Bericht die weiterhin hohe operative Kostenbasis. Die erhöhte Transparenz nach Abschluss der Bereinigungen werde jedoch als positive Grundlage für die künftige Kursentwicklung bewertet.

    Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von 2,14 € betrug laut ad-hoc-news.de 43,90 %. Seit Jahresbeginn notierte die Aktie mit 53,12 % im Minus.

    Auch aus dem Portfolio meldete Advanced Blockchain Fortschritte. Das Portfoliounternehmen Panoptic startete Mitte Juni die Version v2 seiner Plattform für den On-Chain-Handel mit tokenisierten Vermögenswerten. Zusätzlich sicherte sich das Unternehmen ein Gesellschafterdarlehen im sechsstelligen Bereich.

    Die Mittel sollen das operative Geschäft stützen und die Reaktivierung der Geschäftseinheit „FinPro“ ermöglichen. Bereits im April war eine Veränderung im Vorstand eingeleitet worden, die ebenfalls Teil der strategischen Neuausrichtung ist.

    Die ordentliche Hauptversammlung der Advanced Blockchain AG soll am 27. August 2026 in virtuellem Format stattfinden. Dort könnte das Management weitere Einzelheiten zur Strategie nach dem Abschluss von „ABAG 2.0“ erläutern.

    Infobox: Advanced Blockchain meldete für 2025 höhere Erlöse, aber auch deutlich ausgeweitete Verluste. Die GBC AG bestätigte am 14. Juli 2026 „Kaufen“ und nannte ein Kursziel von 2,00 EUR für Ende 2027, stufte die Aktie jedoch weiterhin als spekulatives Investment ein.

    Michael Saylor kritisiert Bitcoin-Vorschlag BIP-110

    CoinDesk berichtet über die Kritik von Michael Saylor am Bitcoin Improvement Proposal 110. Der Vorschlag soll die Speicherung beliebiger Daten auf der Bitcoin-Blockchain vorübergehend einschränken, um sogenanntem „Spam“ entgegenzuwirken.

    Saylor bezeichnete BIP-110 als „eine schlechte Idee“ und argumentiert, dass der Vorschlag die Neutralität des Netzwerks untergraben und einen gefährlichen Präzedenzfall für Zensur schaffen könne. Nach seiner Einschätzung sei die vorgeschlagene Lösung gefährlicher als das Problem.

    „BIP 110 würde den Konsens nutzen, um gültige Aktivitäten einzuschränken, zukünftige Optionen zu beschneiden, die Implementierung zu verkomplizieren und einen Präzedenzfall schaffen, den es später nicht mehr rückgängig machen kann.“ – Michael Saylor, laut CoinDesk

    BIP-110 sieht laut CoinDesk eine einjährige Soft Fork mit neuen Konsensgrenzen für Daten vor. Zusätzlich soll die Miner-Signalisierungsschwelle auf 55 % sinken.

    Saylor warnt, dass die Änderung das Risiko von Netzwerksplits und Marktunsicherheit erhöhen könnte. Bisher seien für die Zustimmung zu Upgrades 95 % der Miner erforderlich; BIP-110 schlage vor, diese Anforderung auf 55 % zu senken.

    Im Vorschlag genannte WerteAngabe
    Dauer der Soft Forkein Jahr
    Miner-Signalisierungsschwelle55 %
    Bisher im Bericht genannte Zustimmungsschwelle95 %
    Von Strategy gehaltene BTC843.775 BTC
    Wert dieser BTC am Sonntag54,31 Milliarden US-Dollar

    Ein zentraler Einwand Saylors betrifft die fehlende Möglichkeit des Bitcoin-Netzwerks, die Absicht hinter gespeicherten Daten zu erkennen. Bytes könnten ein Bild, einen Nachweis, einen Vertrag, Metadaten, einen Authentifizierungsnachweis oder eine zukünftige Anwendung darstellen.

    Durch ein Verbot von „Spam“ würde menschliches Urteilsvermögen nach Saylors Darstellung zum Protokollrecht erhoben. Die Befürworter des Vorschlags wollen Bitcoin stärker auf seine Funktion als Peer-to-Peer-Digitalkasse und „sound money“ konzentrieren, während Kritiker eine Einschränkung bestimmter Nutzungen oder eine Form der Zensur befürchten.

