Ripple vs. SEC: Bis dahin könnte der Fall abgeschlossen sein

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Der Krypto-Anwalt, John Deaton, dementiert mit einem Tweet sämtliche Gerüchte über eine bevorstehende Einigung zwischen Ripple und der US-Börsenaufsicht (SEC). Er sieht keine Einigung innerhalb der nächsten 30 Tage, auch wenn der Fall angesichts der aktuellen günstigen Entwicklungen voranzukommen scheint.

“Ich lese nichts darüber, ob der Fall auf der Website aufgeführt ist oder nicht. Wie ich @ThinkingCrypto1 heute sagte, sehe ich keine Einigung innerhalb der nächsten 30 Tage.”

Laut einem kürzlichen Tweet der Fox-Journalistin Eleanor Terrett verlieren scheinen SEC-Mitarbeiter nicht daran zu glauben, den Fall zu gewinnen. Eine der SEC nahestehende Quelle teilte der Journalistin mit, dass Kommissarin Hester Peirce private Bedenken geäußert habe, dass die Börsenaufsicht möglicherweise nicht das gewünschte Ergebnis erreiche.

“SCOOP: Es stellt sich heraus, dass selbst die Mitarbeiter von @SECGov nicht zuversichtlich sind, dass sie den Fall gegen @Ripple gewinnen werden. Eine Quelle in der Nähe der SEC sagt mir, dass @HesterPeirce privat geäußert hat, dass sie glaubt, dass die SEC nicht das gewünschte Ergebnis erzielen wird.”

Unlängst erklärte der CEO von Ripple, Brad Garlinghouse, dass Ripple einige Entscheidung des Gerichts erwarte. Dieses muss noch über den bevorstehenden Schritt der SEC entscheiden, Ripples Fair-Notice-Verteidigung zu streichen. Das Urteil von Richterin Sarah Netburn über den Antrag der SEC auf Überprüfung wird ebenfalls erwartet. Für Deaton ist dies die größte Entscheidung in dem Fall.

Auch Richterin Analisa Torres muss noch über die Anträge der einzelnen Angeklagten auf Abweisung der Klage entscheidung. Zu den Angeklagten zählen Brad Garlinghouse und Ripple-Mitbegründer Chris Larsen. Sollten die Anträge abgelehnt werden, kann Ripple laut Deaton weitere Ermittlungen anstrengen.

Jeremy Hogan, ein Rechtsanwalt, hat in einem jüngsten Tweet vorhergesagt, wann der Fall zwischen Ripple und der SEC abgeschlossen werden könnte. Laut ihm geht Ripple davon aus, dass die Klage zwischen dem 26. August und dem 18. November ein Ende findet. Er fügte hinzu, dass die Angelegenheit jederzeit beigelegt werden könne, was impliziere, dass keine Einigung erzielt worden sei.

Anfang März hat der Anwalt ein Dokument veröffentlicht, in dem einige Regeln zu finden sind, die die SEC und Ripple befolgen könnten. Dazu zählen persönliche Treffen oder eine Videokonferenz, um so eine Einigung innerhalb von 14 Tagen zu erzielen.

Hogan erklärte auch, dass er davon ausgehe, dass die Vergleichsgespräche im April oder Mai stattfinden könnten. Das jüngste Vergleichsgespräch, das vor einigen Monaten stattfand, verlief erfolglos, wie er weiter mitteilte. Er prognostiziert auch eine Anhörung im summarischen Urteil im September.

Bild@ Pixabay / Lizenz

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