Samsung investiert €2,6 Millionen in Wallet-Firma Ledger, Samsung Coin in Arbeit?

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Der Elektronik-Hersteller Samsung hat 2,6 Millionen Euro in den Hardware Wallet-Hersteller Ledger investiert. Insiderberichten zufolge soll das Unternehmen an einer eigenen Blockchain und womöglich an einem „Samsung Coin“ arbeiten.

Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung engagiert sich immer stärker in der Krypto-Branche. Nachdem das Unternehmen für seine neuen Galaxy S10-Smartphones bereits Partnerschaften mit den Token-Projekten Enjin Coin (ENJ) und Cosmee/Cosmos Coin (COSM) eingegangen war, investierte Samsung nun 2,6 Millionen Euro in den Wallet-Anbieter Ledger. Dies berichtete das französische Wirtschaftsmagazin Capital am Mittwoch. Ledger sei damit aktuell 260 Millionen Euro wert.

Das Unternehmen gehört zusammen mit Trezor zu den bekanntesten Herstellern von Hardware Wallets. Diese kleinen Geräte lagern Kryptowährungen (bzw. die dazugehörigen Private Keys) besonders sicher und vor Viren geschützt. Im Bullenmarkt-Jahr 2017 konnte Ledger eine ganze Million Hardware Wallets verkaufen.

Neben diesem Produkt, welches eher auf individuelle Investoren ausgerichtet ist, gibt es auch ein Angebot namens Ledger Vault speziell für institutionelle Kunden. Es handelt sich um ein Komplettpaket inklusive Hardware-Modulen und einem eigenen Betriebssystem namens BOLOS für den sicheren Umgang mit Kryptowährungen.

Samsung erwägt offenbar eigenen Coin

Am Dienstag hatte CoinDesk Korea unter Berufung auf eine „mit Samsungs interner Situation vertraute“ anonyme Quelle berichtet, dass der Tech-Konzern an einem eigenen Blockchain-Netzwerk auf Basis von Ethereum (ETH) arbeite.

Man befinde sich allerdings noch in einer frühen, experimentellen Phase. Es sei noch nicht einmal entschieden, ob es sich um eine öffentliche oder private Blockchain handeln werde.

Laut der Quelle überlege die Geschäftsführung des Tech-Kozerns aktuell, ob man einen eigenen „Samsung Coin“ herausgeben sollte. Samsungs Blockchain-Einheit arbeite aktuell an vielen verschiedenen Projekten.

Auch andere Großkonzernen wie Facebook und das russische soziale Netzwerk VK sollen Gerüchten zufolge in Zukunft eigene Kryptowährungen herausgeben wollen. Die Investmentbank JPMorgan Chase hat bereits mit dem JPM Coin einen eigenen Stablecoin getestet.

Sollte jeder Großkonzern seine eigene Kryptowährung herausgeben? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Depositphotos

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