    Saylor warnt außerdem vor einem möglichen Abkühlungseffekt auf Entwickler und Innovationen. Wenn die Datenspeicherung das heutige Ziel sei, könnten morgen Datenschutzwerkzeuge, neuartige Verwahrungslösungen oder Unternehmensanwendungen betroffen sein.

    Auch wirtschaftliche Folgen stehen im Mittelpunkt seiner Kritik. Die Unterdrückung bestimmter Nutzungen könne die aggregierte Gebührennachfrage senken. In einer Welt, in der die Blocksubvention weiterhin halbiert werde, könne ein geringerer Gebührenertrag den Anreiz der Miner schwächen, Rechenleistung bereitzustellen, und dadurch die Sicherheit von Bitcoin gefährden.

    Als Alternative zu Änderungen am Konsens schlägt Saylor marktbasierte Gebühren und individuelle Relay-Richtlinien vor. Nutzer könnten ihre eigene Node so konfigurieren, dass bestimmte Daten nicht weitergeleitet werden, oder höhere Gebühren könnten die Nutzung weniger attraktiver machen.

    „Bitcoin benötigt keine Hüter der Reinheit. Es braucht Hüter der Neutralität.“ – Michael Saylor, laut CoinDesk

    Infobox: BIP-110 soll laut CoinDesk für ein Jahr neue Datenbeschränkungen einführen und die Miner-Signalisierungsschwelle auf 55 % senken. Michael Saylor sieht darin Risiken für Neutralität, Innovation, Gebührennachfrage und Netzwerksicherheit.

    XRP: ETF-Zuflüsse trotz Kursrückgang

    Börse Express berichtet über eine gegenläufige Entwicklung beim XRP-Markt. Während der XRP-Kurs nachgibt, fließt institutionelles Kapital in die zugehörigen ETFs.

    XRP notierte bei 1,08 Dollar und verlor auf Tagessicht rund 2,5 Prozent. Auf Wochensicht lag der Rückgang bei zwei Prozent, auf Monatssicht bei zehn Prozent. Damit blieb der Token gut 70 Prozent unter seinem Hoch vom Juli 2025 bei 3,65 Dollar.

    Das Google-Suchinteresse sei seit diesem Hoch um 91 Prozent eingebrochen. Börse Express wertet dies als Hinweis auf eine deutlich nachlassende öffentliche Aufmerksamkeit, während der Kurs weiter unter Druck steht.

    KennzahlWert
    XRP-Kurs1,08 Dollar
    Tagesentwicklungrund 2,5 Prozent Verlust
    Wochenentwicklungzwei Prozent Verlust
    Monatsentwicklungzehn Prozent Verlust
    Hoch vom Juli 20253,65 Dollar
    Rückgang gegenüber dem Hochgut 70 Prozent
    Rückgang des Google-Suchinteresses91 Prozent

    Der CLARITY Act passierte im Mai 2026 den Bankenausschuss mit 15 zu 9 Stimmen. Eine Abstimmung im gesamten Senat wurde jedoch mehrfach verschoben.

    Senatorin Lummis zielt laut Börse Express auf die Woche ab dem 20. Juli. Für die erforderlichen 60 Stimmen fehlen weiterhin etwa sieben demokratische Unterstützer. Die Polymarket-Quoten für eine Verabschiedung fielen von 73 auf rund 43 Prozent.

    Der 7. August ist der letzte Sitzungstag vor der Sommerpause und damit die Deadline für einen Abstimmungsversuch. Standard Chartered hält an einem Kursziel von 2,80 Dollar für Ende 2026 fest. Dieses Ziel entspricht laut Bericht einem Aufwärtspotenzial von rund 160 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau und ist ausdrücklich an die Verabschiedung des Gesetzes sowie bessere Makrobedingungen geknüpft.

    Auf der ETF-Seite verzeichnete XRP am 16. Juli einen Nettozufluss von 6,78 Millionen Dollar. Bitwise und Franklin Templeton führten diese Zuflüsse an. Seit November 2025 summieren sich die Zuflüsse laut Börse Express auf rund 1,49 Milliarden Dollar.

