Leichte Gewinne in Nullzins-Zeiten? EOS & Tezos (XTZ)-Staking starten auf Bitfinex!

0
266

Die bekannte Exchange Bitfinex hat Staking für EOS und zwei weitere Coins eingeführt. Tezos (XTZ) soll bald folgen. Die Kryptobörse wirbt mit Gewinnen von bis zu zehn Prozent im Jahr, doch man muss genau hinschauen:

Wir leben in Zeiten, in denen Habenzinsen von der Bank kaum noch existieren. Sogar in den USA wurde der Leitzins durch die Zentralbank Federal Reserve im März auf nur noch 0,00 bis 0,25 Prozent gesenkt.

In Bitcoin (BTC) zu investieren ist schön und gut, allerdings hat das BTC-Netzwerk keine Zinsen oder Dividende eingebaut. Man kann natürlich darauf setzten, dass der Preis steigt, aber von alleine vermehren sich die eigenen Bitcoins nicht.

EOS & Tezos (XTZ)-Staking auf Bitfinex

Wer sich dagegen ein regelmäßiges Einkommen erhofft, kann es mit Proof of Stake-Kryptowährungen wie EOS versuchen. Mehr und mehr große Exchanges unterstützen inzwischen Staking. Heute ist auch Bitfinex in diesen Kreis eingetreten.

EOS, Cosmos (ATOM) und V.Systems (VSYS) sind dort jetzt schon verfügbar, am 11. Mai soll Tezos (XTZ) hinzukommen. Die Kryptobörse wirbt auf Twitter mit einem jährlichen Gewinn von bis zu zehn Prozent, allerdings sollte man sich das auf der Webseite von Bitfinex genauer anschauen:

Dort erfährt man dann nämlich, dass acht bis zehn Prozent nur für die eher obskure Kryptowährung V.Systems (Platz 74 auf CoinMarketCap) in Aussicht gestellt werden. Für Tezos schätzt Bitfinex dagegen den jährlichen Gewinn nur auf drei bis fünf Prozent und bei Cosmos und EOS sind es sogar bloß 1,5 bis drei, beziehungsweise null bis drei Prozent.

Auch Algorand (ALGO) und Tron (TRX) sollen “bald” ins Angebot aufgenommen werden, wobei ein genauer Termin jedoch nicht angegeben wird.

Proof of Work (PoW) vs. Proof of Stake (PoS)

Proof of Work (PoW) und Proof of Stake (PoS) sind zwei verschiedene Arten von Konsens-Mechanismen, mit denen diejenigen Netzwerkteilnehmer ausgewählt werden, die den nächsten Block der Blockchain kreieren und die Blockbelohnung einstreichen dürfen.

Während PoW wie zum Beispiel bei Bitcoin energieintensives Mining erfordert, müssen bei PoS-basierten Kryptowährungen Coins gestaket, also in einer mit dem Internet verbundenen Wallet eingefroren werden. Unter diesen Wallets wählt ein Algorithmus den Produzenten des nächsten Blocks aus. In der Regel stehen die Chancen, einen neuen Block zu finden, bei PoS umso höher, je mehr Coins man gestaket hat.

Die Befürworter von PoS behaupten, dass ihre Methode im Vergleich zu PoW effizienter und schneller sei. Das Sicherheitsniveau beider Konsensprotokolle ist allerdings ein heftig umstrittenes Thema innerhalb der Krypto-Gemeinde.

Ist Proof of Stake in Deinen Augen eine gute Idee oder ist Proof of Work für dich das einzig Wahre? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Ivan Radic, Flickr.comLizenz, editiert

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here