Verrücktes Anti-Bargeld-Gesetz in Griechenland: Zeit für Plan B wie Bitcoin!

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Griechenland will seine Bürger zwingen, 30 Prozent ihres Einkommens in elektronischer Form auszugeben. Bei Nichtbeachtung drohen beträchtliche Geldstrafen. Eine große Chance für Bitcoin (BTC)?

Die griechische Regierung greift offenbar zu immer absurderen Maßnahmen, um an das Geld ihrer Bürger zu gelangen. Wie unter anderem der Telegraph berichtete, schreibt ein neues Gesetz nun vor, dass jeder Grieche mindestens 30 Prozent seines Einkommens in elektronischer Form auszugeben hat. Wer diese Quote nicht erreicht, muss auf das verbleibende Geld eine Strafzahlung von 22 Prozent entrichten.

Kampf gegen Schwarzarbeit oder Überwachungsinstrument?

Alex Patelis, leitender ökonomischer Berater des Premierministers, verspricht sich durch die Maßnahme zusätzliche Einnahmen von über 500 Millionen Euro im Jahr. Das Gesetz soll nämlich helfen, die in Griechenland grassierende Steuerhinterziehung einzudämmen.

Das Institute for Applied Economic Research hatte 2017 errechnet, dass Griechenland mit einem Ausmaß von 22 Prozent des Bruttoinlandsprodukts die verhältnismäßig größte Schattenwirtschaft der Welt beheimatet.

Für den griechisch-britischen Bitcoin (BTC)-Experten Andreas Antonopoulos steht hinter dem neuen Gesetz allerdings vor allem die Absicht, den Überwachungsstaat auszubauen. Auf Twitter kommentierte er die Entwicklung folgendermaßen:

“Zeit für Plan B auch in Griechenland. Der Krieg gegen Bargeld und das Verlangen nach Überwachung und Kontrolle sind gerade eskaliert. WTF!”

Der Ausweg: Bitcoin (BTC) kaufen!

Es dürfte klar sein, dass Antonopoulos mit “Plan B” nur Bitcoin gemeint haben kann. In der Tat wäre es sicherlich eine gute Sache für den BTC-Preis, wenn jeder Grieche 30 Prozent seines Einkommens in Bitcoin investieren würde. Der Haken daran wäre natürlich, dass sich alle, die somit dem Gesetz Folge leisten wollten, sofort als BTC-Halter entlarven würden. Dadurch wäre der Aspekt der Privatsphäre durch Kryptowährungen erledigt, wie auch der Twitter-Nutzer jonf3n anmerkte.

Allerdings könnte Antonopoulos mit “Plan B” auch eher gemeint haben, dass das gesamten alte Finanzsystem umgestürzt und durch ein Bitcoin-basiertes ersetzt werden soll. Vielleicht wäre das krisengeplagte Griechenland genau der richtige Kandidat für ein solches Experiment.

In der Vergangenheit hatte bereits das griechisch geprägte Zypern einen wichtigen Anstoß für die Entwicklung von Bitcoin gegeben: 2013 wurden dort im Zuge der Finanzkrise 10 Milliarden Euro einfach so von Bankkonten konfisziert.

Für den bekannten Krypto-Trader Tone Vays war dieses Ereignis die Bankrotterklärung des bisherigen Systems und der entscheidende Anstoß, sich Bitcoin zuzuwenden. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Banken sind und bleiben BTC (sofern sie richtig gelagert werden) unkonfiszierbar.

Glaubst Du, dass das neue Gesetz viele Griechen zum Kauf von Bitcoin bewegen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via János Korom Dr. >14 Million views, Flickr.comLizenz, editiert

 

5 Kommentare

  1. Ich glaube ja, weil die Akzeptanz zunimmt und selbst die Deutsche Bank darüber schreibt. Und das als Vertreter des jetzigen Geldsystems. Alle Achtung…

  2. Ist diese Seite nur eine Werbeseite für Bitcoin? Man hätte dann einen anderen Namen wählen sollen, der weniger offensichtlich die Intention dieser Anzeigeseite offenbart.

  3. Der großteil der Bevölkerung Weltweit. Glaubt was im TV läuft, selber Denken & Hinterfragen,? Fehlanzeige. Raus aus allem Staatlich auferzwungenen! Der Staat ist der größte Verbrecher, die Politiker die Marionetten die sich auf Kosten der Bevölkerung bereichern. Gold, Silber, Bcoin!!! Eine Kette die man nicht brechen kann!!! Alle USDFiat Klowährungen sind nichts Wert!

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