    Parallel dazu sanken die XRP-Bestände auf Binance auf 2,61 Milliarden Token. Dies sei der tiefste Stand seit Februar 2026. Sinkende Börsenreserven gelten laut dem Bericht allgemein als Hinweis darauf, dass Anleger Token in längerfristige Verwahrung verschieben, anstatt sie zum Verkauf bereitzuhalten.

    Das XRP Ledger überschritt am 16. Juli die Marke von acht Millionen aktivierten Konten. Gleichzeitig fiel die tägliche Nutzeraktivität auf ein Jahrestief von 25.350 aktiven Adressen. Die Zahl neuer Kontoeröffnungen verlangsamte sich seit März auf rund 2.300 pro Tag.

    Technisch blieb die Lage angespannt. Der RSI lag bei 53,18 und damit im neutralen Bereich, während der 50-Tage-Durchschnitt bei 1,1055 Dollar lag. Die Unterstützung bei 1,00 Dollar habe den gesamten Sommer gehalten; der Widerstand bei 1,20 Dollar gelte als Marke für eine mögliche Trendwende.

    Bei einem Bruch der Unterstützung könne sich der Weg zur nächsten Zone bei 0,87 Dollar öffnen. Bis zum 7. August dürfte sich laut Börse Express zeigen, ob der Senat den erforderlichen politischen Schwung findet oder XRP eine weitere Verzögerung verkraften muss.

    Infobox: XRP fiel auf 1,08 Dollar, während die ETFs am 16. Juli einen Nettozufluss von 6,78 Millionen Dollar verzeichneten. Politisch bleibt die Abstimmung über den CLARITY Act ungewiss; technisch liegen wichtige Marken bei 1,00 Dollar und 1,20 Dollar.

    Einschätzung der Redaktion

    Die geschilderten Vorauszahlungen sind ein besonders starkes Betrugssignal: Eine seriöse Auszahlung wird nicht durch ständig neue, vorab zu entrichtende Gebühren glaubhaft gemacht. Betroffene sollten jeden weiteren Kontakt abbrechen, Beweise sichern und unverzüglich rechtliche sowie strafrechtliche Schritte prüfen.

    Kernaussage: Wechselnde Begründungen und Vorauszahlungsforderungen sprechen klar gegen eine tatsächlich bevorstehende Auszahlung.

    Einschätzung der Redaktion

    Der Abschluss bilanzieller Bereinigungen verbessert zwar die Nachvollziehbarkeit der Unternehmenslage, beseitigt aber weder die hohen Verluste noch das negative Eigenkapital der Tochtergesellschaft. Angesichts der weiterhin hohen Kostenbasis bleibt die Aktie trotz möglicher Erholungschancen ein Investment mit sehr hohem Risiko.

    Kernaussage: Mehr Transparenz ist positiv, ersetzt jedoch noch keinen nachhaltigen operativen Turnaround.

    Einschätzung der Redaktion

    Der Streit um BIP-110 berührt eine Grundsatzfrage: Bitcoin muss zwischen technischer Begrenzung unerwünschter Nutzung und der Wahrung seiner Neutralität abwägen. Eine abgesenkte Zustimmungsschwelle könnte die Akzeptanz eines Eingriffs schwächen; marktbasierte Gebühren und individuelle Relay-Regeln erscheinen als weniger weitreichende Alternativen.

    Kernaussage: Die Debatte betrifft nicht nur Daten auf der Blockchain, sondern die langfristige Governance und Sicherheitsökonomie des Netzwerks.

    Einschätzung der Redaktion

    Die ETF-Zuflüsse sind ein konstruktives Signal für institutionelles Interesse, können die schwache Kurs- und Nutzungsdynamik jedoch nicht allein umkehren. Für eine nachhaltige Neubewertung braucht es neben regulatorischer Klarheit auch wachsende reale Aktivität und eine überzeugende Nachfrage jenseits kurzfristiger Kapitalzuflüsse.

    Kernaussage: Institutionelle Käufe stützen die Perspektive, bilden aber noch keinen Beleg für eine abgeschlossene Trendwende.

