Ripple (XRP)-CEO: Libra ist eine weitere Fiatwährung, die wir nicht brauchen

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CEO des US-Fintechs Ripple meint, dass Facebooks Libra-Projekt vergebene Liebesmüh sei. Immerhin gäbe es bereits Fiatwährungen wie den US-Dollar, den britischen Pfund und den Yen.

Diese Woche machte Facebooks geplante Digitalwährung Libra wieder Schlagzeilen.  Im Quartalsbericht für die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) erklärte Facebook, das der Start von Libra womöglich doch ins Wasser fallen könnte. Der Bitcoin (BTC)-Preis ließ sich von dieser Meldung allerdings nicht merklich beeindrucken.

Auch Brad Garlinghouse, CEO des amerikanischen Fintech-Unternehmens Ripple zeigte sich unbeeindruckt. Seiner Ansicht nach geht der Hype um Libra ohnehin viel zu weit, immerhin handele es sich dabei schlichtweg um eine “neue Fiatwährung”, so Garlinghouse:

“Wir brauchen keine neue Fiatwährung, wir haben den US-Dollar, den britischen Pfund und den Yen.”

Während Libra den Währungsverkehr für Konsumenten im Netz vereinfachen möchte, zielt Ripple mit seinem Krypto-Coin XRP darauf ab, Transaktionen internationaler Banken und Finanzinstitute zu beschleunigen und vergünstigen.

Am Montag hatte Ripple eine ganzseitige Anzeige in der namhaften Zeitung Wall Street Journal geschaltet und darin die Gesetzgeber im US-Kongress gebeten, das positive Potenzial von Blockchain und Kryptowährung zu erkennen.

Der offene Brief, der von Ripple-CEO Brad Garlinghouse und dem Mitgründer und Vorsitzenden Chris Larsen unterzeichnet wurde, erklärt, dass Amerika die Chance habe, eine neue technologische Revolution anzuführen, die mit dem Internet vergleichbar sei. Man riskiere jedoch, den Vorteil gegenüber ausländischen Interessen zu verlieren.

Gibst Du Garlinghouse Recht, braucht es den Libra-Coin gar nicht? Teile es uns in der Kommentarspalte mit!

© Bild via BTC-Keychain, Flickr.comLizenz

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