XRP unter Druck trotz Nasdaq-Listing und Ledger-Upgrade
Autor: Coinkurier Redaktion
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Kategorie: Nachrichten
Zusammenfassung: XRP bleibt trotz Nasdaq-Listing, Ledger-Upgrade und Ripple-Partnerschaft unter Druck; Escrow-Freigaben, ETF-Abflüsse und Makrorisiken belasten den Kurs.
XRP steht trotz Nasdaq-Listing, Ledger-Upgrade und neuer Ripple-Partnerschaft weiter unter Druck. Der Pressespiegel beleuchtet, warum institutionelle Fortschritte den Kurs bislang kaum bewegen, welche Rolle Escrow-Freigaben, ETF-Flows und die Fed spielen – und welche Marken für XRP jetzt entscheidend werden.
XRP zwischen Nasdaq-Listing, Ledger-Upgrade und anhaltendem Verkaufsdruck
Mehrere Medienberichte beschäftigen sich mit der schwachen Kursentwicklung von XRP trotz institutioneller Nachrichten und technischer Fortschritte im XRP Ledger. Im Mittelpunkt stehen das Nasdaq-Debüt von Evernorth unter dem Ticker XRPN, die Haltung von 473 Millionen XRP, anstehende Ledger-Updates sowie die Belastung durch Marktverkäufe und makroökonomische Unsicherheit.
Evernorth bringt 473 Millionen XRP an die Nasdaq
Wie Wallstreet Online berichtet, läutete Evernorth am 14. Oktober die Nasdaq-Schlussglocke. Das Unternehmen war am 12. Oktober unter dem Kürzel XRPN an die Börse gegangen und hält rund 473 Millionen XRP. Nach der Fusion mit Armada Acquisition Corp. verfügt Evernorth zudem über etwa 300 Millionen Dollar an Barmitteln.
Das Listing ermöglicht traditionellen Anlegern laut dem Bericht erstmals den Zugang zu einem aktiv verwalteten XRP-Schatzamt an einer großen Börse. Trotz dieses institutionellen Meilensteins notierte XRP bei $1,37. In den vorangegangenen sieben Tagen verlor der Kurs rund 8 Prozent und fiel von $1,50 auf die genannte Zone.
„Die Frage drängt sich auf, wem diese institutionellen Meilensteine wirklich nützen, wenn der Preis nicht reagiert.“
Zusammenfassung: Evernorth hält rund 473 Millionen XRP und ist seit dem 12. Oktober unter dem Ticker XRPN an der Nasdaq gelistet. Der Kurs lag dennoch bei $1,37 und verlor innerhalb von sieben Tagen rund 8 Prozent.
Ledger-Upgrade am 23. Oktober und hohe Validatoren-Unterstützung
Parallel zur Börsennotierung steht laut Wallstreet Online am 23. Oktober das Upgrade „fixCleanup3_4_0“ für das XRP Ledger an. Das Paket umfasst Korrekturen für Vaults, das Kreditprotokoll, den automatisierten Marktmacher und den genehmigungspflichtigen DEX.
Die Unterstützung der Validatoren beträgt laut dem Bericht 81,25 Prozent und muss über 80 Prozent bleiben. CoinDCX erwartet für Oktober eine Handelsspanne zwischen $1,32 und $1,50 sowie ein Monatsziel von $1,46.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Ledger-Upgrade | 23. Oktober |
| Validatoren-Unterstützung | 81,25 Prozent |
| Erforderliche Unterstützung | über 80 Prozent |
| Oktober-Spanne laut CoinDCX | $1,32 bis $1,50 |
| Monatsziel laut CoinDCX | $1,46 |
Zusammenfassung: Das geplante Upgrade soll mehrere technische Bereiche des XRP Ledger korrigieren. Die Validatoren-Unterstützung liegt bei 81,25 Prozent und damit über der genannten Schwelle von 80 Prozent.
