Deutscher Bitcoin (BTC)-Champion solarisBank expandiert in Sachen Krypto-Custody

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Das deutsche Fintech-Unternehmen solarisBank hat ein Tochterunternehmen zur Verwahrung (Custody) von Kryptowährungen gegründet. Dank “solaris Digital Assets” sollen Unternehmen ganz einfach Krypto-Dienste anbieten können.

Die solarisBank, ein deutsches Fintech-Startup mit Fokus auf Kryptowährungen und eigener Banklizenz, expandiert ins Krypto-Verwahrungs (Custody)-Geschäft. Dazu wurde heute in einem Blog-Artikel die Gründung des Tochterunternehmens “solaris Digital Assets” bekannt gegeben.

Das Angebot soll dabei weit über eine passive Aufbewahrung wie bei einem Sparkonto hinausgehen: Die solarisBank bietet eine Programmierschnittstelle (API), dank welcher Kunden bequem ihre eigenen Krypto-Dienstleistungen anbieten können, während die betreffenden Coins sicher gelagert werden. Im Blog-Artikel heißt es dazu:

“Die Gründung unserer neuen Tochtergesellschaft solaris Digital Assets ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu unserer Vision, die Akzeptanz von digitalen Vermögenswerten zu fördern. Mit diesem Schritt verpflichten wir uns, der führende Infrastrukturanbieter für das europäische Digital-Asset-Ökosystem zu werden. Wir sind zuversichtlich, dass wir durch die Senkung der Hürden für Digital Asset-Pionieren, Mehrwert zu schaffen, zur Entwicklung einer funktionierenden und sicheren dezentralen Welt beitragen, die unseren Werteaustausch rund um den Globus verändern wird.”

Neues deutsches Krypto-Gesetz

Der Blog-Artikel erwähnt auch das im November durch den Bundestag beschlossene Gesetz, nach welchem deutsche Banken ab 2020 Kryptowährungen anbieten dürfen. Die Kehrseite liegt jedoch darin, dass nun jedes Unternehmen, welches Coins verwahren will, eine Erlaubnis der Aufsichtsbehörde BaFin benötigt.

Diesbezüglich spricht die solarisBank von einer “notwendigen Vorsichtsmaßnahme” die jedoch “zusätzliche Komplexität” für jene erzeugen würde, die Krypto-Dienstleistungen anbieten wollen. Laut der eigenen Webseite wird sich solaris Digital Assets deswegen “um die regulatorischen Anforderungen kümmern, sodass Sie [die Kunden] sich darauf konzentrieren können, Mehrwert für ihre Kunden zu schaffen”.

Partnerschaft zwischen solarisBank und Bitwala

Im Oktober 2018 wurde eine Partnerschaft zwischen der solarisBank  dem deutschen Startup Bitwala zur Einführung des deutschlandweit ersten “Blockchain-Bankkontos” ausgerufen. Im August 2019 startete Bitwala dann eine neue App in 31 europäischen Staaten, über die man seine täglichen Bankgeschäfte sowohl in Euro als auch in Bitcoin abwickeln können soll. Laut Bitwala-CFO Christoph Iwaniez ist diese App absolut sicher:

“Bei Bitwala werden Deine Bitcoin in einer Multi-Signature-Wallet hinterlegt. Anders ausgedrückt: Der Versuch Bitwala zu hacken ist genau so nutzlos wie der Versuch die Blockchain zu hacken. Unsere Kunden besitzen zu jeder Zeit die vollständige Kontrolle über ihre Guthaben. Deswegen sind wir das sicherste Unternehmen um Bitcoin zu kaufen, verkaufen und zu verwahren – jetzt sogar auf dem Smartphone.”

Neben Bitwala kooperiert die solarisBank auch mit der Börse Stuttgart. Sie verwaltet die Fiat-Einlagen für deren Krypto-Trading-App “Bison“, welche Anfang 2019 gestartet worden war.

Glaubst Du, dass sich die solarisBank als einer der führenden Krypto-Konzerne weltweit etablieren könnte? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via BeatingBetting.co.uk, Flickr.comLizenz

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