    Quellen:

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    Bei dem Betrugsding kann man echt nur den Kopf schütteln, wer vor einer Auszahlung noch „Gebühren“ überweisen soll hat doch eigendlich schon die Antwort. Und bei XRP bin ich unsicher, ETF-zuflüsse klingen gut aber wenn Nutzer und Kurs gleichzeitig abtauchen ist das noch lange keine Trendwende, eher ein bischen Hoffnung mit Glitzer drauf.
    Bei Advanced Blockchain finde ich vor allem das negative Eigenkapital und die stark gestiegenen Verluste heikel. Ein „Kaufen“-Rating klingt da erstmal optimistisch, aber ohne sinkende Kosten und echte operative Erträge bleibt das für mich eher eine Wette auf die Zukunft als ein solides Investment.
    Bei Advanced Blockchain sieht man mal wieder schön, das ein „Reset“ in der Bilanz nicht automatisch heist das die Firma jetzt plötzlich gesund ist. Mehr Transparenz ist sicherlich besser als wenn alles irgendwo im Nebel bleibt, aber bei 3,48 Mio Verlust und dem negativen Eigenkapital der Tochter bleibt das für mich schon eine ziemliche Wundertüte. Das Kursziel von 2 Euro klingt natürlich erstmal nett, ist aber noch über ein Jahr hin und bis dahin muss operativ auch wirklich was kommen, nicht nur neue Präsentationen und tolle Begriffe.

    Bei BIP-110 finde ich den Streit ehrlich gesagt schwer zu beurteilen, weil ich nicht tief genug in der Bitcoin Technik drin bin. Aber der Punkt mit der Neutralität leuchtet schon ein. Wer entscheidet denn am Ende was Spam ist und was später vielleicht doch eine wichtige Anwendung wird? Heute sind es irgendwelche Daten, morgen vielleicht Ordinals oder übermorgen irgendwas was die großen Firmen nutzen wollen. Andererseits kann man auch nicht einfach jede beliebige Datei auf Bitcoin abladen und dann erwarten das alle anderen die Kosten und Belastung mittragen. Marktpreise und höhere Gebühren hören sich da erstmal weniger radikal an als gleich am Konsens rumzuschrauben. Die 55 Prozent finde ich auch ziemlich wenig, falls die Zahl im Artikel so stimmt, da kann man sich ja fast schon mit halber Mannschaft gegenseitig überstimmen.

    Bei XRP bin ich noch skeptischer als optimistisch. ETF Zuflüsse von 6,78 Millionen sind zwar nicht nichts, aber gegenüber dem gesamten Markt und den Milliarden die seit November genannt werden muss man auch schauen über welchen Zeitraum das genau gerechnet ist. Wenn der Kurs gleichzeitig fällt, die Suchanfragen um 91 Prozent abstürzen und die aktiven Adressen auf Jahrestief sind, dann ist das zumindest kein klares Kaufsignal für mich. Sinkende Börsenbestände können langfristige Verwahrung bedeuten, sie können aber auch einfach heisen das die Coins auf andere Börsen oder Wallets verschoben wurden. Daraus gleich eine positive Nachfrage abzuleiten ist mir etwas zu bequem.

    Und beim CLARITY Act hängt ja offenbar ziemlich viel an Politik und fehlenden Stimmen. Ein Kursziel von 2,80 Dollar klingt dann schnell wie eine Prognose, ist aber eigentlich eher ein Szenario unter mehreren Bedingungen. Wenn die Abstimmung wieder verschoben wird, bringt einem auch der beste Chart mit Unterstützung bei 1 Dollar nicht viel. Krypto ist schon verrückt genug ohne das noch jeder politische Satz den nächsten Pump oder Dump auslösen soll.

    Was ich aus allen Meldungen mitnehme: Vertrauen ist der eigentliche rote Faden. Beim Betrug wird dieses Vertrauen dreist ausgenutzt, bei Advanced Blockchain muss es durch Zahlen erst wieder verdient werden, bei Bitcoin wird um Vertrauen in die Neutralität gestritten und bei XRP hoffen Anleger auf institutionelles Vertrauen obwohl die Nutzung gerade schwächelt. Vielleicht ist das die wichtigste Nachricht überhaupt, schöne Schlagzeilen und ETF-Geld alleine machen noch keinen stabilen Markt.
    Bei den bisherigen Komentaren wurde der Betrugsfall und XRP ja schon angesprochen, deshalb find ich den Bitcoin-Streit um BIP-110 irgendwie am spannendsten. Ich verstehe ehrlich gesagt beide Seiten nur so halb. Einerseits sollte Bitcoin natürlich nicht zur digitalen Müllhalde werden, wo jeder für ein paar Cent alles mögliche reinschreibt. Andererseits ist genau diese Neutralität doch der Punkt, wenn dann irgendwer entscheiden darf was „Spam“ ist und was nicht, wirds schnell kompliziert. Heute sind es Bilder oder irgendwelche Daten, morgen vielleicht Transaktionen die politisch nicht gefallen, keine Ahnung.

