Nach Corona-Tief: Bitcoin (BTC)-Preis erholt sich wieder!

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Der Preis von Bitcoin (BTC) und anderen beliebten Kryptowährungen ist nach dem Corona-Schock der letzten Woche heute ordentlich angestiegen. Das könnte dahinterstecken:

Der vergangenen Woche musste der Krypto-Markt einen extremen Einbruch verzeichnen. Große Digitalwährungen wie Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Ripple (XRP) verloren innerhalb weniger Tage um etwa 30 bis 40 Prozent an Wert. Untersuchungen ergaben, das sich vor allem kurzzeitige Hodler durch den Coronavirus-Schock zum Verkauf genötigt sahen, während Langzeitanleger ihre Coins weitgehend behielten.

Doch nach dem extremen Absturz ist der Krypto-Markt aktuell wieder auf Erholungskurs. Bitcoin stiegt wieder auf fast 6.000 US-Dollar, ein Plus von gut 14 Prozent. Auch Ether und XRP gewannen an Wert, und zwar jeweils 16 und elf Prozent.

Die Gewinner des Tages unter den bekannteren Kryptowährungen waren allerdings der Gaming-Token Enjin Coin (ENJ, +42%) und IOTA (MIOTA, +38%). Sie wurden nur noch von der Social Media-Kryptowährung Steem (STEEM) übertroffen, die nur einen Tag vor einer bedeutenden Hard Fork steht und heute zeitweise ein beeindruckendes Plus von 175 Prozent verzeichnete.

Tether (USDT)-Druck und EZB-Stimulus

Was steckt hinter dieser beeindruckenden Erholung im Markt? Einerseits druckt Tether (USDT), der weltweit führende Stablecoin, aktuell massenweise neue Tokens. Am Mittwoch wurden 60 Millionen USDT neu geschaffen, heute sogar 120 Millionen, wie die Blockchain-Analyse-Bot Whale Alert auf Twitter berichtete. Laut Bitfinex-CTO Paolo Ardoino handelt es sich um “Inventar-Auffüllungen”, die noch nicht herausgegeben worden seien.

Auch andere Stablecoins wurden laut Whale Alert erst kürzlich nachgedruckt, darunter Paxos Standard (PAX) und Binance USD (BUSD).

Darüber hinaus will nach ihrem US-amerikanischen Gegenstück nun auch die Europäische Zentralbank (EZB) den durch das Coronavirus geschwächten Märkten kräftig unter die Arme greifen. Ein sogenanntes Pandemie-Notfall-Kaufprogramm in Höhe von 750 Milliarden Euro wurde am Mittwoch verkündet. Wenn dadurch Inflation entsteht, könnten Bitcoin und andere Kryptowährungen als Schutz dagegen profitieren.

Coronavirus längst nicht aufgehalten

Doch während all dessen sollte man nicht vergessen, dass die Coronavirus-Pandemie, die ja den Einsturz an den traditionellen und den Krypto-Märkten ausgelöst hatte, noch längst nicht überwunden ist. Im Gegenteil steigt die Anzahl der Infizierten zum Beispiel in Deutschland weiter stark an. Sie überschritt laut dem Robert Koch-Institut hierzulande 10.000 Personen, nachdem an nur einem Tag 3.000 weitere hinzugekommen waren.

Sollte die Krise sich weiter verschlimmern, könnten zahlreiche Hodler ihre Bestände verkaufen müssen, um beispielsweise nach dem Verlust ihrer Arbeit Rechnungen bezahlen zu können. Es wird sich zeigen, ob dieser Faktor schwerer wiegen wird als der mögliche Schutz vor Inflation.

Hältst Du die aktuelle Erholung für dauerhaft oder geht es bald schon wieder abwärts mit dem Bitcoin-Preis? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via QuoteInspektor.comLizenz

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