Warum Bitcoins (BTC)-Karriere gerade erst begonnen hat!

0
459
⏱ Lesezeit: 2 Minuten

In wenigen Tagen werden 18 Millionen Bitcoin (BTC) geschürft worden sein, sodass nur noch 3 Millionen für zukünftige Miner übrig bleiben. Warum Bitcoin dennoch erst ganz am Anfang seines Weges steht:

Der Bitcoin (BTC)-Erfinder Satoshi Nakamoto hat seine Kryptowährung so programmiert, dass niemals mehr als 21 Millionen BTC existieren können. Noch in dieser Woche dürfte der 18 millionste Bitcoin geschürft werden. Dies bedeutet, dass sich bereits über 85 Prozent aller BTC, die jemals existieren werden, im Umlauf befinden.

Solche Zahlen mögen auf den ersten Blick beunruhigend erscheinen, sind doch die in den Block-Belohnungen enthaltenen neuen BTC ein wichtiger Anreiz für Miner, die Sicherheit des Netzwerks zu gewährleisten. Was wird passieren, wenn dieser Anreiz verschwindet?

Letzter Bitcoin (BTC) wird 2140 geschürft

Zum Glück hat sich Satoshi von Anfang an Gedanken um derartige Fragen gemacht und hat eine geniale Lösung gefunden: Die Blockbelohnung halbiert sich nämlich alle 210.000 Blöcke (rund alle vier Jahre). Lag sie ursprünglich bei 50 BTC pro gefundenem Block, so sind es aktuell 12,5 Bitcoins und nach dem nächsten Halving 2020 werde es nur noch 6,25 BTC sein.

Dadurch ist gewährleistet, dass die letzten Satoshis (kleinste Bruchstücke eines Bitcoin) erst im Jahre 2140 geschürft werden, also in 120 Jahren. Bitcoins Inflations-Plan belohnt dabei all jene Investoren, die besonders früh einsteigen, solange noch genug Nachschub vorhanden ist. So wird eine gewisse Dringlichkeit geschaffen, möglichst schnell zu investieren.

Bitcoins Wert steigt mit sinkender Inflation

Mit jedem Halving steigt die Stock to Flow-Ratio von Bitcoin. Dieser Begriff bezeichnet das Verhältnis zwischen dem bereits existierenden Vorrat einer Ware (Stock) und dem zusätzlich produzierten Angebot (Flow).

Sogar die Bayerische Landesbank geht davon aus, dass der Wert des Bitcoin zusammen mit der Stock to Flow-Ratio stark ansteigen wird. Die Bank rechnet damit, dass BTC-Preis im Zuge des nächsten Halvings auf satte 90.000 US-Dollar steigen wird.

Auch wenn die Miner also im Laufe der Zeit immer weniger BTC erhalten, werden sie gleichzeitig durch den steigenden Wert der Coins kompensiert. Was passiert aber, wenn die Blockbelohnung 2140 auf Null fällt? Dann sollte das Netzwerk so groß geworden sein, dass die Miner sich allein durch Transaktionsgebühren werden finanzieren können.

Wie stellst Du Dir die Bitcoin-Ökonomie im Jahre 2140 vor, wenn der letzte BTC geschürft sein wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Marnie Joyce, Flickr.comLizenz

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here