Bitcoin Trading: Do’s and Dont’s

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Abbildung 1: Bitcoin Trading hat viele Facetten - wer dabei einige Grundregeln beachtet, kann durchaus Erfolge erzielen. Ein Restrisiko bleibt bekanntlich trotzdem. Bildquelle: @ Thought Catalog / Unsplash.com

Bitcoin und andere Kryptowährungen haben in den vergangenen Jahren eine massive Berg-und-Talfahrt erlebt. Nach dem kometenhaften Aufstieg im Jahr 2017 hat der Bitcoin im Jahreswechsel 2017/2018 einen Kurseinbruch erlebt, den viele Anleger und Analysten mit einem Crash vergleichen. Innerhalb kurzer Zeit haben Kryptocoins massiv an Wert verloren. Beispiel Bitcoin: Mitte Dezember 2017 notierte der Kurs laut coinmarketcap.com auf mehr als 18.000 US-Dollar. Innerhalb von zwei Monaten brachen die Kurse auf unter 8.000 US-Dollar ein.

Der „Abgesang“ auf den Bitcoin war allerdings zu früh. Rückblickend war die Abkühlung überfällig und von weitsichtigen Analysten durchaus erwartet worden. Mittlerweile hat der Kurs des Bitcoins immer wieder neue Kursniveaus getestet. Besonders in den Tagen Anfang Mai 2020 zeigen die Charts eine Kursrallye. Der Grund: Das anstehende Halving beim Bitcoin. In regelmäßigen Abständen wird die Anzahl der Bitcoin pro neu berechneten Block halbiert. Und bisher war jedes Halving der Grund für einen kräftigen Preisanstieg. Welche Tipps fürs Krypto-Trading lassen sich aus dieser Entwicklung ableiten.

Die Do’s: Sinnvoll Bitcoin traden

Was gehört zu den Tipps, die jeder Trader im Hinterkopf behalten sollte, wenn es ums Handeln auf Bitcoin und Co. geht? Viele Punkte sollten selbstverständlich sein – und gelten eigentlich nicht nur für den Handel auf die Kryptocoins.

  1. Den Bitcoin-Kurs im Auge behalten

BTC ist die digitale Währung, an der immer noch die gesamte Branche gemessen wird. Sich regelmäßig mit dem Kursverlauf der Währung zu befassen, muss jedem Trader in Fleisch und Blut übergehen. Da der Bitcoin immer noch die „Leitwährung“ der Kryptocoins ist, zeigen dessen Kurstrends häufig Bewegung in den Charts anderer Coins an. Hier lohnen sich genaue Analysen.

  1. Trading nur mit Strategie

Wer auf Bitcoin und Co handeln will, braucht eine Strategie. Geht es eher um ein langfristiges Investment nach dem Grundsatz Buy & Hold? Oder ist die spekulative Komponente wichtiger? Entsprechend werden auch die Indikatoren in der Chartanalyse anders eingesetzt.

  1. Diversifikation

Alles aufs beste Pferd im Stall setzen – was für Sportwetten funktioniert, muss beim Trading auf den Bitcoin noch lange nicht klappen. In der Praxis schützt vor Verlusten nur ein entsprechendes Risikomanagement. Wie dieses aussieht, richtet sich unter anderem nach der Anlagestrategie. Unbedingt zu berücksichtigen ist eine Diversifikation der gehaltenen Assets. Trader, die nur in Kryptowährungen involviert sind, laufen beim nächsten Crash Gefahr, massive Verluste einzufahren.

  1. Orderzusätze einsetzen

Ein sehr wichtiger Punkt ist der Einsatz von Orderzusätzen, um beispielsweise ein Take Profit zu erreichen. Klettert der Kurs des Bitcoin nach oben, schließt die Plattform beim Erreichen der Marke die Position – und Trader streichen ganz automatisch den Gewinn ein.

Die Dont’s: Damit sind Probleme vorprogrammiert

Wo Licht ist, wird auch Schatten zu finden sein. Tradern können auch im Bereich des Krypto-Handels Fehler passieren. Einige lassen sich vielleicht noch schnell „ausbügeln“. Sehr oft wird es dafür schlicht zu spät sein. Umso wichtiger ist das Wissen, welche Dont´s es beim Handel auf Kryptowährungen gibt.

