Tron (TRX)-Preisexplosion voraus? Justin Sun verspricht Rückkaufprogramm

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Tron (TRX)-CEO Justin Sun hat erklärt, dass die Tron Foundation nichts von ihren 33 Milliarden TRX verkaufen und sogar ein Rückkaufprogramm starten werde. Dadurch könnte der TRX-Preis bald ansteigen.

Justin Sun, CEO der Tron Foundation, erklärte kürzlich in einem Livestream, dass seine Kryptowährung Tron (TRX) unterbewertet sei. Um den Preis des Coins zu steigern, werde die Foundation “zum jetzigen Zeitpunkt” nichts von ihren 33 Milliarden TRX verkaufen.

Ganz im Gegenteil soll bald ein Rückkaufprogramm gestartet werden, wie Sun etwas stammelnd erklärte. Wenn dadurch die Nachfrage nach Tron steigt, sollte der Preis des Coins eigentlich mit nach oben gehen.

Kurz vor Ende des letzten Jahres hatte Tron durch die Übernahme der Livestreaming-Plattform DLive für Aufsehen gesorgt, die nun in das BitTorrent-Ökosystem eingegliedert werden soll. Hier verspricht Sun Redefreiheit, was wohl auch ein Seitenhieb auf YouTubes jüngste Zensur-Welle sein dürfte.

“Ich möchte DLive zu einer Nummer-Eins-Plattform für alle Krypto-Influencer machen. Wir heißen alle willkommen und wir werden keine Dateien oder Inhalte von irgendjemandem löschen.”

Verkauf von Ripple (XRP) sorgt für Unmut

Auch bei vielen Kryptowährungen verfügt die dahinterstehende Institution, welche den Coin entwickelt hat, über einen großen Geldbetrag in der jeweiligen Währung. Dieses Polster war von Beginn an einprogrammiert und soll helfen, die weitere Entwicklung und Verbreitung der Coins zu finanzieren.

Das Paradebeispiel hierfür ist die Firma Ripple, welche gewaltige Mengen der eigenen Kryptowährung XRP besitzt und diese regelmäßig verkauft. Im Sommer kam Unmut in der Community auf, weil ein solches Vorgehen den Preis des Coins permanent herunterdrücken würde. In der Tat hat sich der Ripple-Preis in den letzten Monaten nicht gut entwickelt und ist aktuell mit unter 0,20 US-Dollar noch niedriger als Anfang 2019.

Coin-Burn bei Stellar und Binance Coin (BNB)

Andere Projekte geben ihre Coins nicht aus, sondern kaufen sie wie bei Tron angedacht zurück, um sie dann zu “verbrennen”, wie es beispielsweise bei der Exchange Binance und ihrem Binance Coin (BNB) der Fall ist. Die Stellar Development Foundation verbrannte im November sogar 55 Milliarden Stellar Lumens (XLM) auf einen Schlag, da man diese nicht mehr benötigte.

Bitcoin (BTC) ist übrigens von keiner wie auch immer gearteten Geldpolitik der eigenen Entwickler betroffen. Satoshi Nakamoto, der die Bitcoin-Blockchain heute von genau elf Jahren startete, besitzt zwar wohl eine große Menge BTC, doch hat er diese nie angerührt und ist schon seit Jahren untergetaucht.

Findest Du es gut, wenn Entwickler ihre Krypto-Projekte durch An- oder Verkauf der eigenen Coins unterstützen oder ist das nicht eigentlich dasselbe wie Zentralbankpolitik und daher abzulehnen? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Depositphotos

1 Kommentar

  1. Offen gesagt, fange ich gerade erst an, mich mit der Blockchain und den Kryptowährungen zu befassen. Meine anfängliche Euphorie (von vorgestern) ist aber schnell dahingeschmolzen, als ich solche Dinge las: Tron kauft Steemit und 70.000.000 Steem sind plötzlich weg. Wegen Hacking, also einem elektronischen Banküberfall, bricht der Handelskurs von einer anderen Währung um > 60 % ein. Dann sitzt da so ein Milchbubi-CEO von Tron, der sich für Gott hält. Sorry, so was kauf ich nicht!
    Bei einer klassischen Aktie weiß man wenigstens, dass zig Tausend Menschen hart für den Erfolg der Marke arbeiten.

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