Max Keiser: So bringt der Coronavirus Bitcoin (BTC)-Preis auf $100.000!

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Der berühmte Krypto-Kommentator Max Keiser glaubt, dass der Coronavirus eine Finanzkrise auslösen und dadurch Bitcoin (BTC) auf über 100.000 US-Dollar katapultieren werde. Ein anderer angesehener Experte ist jedoch skeptisch:

Max Keiser ist der neusten Ausgabe seiner Sendung “Keiser Report” auf RT (ehemals “Russia Today”) wieder einmal auf sein Lieblingsthema zu sprechen gekommen: Bitcoin (BTC) seine große Zukunft!

Max Keiser: “Teil 2” der Finanzkrise steht bevor

Keiser zufolge werde der Coronavirus dieses Jahr eine neue Finanzkrise verursachen und damit den Preis von BTC in ungeahnte Höhen Treiben:

“Das ist Teil 2 der globalen Finanzkrise, die 2008 begann. Und 2008 gab es das Whitepaper für Bitcoin und 2009 wurde Bitcoin gestartet. […] [2020] ist die Finanzkrise, die Bitcoin auf 100.000 und darüber hinaus katapultieren wird.”

Als Folge des Coronavirus werde der “Kult des Fiatgeldes” völlig vernichtet werden, so Keiser. Im Grunde sei er dasselbe wie der religiöse Fundamentalismus des iranischen Regimes. Beide würden an ihren Allmachtsphantasien zugrunde gehen und dabei dem Aufstieg von Bitcoin den Weg bereiten.

Keiser: Bitcoin-Kritiker werden durch Krise zu Bettlern 

Der Moderator des “Keiser Report” skizzierte mit blumigen Worten wie Bitcoin-Kritiker und Vertreter des alten Finanzsystems nach dem großen Crash um Bitcoin betteln würden, namentlich Goldhändler Peter Schiff und JPMorgan Chase-CEO Jamie Dimon:

“Ihr Verstand wird von dem Bitcoin-Virus gehackt. Bald wird Jamie ein brabbelnder Idiot sein, der am Boden liegend die [US-Zentralbank] Fed um Geld für den Kauf von Bitcoin bittet. Er wird sich in eine Art Straßenjunge verwandeln. Dasselbe gilt für Peter Schiff.”

Andreas Antonopoulos warnt vor Finanzkrise

Ein anderer berühmter Bitcoin-Unterstützer teilt allerdings Keisers Optimismus nicht: Andreas Antonopoulos zufolge könne die kommende Krise, die er ebenfalls für unvermeidlich hält, Kryptowährungen auch schaden. Die Technologie sei noch nicht dafür bereit, Milliarden von Menschen eine Alternative zum bisherigen Finanzsystem zu bieten.

Auch würden Investitionen in den Tech-Sektor wahrscheinlich zurückgefahren werden, was der Krypto-Industrie als Teil dieses Sektors ebenfalls schaden dürfte. Darüber hinaus könnten Spekulanten sich nach anderen Anlagen umsehen, die als weniger riskant gelten würden. Man solle daher einen Zusammenbruch nicht herbeisehnen, so Antonopoulos.

Auch wenn man sich die jüngste preisliche Entwicklung anschaut, hat Bitcoin im Angesicht der Krise nicht unbedingt eine gute Figur gemacht: Als in der letzten Februarwoche die weltweiten Aktienkurse wohl als Reaktion auf den Coronavirus einbrachen, profitierte BTC nicht etwa. Genau wie Gold und andere Kryptowährungen verlor Bitcoin an Wert und sank zwischenzeitlich unter 9.000 US-Dollar.

Schließt Du Dich Max Keisers Ansicht an oder sind Antonopoulos Bedenken gerechtfertigt? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Web Summit, Flickr.comLizenz, editiert

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