SpankChain trotzt dem “ICO-Armageddon”

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SpankChain macht Profit. | © Depositphotos
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Das ICO SpankChain konnte sich dieses Jahr hervorragend etablieren. Damit trotzt es dem Trend der meisten ICOs, nach einem erfolgreichen Crowdsale im Nirvana zu verschwinden.

ICOs haben im Laufe der vergangenen Jahre stark an Reputation eingebüßt. Der Grund dafür ist, dass viele Projekte schlicht Geldverbrennungsmaschinen sind. Oder anders ausgedrückt: Geldumverteilungsmaschinen. Denn in den allermeisten Fällen kommen selbsternannte „Blockchain-Entwickler“ mit einer nett klingenden Idee daher, sammeln einen Haufen Geld von gutgläubigen Investoren ein und tauchen dann irgendwann mit dem Geld unter. Anders ist das beim Pornounternehmen SpankChain.

Das ICO hatte im Jahre 2017 Tausende Interessenten für ein Investment gewinnen können. Wie CoinDesk berichtet, verfügte die Seite seit Oktober über 6.136 aktive Nutzer. Seitdem die Seite im April gestartet wurde, wurden 31 Webcam-Models insgesamt 71.422 US-Dollar bezahlt. Die Erotik-Darstellerinnen gaben dabei an, dass SpankChain für sie deutlich lukrativer sei, als konventionelle Webseiten.

Die Professionelle River Sunshine gab an, dass sie auf drei anderen Seiten zusammen nur etwa 6 Prozent von dem gemacht habe, was sie in denselben 30 Tagen auf SpankChain verdient habe. Die Performerin Molly Mae Meow äußerte gegenüber CoinDesk, dass auch sie viel mehr Geld als gewöhnlich verdiene. Sie müsse SpankChain nämlich nur 5% ihrer Einnahmen abgeben. Im Vergleich dazu, beanspruchen andere Seiten ca. die Hälfte des Verdienstes. Das Model bekräftigte: „Anfangs was ich etwas skeptisch. Aber jetzt liebe ich Krypto.“

Wenn die Model gerade kein Geld brauchen, können sie die SPANK-Token auch einfach staken und sich dadurch ein etwas extra hinzu verdienen. Sunshine äußerte einen weiteren Vorteil gegenüber CoinDesk: „Ich habe das Gefühl mehr Kontrolle über mein Geld zu haben, als wenn ich Zahlungen über Banken abgewickelt habe.“

Man mag von der Industrie halten was man mag, Fakt ist, dass auch die Adaption des Internets vor allem von der Porno-Branche in Fahrt kam. Bei Kryptowährungen wird es ähnlich sein. Mitte April dieses Jahres hatte die beliebte Pornoseite PornHub angekündigt, nun auch Verge (XVG) als Zahlungsmittel anzunehmen.

Glaubst Du dass eine Adaption durch die Porno-Branche nützlich für Kryptowährungen ist? Schreibe uns Deine Gedanken dazu in die Kommantarspalte.

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