Satoshi Nakamoto? Bitcoin (BTC)-Adressen von 2009 senden Nachricht!

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Nachdem letzte Woche eine Bitcoin (BTC)-Wallet aus dem Jahr 2009 Coins bewegt hatte, wurden nun gleich 145 Adressen aus Bitcoins “Geburtsjahr” verwendet, um eine Botschaft über den BTC-Erfinder Satoshi Nakamoto zu signieren:

Satoshi Nakamoto, der bis heute nicht zweifelsfrei enttarnte Erfinder von Bitcoin (BTC), hat sich seit Jahren nicht mehr gemeldet. Trotzdem zählt er nach wie vor zu den beliebtesten Gesprächsthemen der Krypto-Szene.

Bitcoin-Adressen von 2009 nennen Craig Wright “Lügner und Betrüger”

Angeheizt werden die Diskussionen über Satoshi auch durch den australischen Informatiker und Unternehmer Craig Wright. Er gibt sich als Bitcoin-Schöpfer aus, doch weil er keine überzeugenden Beweise für seine Behauptung vorlegen konnte, wird er von vielen als “Faketoshi” verspottet.

Wright, der auch gerne selbst mit Anklagen um sich wirft, befindet sich nach wie vor in einem Rechtsstreit mit Ira Kleiman, dem Bruder seines verstorbenen Geschäftspartners Dave Kleiman. In diesem Zusammenhang tauchte auch eine Liste mit Bitcoin-Adressen auf, auf denen angeblich von Wright und Kleiman gemeinsam geschürfte BTC lagern sollen.

Doch dabei handelt es sich offenbar um eine Fälschung. Dies legt zumindest folgende Botschaft nahe:

“Craig Steven Wright ist ein Lügner und Betrüger. Er hat nicht die Schlüssel, um diese Nachricht zu unterschreiben.

Das Lightning Network ist eine bedeutende Errungenschaft. Wir müssen jedoch weiter daran arbeiten, die On-Chain-Kapazität zu verbessern.

Leider besteht die Lösung nicht darin, nur eine Konstante im Code zu ändern oder mächtigen Teilnehmern zu erlauben, andere zu verdrängen.

Wir alle sind Satoshi”.

Nachricht wohl nicht von Satoshi selbst

Das Interessante daran: Die Nachricht wurde mithilfe der Keys von 145 Bitcoin-Adressen unterschrieben, die sich auf Wrights Liste befanden. Es hat also in Wahrheit jemand anderes die Kontrolle über diese Wallets (oder Faketoshi hat sich einfach mal selbst beleidigt).

Die BTC-Adressen stammen aus 2009, dem Jahr, in welchem das Bitcoin-Netzwerk gestartet wurde. Hat sich also Satoshi persönlich zu Wort gemeldet? Wohl eher nicht, denn laut einer Stichproben-Untersuchung der Exchange BitMEX entsprechen die Signaturen nicht dem “Patoshi Pattern”.

Dieses Muster war im Jahr 2013 von Sergio Demian Lerner entdeckt worden. Durch Schwächen im frühen Bitcoin-Code konnten Coins auf ihre Miner zurückverfolgt werden. Adressen, die zu dem Patoshi Pattern passen, gehören wahrscheinlich Satoshi, alle anderen wahrscheinlich nicht.

Das Muster half auch (mit ziemlicher Sicherheit) die Möglichkeit auszuschließen, dass Satoshi vergangene Woche Coins bewegt haben könnte. Eine seit Februar 2009 inaktive Adresse mit 50 BTC hatte nämlich plötzlich ihre Bitcoins bewegt, doch sie passte nicht in das Muster.

Glaubst Du, dass Craig Wright seinen Anspruch auf Bitcoins Urheberschaft nun endlich aufgeben wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Marco Verch Professional Photographer and Speaker, Flickr.comLizenz

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