    Die 55 Prozent Miner-Schwelle klingt für mich auch ziemlich niedrig, vorallem wenn bisher 95 Prozent nötig sein sollen. Bei einer Änderung am Grundsystem sollte man doch eher zu vorsichtig als zu locker sein. Ein Netzwerk-Split wäre jedenfalls der absolute Horror für normale Nutzer und vermutlich auch für den Kurs, obwohl die ganzen Bitcoin-Maximalisten dann wahrscheinlich erstmal 400 Podcasts dazu machen. Saylors Argument mit den Gebühren finde ich ebenfalls nicht ganz unwichtig, weil die Blockbelohnung ja immer weiter sinkt und die Miner irgendwann stärker von Gebühren leben müssen. Wenn man mögliche Gebührenquellen einfach wegdrückt, kann das später wohl ein Problem werden, auch wenn ich nicht beurteilen kann wie groß der Effekt wirklich ist.

    Vielleicht wären individuelle Relay-Regeln tatsächlich der bessere Mittelweg. Wer bestimmte Daten nicht weiterleiten will, kann sie lokal filtern, aber der Konsens bleibt für alle gleich. Klingt zumindest weniger nach einer zentralen Sauberkeits-Polizei. Wobei ich mich frage ob das technisch wirklich so einfach funktioniert oder ob ich da gerade Äpfel mit Wallets vergleiche.

    Bei Advanced Blockchain bin ich deutlich skeptischer. Mehr Transparenz ist schön und ein eingeschränktes Testat besser als garkein Testat, aber bei fast 17 Millionen Dollar Verlust der Tochter und negativem Eigenkapital klingt „Reset abgeschlossen“ schon ein bischen nach neuem Etikett auf einer alten Baustelle. Umsatz von 0,31 Millionen bei mehreren Millionen Verlust ist jetzt auch nicht gerade der Turnaround den man sich an die Wand hängen sollte. Das Kursziel von 2 Euro kann eintreten, muss aber nicht, besonders wenn die Kosten weiterhin hoch bleiben. Ein Kursplus von 10 Prozent an einem Tag sagt bei so kleinen und spekulativen Aktien leider noch nicht viel aus, da reicht manchmal schon wenig Handelsvolumen und alle jubeln.

    Und bei XRP sind ETF-Zuflüsse zwar interessant, aber 6,78 Millionen an einem Tag stehen halt gegen fallenden Kurs, weniger Suchinteresse und ein Jahrestief bei aktiven Adressen. Sinkende Börsenbestände können bedeuten dass Leute langfristig halten, sie können aber auch einfach bedeuten dass die Coins woanders liegen, man sollte daraus nicht gleich eine sichere Bullrun-Theorie basteln. Acht Millionen aktivierte Konten hören sich riesig an, doch wenn nur 25.350 Adressen täglich aktiv sind, ist die Frage wie viele davon überhaupt echte Nutzer sind und nicht alte oder automatische Konten. Zahlen können im Kryptobereich sehr beeindruckend aussehen und trotzdem wenig über tatsächliche Nutzung sagen.

    Am Ende bleibt bei allen drei Themen das gleiche Gefühl: Es gibt einzelne positive Signale, aber noch keinen Grund die Vernunft an der Börse abzugeben. Bei angeblichen Auszahlungen niemals noch mehr Geld hinterher schicken, bei ABAG nicht nur auf Analysten-Kursziele schauen und bei XRP ETF-Geld nicht automatisch mit einer Trendwende verwechseln. Und BIP-110 sollte man wohl lieber gründlich diskutieren statt schnell durchzudrücken, sonst hat man am Ende ein Problem gelöst und zwei neue erfunden.

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    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
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