  1. Vollkommen planlos handeln

Die richtige Strategie entscheidet, ob Trader mit Bitcoin und Co. Erfolg haben. Heißt aber auch, dass beim Fehlen eines Plans der Schuss nach hinten losgeht. Wer als Anleger keine Idee und Strategie hat, trifft schnell falsche Entscheidungen. Das Ziel, mit den Kryptowährungen eine Rendite einzufahren, rückt in weite Ferne.

  1. Den Markt nicht beobachten

Indikatoren in der technischen Analyse sind für das Erkennen von Trends eine Seite der Medaille. In der Praxis lässt sich der Kurs des Bitcoins allerdings nicht von Fundamentaldaten abkoppeln. Plant ein wichtiger Markt Verbote und Einschränkungen, schickt dies meist den Kurs auf Talfahrt – wie sich hat am Beispiel China beobachten lassen.

  1. Ohne Stop Loss handeln

Hierbei handelt es sich eigentlich um einen allgemeingültigen Grundsatz. Wer mit Kryptowährungen tradet, sollte sich mit dem Stop Loss zum Begrenzen der Verluste beschäftigen. Sobald der Kurs die Stop-Marke schneidet, schließt die Handelsplattform die Position. Ohne Stop Loss kann ein Crash den Depotwert massiv beeinträchtigen.

Bitcoin auf Kredit kaufen – ja oder nein?

Natürlich besteht heute auch die Möglichkeit, Bitcoins auf Kredit zu kaufen. Heute lässt sich beispielsweise ganz bequem ein günstiger Kredit online beantragen. Wer vorher die Konditionen vergleicht, findet normalerweise eine günstige Finanzierung. Bei einem Kursanstieg des Bitcoin nach dem kauf ließen sich die Kosten problemlos wieder reinholen. Ähnlich sieht bei einem Wertpapierkredit aus. Doch Vorsicht: Die Kurse von Kryptowährungen schwanken mitunter deutlich. So müssen Anleger auch bei einem Kursabfall die Kreditzinsen zahlen. Ein solcher Schritt ist also grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen.

Bitcoin-Holding versus Finanzderivate

Der Handel mit Kryptowährungen verspricht hohe Gewinne, setzt gleichzeitig aber auch gute Nerven voraus. Speziell beim Direktinvestment in BTC mit dem Ziel, in die Kryptocoins involviert zu bleiben, sind die Schwankungen mitunter extrem. Einige Trader haben daher für sich Finanzderivate entdeckt. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Futures und CFDs, welche auf den Kurs des Bitcoins (oder andere Kryptowährungen) gehandelt werden.

Der Vorteil: Hiermit lässt sich nicht nur im Rahmen steigender Kurse eine Rendite erzielen. Derivate auf Kryptocoins versetzen in die Lage, auch aus einem Crash Gewinne mitzunehmen – die zusätzlich noch gehebelt werden. Geschickt miteinander kombiniert ergibt sich hier die Chance, Direktinvestitionen abzusichern. Doch Vorsicht: Hierbei handelt es sich um hochspekulative Anlagen, die letztlich schnell zu hohen Verlusten führen können. Aus diesem Grund sind sie für Anfänger nicht geeignet.

Abbildung 2: Was ist beim Kryptotrading genau zu beachten? Wie lassen sich Risiken abmildern? Bildquelle: @ Jürg Kradolfer / Unsplash.com

Fazit: Beim Bitcoin Trading Fehler vermeiden

Kryptowährungen sind nach wie vor ein interessanter Anlagebereich – wenn Trader bereit sind, Verluste in Kauf zu nehmen. 2018 hat deutlich gezeigt, wie schnell es mit den Kursen nach unten gehen kann. Sich mit den Do´s und Dont´s zu befassen, gilt als Grundsatz von der ersten Minute an. Gerade das Trading ohne Strategie und Stop Loss führt sonst sehr schnell zu massiven Verlusten. Auf der anderen Seite empfiehlt sich der Check des Bitcoin Charts als Tipp, um erfolgreich auf Kryptocoins zu setzen. Der Grund: Mit steigenden BTC-Kursen geht es oft auch für die anderen Kryptowährungen nach oben. Clever eingesetzt, kann sich hieraus ein zusätzlicher Gewinn ergeben.

Disclaimer: Dies ist ein bezahlter Artikel, für den hier dargestellten Inhalt ist ausschließlich das werbende Unternehmen verantwortlich. Der Artikel wurde nicht redaktionell bearbeitet. Für versprochene Services oder Leistungen übernimmt coin-kurier.de keinerlei Haftung.

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