FinanzNachrichten.de: Listing, Sicherheitslücke und fallender Kurs
FinanzNachrichten.de stellt ebenfalls das Nasdaq-Debüt von Evernorth heraus. Das Unternehmen startete am 12. Oktober unter dem Ticker XRPN und hält nach Angaben des Berichts 473 Millionen XRP im Wert von etwa 634 Millionen Dollar. Damit sei Evernorth die größte öffentlich gehandelte XRP-Treasury der Welt.
Trotzdem fiel XRP am 13. Oktober um 2,03 Prozent auf 1,34 Dollar. Der Sieben-Tage-Verlust belief sich laut dem Bericht auf 10,83 Prozent. Parallel dazu sei eine kritische Sicherheitslücke in Version 3.4.1 des Ledgers behoben worden.
Der Fehler hätte laut FinanzNachrichten.de die Erzeugung neuer Token außerhalb der festen Supply-Regeln von 100 Milliarden ermöglicht. Zusätzlich gab Ripple am 1. Oktober eine Milliarde Token aus dem monatlichen Escrow frei, was den Verkaufsdruck im Oktober erhöht habe.
Auch die Geldpolitik bleibt ein Belastungsfaktor. Am 27. Oktober entscheidet die Fed über die Zinsen; laut CME FedWatch lag die Chance auf eine Erhöhung bei 64 Prozent. Spot-ETFs verzeichneten in derselben Woche Zuflüsse von 11,31 Millionen Dollar.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| XRP-Kurs am 13. Oktober | 1,34 Dollar |
| Tagesverlust | 2,03 Prozent |
| Sieben-Tage-Verlust | 10,83 Prozent |
| Feste Supply-Regel | 100 Milliarden |
| Escrow-Freigabe am 1. Oktober | eine Milliarde Token |
| Chance auf eine Zinserhöhung laut CME FedWatch | 64 Prozent |
| Spot-ETF-Zuflüsse | 11,31 Millionen Dollar |
Zusammenfassung: Laut FinanzNachrichten.de fiel XRP trotz des Nasdaq-Listings und der Behebung einer kritischen Ledger-Lücke. Als zusätzliche Belastungen nennt der Bericht die Escrow-Freigabe von einer Milliarde Token und die erwartete Zinsentscheidung der Fed am 27. Oktober.
Ripple-Deal mit Meritz Securities bewegt den Kurs nicht
In einem weiteren Bericht erklärt Wallstreet Online, XRP habe trotz eines Partnerschaftsvertrags zwischen Ripple und Meritz Securities keinen nachhaltigen Anstieg verzeichnet. Am 14. Oktober 2026 notierte XRP bei 1,378 Dollar und schaffte laut dem Bericht seit einer Woche keinen Tagesschluss über 1,40 Dollar.
Die jüngste Kursrallye wurde von einem Analysten als reine Wal-Manipulation bezeichnet. Der XRP-ETF verzeichnete demnach fünf Tage in Folge keinerlei Zuflüsse, während Bitcoin-ETFs gleichzeitig grüne Zahlen schrieben.
CoinDCX setzte das Oktober-Kursziel auf 1,46 Dollar. Als Unterstützung wurden 1,32 Dollar und als Widerstand 1,50 Dollar genannt. XRP lag laut dem Bericht rund 62 Prozent unter dem Allzeithoch von 3,65 Dollar.
Der Deal mit Meritz Securities für digitale Verwahrung und Tokenisierung wurde am 1. Oktober unterzeichnet. Laut dem Bericht betrifft die Vereinbarung keine direkte XRP-Nutzung, was als Grund dafür genannt wird, dass der Kurs trotz der Nachricht um vier Prozent fiel.
