Warum Bitcoin (BTC) auch in 1.000 Jahren noch existieren wird!

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Ein spektakuläres GitHub-Projekt stellt sicher, dass der Bitcoin (BTC)-Code auch noch im Jahr 3.000 existieren und zukünftigen Generationen zur Verfügung stehen wird.

Selbst wenn in naher Zukunft ein Atomkrieg, ein Meteoriteneinschlag oder etwas Ähnliches die menschliche Zivilisation ins Mittelalter zurückwerfen würde, so dürfte doch das Wissen um Bitcoin (BTC) höchstwahrscheinlich überleben.

Bitcoin (BTC)-Code unter arktischem Eis konserviert

Ein faszinierendes Projekt von GitHub, der bekannten Plattform für Software-Entwickler, soll dies gewährleisten. Jenseits des Polarkreises, auf der zu Norwegen gehörenden Insel Spitzbergen, lagert das “GitHub Archive Program” den Code zahlloser Open Source-Projekte ein. Mit dabei im “2020 Arctic Vault program” sind unter anderem Programmiersprachen wie Python, aber eben auch Bitcoin.

Am zweiten Februar dieses Jahres wurde ein Snapshot des zu konservierenden Codes aufgenommen. Er wird nun auf Filmrollen gespeichert, die eine Lebensdauer von über 1.000 Jahren haben sollen. Spitzbergen ist eine abgelegene, demilitarisierte Zone, was die Insel, welche Teil der Svalbard-Inselgruppe ist, besonders sicher macht. Die Filmrollen werden zudem in einer aufgegebenen Kohlemine unter dicken Permafrostböden sicher aufbewahrt.

Laut der Nachrichtenseite NewScientist lässt sich GitHub auch von der Coronavirus-Krise nicht aufhalten und wird das Archiv auf Spitzbergen diesen Monat stark erweitern. In Zukunft will die Software-Plattform in Zusammenarbeit mit Microsoft auf Quarzglas als Speichermedium umsteigen. Das würde die Haltbarkeit der Daten auf über 10.000 Jahre erhöhen.

Bitcoin (BTC)-Blockchain aus dem All

Es ist schön und gut, wenn Menschen (oder was für Lebensformen dann auch immer existieren werden) in 1.000 Jahren mit dem überdauerten Code ein neues Bitcoin-Netzwerk starten können. Noch besser wäre es natürlich, wenn die Kontinuität des Netzwerks gar nicht erst unterbrochen werden würde.

Es gibt ein nicht weniger faszinierendes Projekt, welches genau das sicherstellen soll: Im Rahmen von “Blockstream Satellite” wird die Bitcoin-Blockchain aus dem All an fast alle Orte der Erde gesendet. Das Angebot wurde im August 2017 gestartet und Ende 2018 noch einmal stark erweitert.

Somit kann man auch mit dem Netzwerk verbunden bleiben, selbst wenn hier auf dem Boden das Internet ausfallen sollte. Aktuell ist außerdem eine Bitcoin-Node des Startups SpaceChain auf der internationalen Raumstation ISS installiert.

Bitcoin ist also in jeglicher Hinsicht zukunftssicher: Wenn das Internet temporär zusammenbricht, hält ein Backup aus dem All das Netzwerk am Laufen und selbst wenn es zu einem extremen Kollaps kommt, kann die Technologie auch nach Jahrhunderten wiederhergestellt werden.

Glaubst Du, dass in den nächsten Jahrhunderten ein so dramatisches Ereignis eintreten wird, dass es die Zivilisation und das Bitcoin-Netzwerk hinwegfegen werden? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via QuoteInspektor.comLizenz

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