PotCoin sponsert Flug von Dennis Rodman zum Nordkorea-Gipfel

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© Depositphotos

Dennis Rodman, der seit Jahren Beziehungen zu Kim Jong Un pflegt, wohnt dem historischen Singapur-Gipfel bei. Die Reise lässt er sich von seinem Sponsor PotCoin.com bezahlen. Damit ist er einer von vielen Prominenten, die ihre Popularität dazu nutzen, den Wirbel um Kryptowährungen anzufeuern – und sich dabei die Taschen zu füllen.

Der ehemalige US-Basketballspieler Dennis Rodman, tritt durch seine Rolle als Freund des nordkoreanischen Staatsoberhauptes Kim Jong Un seit Jahren als inoffizielle Vermittler zwischen den USA und Nordkorea auf. Er wurde daher nun von Nordkorea auch zum historischen Gipfel der beiden seit 1945 im Konflikt stehenden Staaten in Singapur eingeladen. Das amerikanische State Department betonte daraufhin erneut, dass Dennis Rodman keine offizielle Rolle als Vermittler bei den diplomatischen Beziehungen der beiden Länder zukommt. Die Reise zum südostasiatischen Stadtstaat lässt sich Rodman von seinem Sponsor PotCoin finanzieren.

Er will vermitteln, sagt Rodman. Kim Jong Un brachte er daher nach Trumps Wahl eine Kopie von Trumps meist verkauftem Buch ‘The Art of the Deal’ mit. Da Rodman auch Trump persönlich kennt, könnte die eigentümliche Vermittlung sogar ein Stück weit gelingen. Am Freitag lud Rodman auf seinem offiziellen Twitter-Account ein altes Foto hoch, wo er sich mit Donald Trump abblitzen ließ.

Der Ex-Basketballer tritt nicht nur als Botschafter für die USA im Nordkorea-Konflikt auf, sondern zusätzlich nun auch als Botschafter für Kryptowährungen. Rodman wird von PotCoin gesponsert, einer Kryptowährung, die für die Cannabis-Industrie geschaffen wurde. Cannabis ist in neun US-Staaten für über 21-jährige legalisiert. Zur medizinischen Nutzung sogar in 29 Staaten. PotCoin will die Blockchain-Technologie dazu nutzen, eine eigene dezentrale Währung für die Cannabis-Industrie bereitzustellen. Der Nutzen einer speziellen Cannabis-Währung bleibt fragwürdig, könnten doch auch andere Kryptowährungen diesen Bereich abdecken. Damit erreicht das Bewerben von Coins durch Promis einen neuen Level.

Schon der Boxer Floyd Mayweather und der Rapper DJ Khaled haben sich daran versucht an dem Wirbel rund um Kryptowährungen teilzuhaben. Mit der über Twitter verbreiteten Empfehlung einen Token mit dem Kürzel „CTR“ zu kaufen, brachten sie sich allerdings nichts als eine Anzeige ein. Denn die hinter dem Projekt stehenden Entwickler haben einen ICO-Betrug konzipiert, an dem sich die beiden Stars nun mitschuldig gemacht haben.

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