Rückschlag: Das vernichtende Urteil der G7 über Facebooks Libra!

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In einem Entwurf, welcher der BBC vorliegt, stellt die G7 klar, dass Libra bisher alles andere als ausgereift ist. Bis das Projekt an den Start gehen kann, müssten erst einmal alle Risiken gebührend adressiert werden.

In einem Entwurf stellt die G7 (Gruppe der Sieben) fest, dass der von Facebook initiierte Stable Coin Libra bisher noch völlig unausgegoren ist. Bis Libra und andere Stable Coins sich noch nicht als sicher und vertrauenswürdig erwiesen haben, sollten sie laut der Gruppe keinen nennenswerten Einfluss auf die Weltwirtschaft ausüben dürfen.

Die G7 ist ein informeller Zusammenschluss der zu ihrem Gründungszeitpunkt bedeutendsten Industrienationen der westlichen Welt in Form regelmäßiger Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs. Das Forum dient dem Zweck, Fragen der Weltwirtschaft zu erörtern.

Die BBC, welcher der Entwurf vorliegt, zitiert daraus wie folgt:

“Die G7 glaubt, dass kein Stable Coin-Projekt mit seinen Operationen beginnen sollte, bis der gesetzliche Rahmen klar abgesteckt ist und die Risiken adäquat adressiert wurden.”

Weiterhin führt die Gruppe bestehend aus Frankreich, den Vereinigten Staaten, Japan, Kanada, Italien, Deutschland und Großbritannien aus, dass selbst “die Ausräumung von etwaigen Risiken nicht notwendigerweise einer regulatorischen Erlaubnis zum Start des Stable Coins gleichkommt.”

Der Entwurf entstammt wohl einer Task Force welche von der G7 im Juni, kurz nach Ankündigung von Libra, speziell zum Thema Stable Coins aufgebaut wurde. Eine Reaktion auf das Urteil der G7 steht von Seiten der Libra Foundation noch aus.

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