On-Chain-Daten zeigten demnach, dass Wallets mit 10 bis 100 Millionen XRP ihre Bestände seit dem Crash aufgestockt hätten, während Kleinanleger verkauften. Zudem verwies der Bericht auf 37 Milliarden unveröffentlichte Token von Ripple als möglichen zusätzlichen Belastungsfaktor.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| XRP-Kurs am 14. Oktober 2026 | 1,378 Dollar |
| Oktober-Kursziel laut CoinDCX | 1,46 Dollar |
| Unterstützung | 1,32 Dollar |
| Widerstand | 1,50 Dollar |
| Allzeithoch | 3,65 Dollar |
| Abstand zum Allzeithoch | rund 62 Prozent |
| Unveröffentlichte Ripple-Token | 37 Milliarden |
Zusammenfassung: Der Ripple-Deal mit Meritz Securities führte laut Wallstreet Online nicht zu einer direkten XRP-Nachfrage. XRP lag am 14. Oktober bei 1,378 Dollar, während CoinDCX ein Oktober-Kursziel von 1,46 Dollar nennt.
Tech-Selloff zieht Ethereum und XRP nach unten
Wallstreet Online berichtet außerdem über einen breiteren Ausverkauf am Kryptomarkt. Von den 100 größten Kryptowährungen notierten 92 im Minus, während Bitcoin bei 83.343 US-Dollar auf 24-Stunden-Sicht nahezu unverändert blieb.
Ethereum verlor 2,03 Prozent auf 2.500 US-Dollar. XRP gab um 2,84 Prozent auf 1,36 US-Dollar nach, während Solana um 4,45 Prozent auf 106,47 US-Dollar fiel. Hyperliquid verlor 5,18 Prozent, Cardano büßte 6,7 Prozent ein und Zcash gab 7,23 Prozent nach.
Als Belastungsfaktoren nennt der Bericht den weltweiten Ausverkauf bei Technologieaktien, Sorgen über die Konkurrenz aus China sowie hohe Liquidationen. Nach Daten von CoinGlass wurden innerhalb von 24 Stunden gehebelte Krypto-Positionen im Wert von 774 Millionen US-Dollar aufgelöst. Davon entfielen etwa 689 Millionen US-Dollar auf Long-Positionen.
Ethereum war von Liquidationen in Höhe von 169 Millionen US-Dollar betroffen. Zusätzlich sorgten hohe US-Anleiherenditen für Nervosität. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen hatte laut dem Bericht zuletzt ein 24-Jahres-Hoch erreicht.
| Kryptowährung | Kursentwicklung | Kurs |
|---|---|---|
| Bitcoin | auf 24-Stunden-Sicht nahezu unverändert | 83.343 US-Dollar |
| Ethereum | -2,03 Prozent | 2.500 US-Dollar |
| XRP | -2,84 Prozent | 1,36 US-Dollar |
| Solana | -4,45 Prozent | 106,47 US-Dollar |
| Hyperliquid | -5,18 Prozent | nicht genannt |
| Cardano | -6,7 Prozent | nicht genannt |
| Zcash | -7,23 Prozent | nicht genannt |
Zusammenfassung: Der Tech-Selloff belastete vor allem Altcoins, während Bitcoin bei 83.343 US-Dollar stabil blieb. XRP fiel um 2,84 Prozent auf 1,36 US-Dollar; zugleich wurden gehebelte Positionen im Wert von 774 Millionen US-Dollar liquidiert.
Uneinheitliche Prognosen und bevorstehende Termine
Die in den Quellen genannten Prognosen unterscheiden sich je nach Bericht. Wallstreet Online nennt auf Basis von CoinDCX eine Oktober-Spanne von $1,32 bis $1,50 mit einem Monatsziel von $1,46. FinanzNachrichten.de führt dagegen ein Oktober-Kursziel von 1,62 Dollar sowie eine Unterstützung bei 1,42 Dollar an.
