Sparkasse will eine Krypto-Wallet einführen

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Sparkassen-Kunden könnten bald bei ihrer Bank mit Kryptowährungen handeln. Ein Pilotprojekt soll dies im Laufe des nächsten Jahres möglich machen.

Die deutschen Sparkassen arbeiten an einem Krypto-Projekt, um Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) als Dienstleistungen anzubieten. Das Projekt wird den Weg dafür ebnen, dass die Banken in Zukunft sogar eine breite Palette von digitalen Währungen handeln können. Laut der Ankündigung wird diese Innovation den Kunden der Sparkasse ermöglichen, BTC und Ethereum ETH direkt über ihre Konten zu kaufen.

Alexander Hartberg, Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, bestätigte das Projekt in einem Interview mit dem Tagesspiegel. Allerdings handelt es sich bei dem Projekt zunächst um eine Art “Machbarkeitsstudie”. Es soll geprüft werden, welche Möglichkeiten und Risiken eine Wallet bietet, in der Sparkassenkunden Krypto-Vermögenswerte sicher aufbewahren können.

Die Krypto-Wallet soll mit dem Girokonto verbunden werden. Damit könnte die bei neuen Anbietern unumgängliche Re-Identifizierung entfallen. Hartberg kündigte auch an, dass das Projektteam Entscheidungen in den Gremien der Sparkassen-Finanzgruppe im ersten Halbjahr 2022 vorbereitet.

Es wird erwartet, dass das Projekt die europäische Bankenlandschaft verändern und neutralisieren wird. Darüber hinaus wurde in dem Beitrag erwähnt, dass der Eintritt der Sparkassen in den Kryptomarkt andere Sektoren beeinflussen kann, ebenfalls mit Kryptowährungen zu handeln, da diese eine große Nutzerbasis haben.

Deutschland hat sich als eines der kryptofreundlichsten Länder der Welt entpuppt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat dem deutschen Zweig von Coinbase Anfang des Jahres eine Lizenz für das Krypto-Depotgeschäft erteilt.

In der Zwischenzeit erreichte der Bitcoin-Preis während des asiatischen Handels am Dienstagmorgen ein Zehn-Tages-Tief von knapp unter 46.000 USD. Der Vermögenswert befindet sich nun auf einer soliden Unterstützung am gleitenden 200-Tage-Durchschnitt und muss dieses Niveau halten, um einen weiteren schmerzhaften Rückgang zu verhindern.

Der Start in diese Woche war für den Kryptowährungsmarkt in Bezug auf die Preisgestaltung alles andere als gut. Die Gesamtkapitalisierung fiel um mehr als 140 Milliarden Dollar, bevor sie sich leicht erholte.

 

Bild@ Pixabay / Lizenz

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