Als weitere wichtige Termine werden der 27. Oktober und der 28. Oktober genannt. FinanzNachrichten.de verweist auf die Fed-Entscheidung am 27. Oktober, während Wallstreet Online in zwei Berichten die Fed-Sitzung am 28. Oktober nennt.
| Quelle | Kursziel beziehungsweise Prognose |
|---|---|
| Wallstreet Online / CoinDCX | $1,32 bis $1,50; Monatsziel $1,46 |
| FinanzNachrichten.de / CoinDCX | Kursziel 1,62 Dollar; Unterstützung 1,42 Dollar |
| Wallstreet Online | Unterstützung 1,32 Dollar; Widerstand 1,50 Dollar |
Zusammenfassung: Die Quellen nennen unterschiedliche Kursziele und Unterstützungszonen. Als zentrale Einflussfaktoren gelten das Ledger-Upgrade, die Fed-Entscheidung, ETF-Zuflüsse, Escrow-Freigaben und die allgemeine Risikobereitschaft an den Märkten.
Pepeto als wiederkehrendes Thema in den Berichten
Die Beiträge von Wallstreet Online und FinanzNachrichten.de stellen neben XRP das Presale-Projekt Pepeto vor. Laut den Berichten kostet ein Token $0,000000188 beziehungsweise 0,000000188 Dollar; bereits mehr als $10,38 Millionen beziehungsweise 10,38 Millionen Dollar seien investiert worden.
Als technische Funktionen werden ein Sicherheitsscanner, eine gebührenfreie Cross-Chain-Swap-Engine, eine Cross-Chain-Bridge und ein PepetoAI-Agent genannt. Der Sicherheitsscanner prüfe Verträge mit 42 Detektoren und simuliere Käufe und Verkäufe auf einer Kopie der Blockchain. Die Bewertung reiche von 0 bis 100.
Die Berichte nennen außerdem eine Prüfung des Codes durch SolidProof und ein erwartetes Binance-Listing. In einem Bericht wird ein festes Angebot von 420 Billionen Token sowie eine wöchentliche Burn-Engine genannt. Die Angaben stammen aus werblichen Passagen der jeweiligen Beiträge.
Zusammenfassung: Pepeto wird in mehreren Quellen als Presale-Projekt mit einem Preis von $0,000000188 und mehr als $10,38 Millionen investiertem Kapital beschrieben. Genannt werden unter anderem 42 Detektoren, Cross-Chain-Funktionen, ein PepetoAI-Agent, eine SolidProof-Prüfung und ein erwartetes Binance-Listing.
Einschätzung der Redaktion
Die Kursreaktion zeigt, dass institutionelle Schlagzeilen und technische Verbesserungen derzeit keine ausreichende Nachfrage erzeugen, solange makroökonomischer Druck, Token-Angebot und gehebelte Verkäufe dominieren. Entscheidend ist daher nicht die Zahl positiver Meldungen, sondern ob daraus dauerhaft steigende Nutzung, echte XRP-Nachfrage und stabilere Kapitalzuflüsse entstehen.
Das Ledger-Upgrade kann die technische Grundlage stärken, dürfte kurzfristig jedoch keinen nachhaltigen Kurstreiber darstellen. Angesichts der genannten Unterstützungs- und Widerstandszonen bleibt XRP anfällig für weitere Schwankungen. Anleger sollten außerdem zwischen bestätigten Entwicklungen und werblichen Projektversprechen klar unterscheiden.
Infobox: Kurzfristig überwiegen Verkaufsdruck und externe Marktbedingungen. Eine nachhaltige Erholung setzt wahrscheinlich messbare Nachfrage und eine Verbesserung der Kapitalflüsse voraus.
Quellen:
- XRP Prognose 2026: Kurs bei $1,37 trotz Nasdaq-Glocke und Ledger-Upgrade — wer profitiert wirklich?
- XRP: 1.000 Euro in den ersten ETF – das ist daraus geworden
- XRP News zeigt Nasdaq-Listing mit 473 Millionen Token, doch warum fällt der Kurs trotzdem?
- Verliert XRP an Bedeutung in Korea? Einblicke von Chainalysis und Upbit
- XRP Prognose Oktober 2026: Warum der Kurs trotz Ripple-Deal unter 1,40 Dollar feststeckt
- Tech-Selloff erfasst nun auch Ethereum und XRP