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Eine aktuelle Studie der Hochschule Luzern zeigt, dass die Schweizer Bevölkerung zwar mit Begriffen wie künstlicher Intelligenz (KI) und Bitcoin vertraut ist, jedoch ein signifikantes Wissensdefizit in Bezug auf die zugrunde liegende Blockchain-Technologie besteht. Während 93 Prozent der Befragten KI kennen, sind es nur 60 Prozent, die mit der Blockchain vertraut sind. Diese Diskrepanz wirft Fragen zur Bildung und Aufklärung über moderne Technologien auf und verdeutlicht die Notwendigkeit, das Verständnis für Blockchain zu fördern. In diesem Pressespiegel werden zudem neue Entwicklungen in der Blockchain-Forschung und -Anwendung beleuchtet, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die Zukunft darstellen.
Schweizer Bevölkerung kennt KI und Bitcoin - aber die Blockchain kaum
Eine Studie der Hochschule Luzern (HSLU) hat ergeben, dass 93 Prozent der Schweizer Bevölkerung bereits von künstlicher Intelligenz (KI) gehört haben, während nur 60 Prozent den Begriff Blockchain kennen. Dies zeigt, dass das Verständnis für die zugrunde liegende Technologie von Bitcoin deutlich geringer ist, obwohl 91 Prozent der Befragten Bitcoin kennen.
Die Umfrage, die zwischen Juni und Juli 2025 durchgeführt wurde, zeigt auch, dass nur 11 Prozent der Befragten ihr Verständnis der Blockchain als gut oder sehr gut einschätzen. Im Vergleich dazu geben 57 Prozent an, KI gut oder sehr gut zu verstehen. Studienautor Philipp Bachmann betont, dass mehr Wissen über diese Technologien zu einer positiveren Wahrnehmung führt.
„Der Wissensstand prägt dieses Bild deutlich: Mehr Wissen über die jeweiligen Technologien geht mit mehr Zustimmung und geringerer Bedrohungswahrnehmung einher.“ - Philipp Bachmann, HSLU
Zusammenfassung: Die Studie zeigt eine große Diskrepanz zwischen der Bekanntheit von KI und Bitcoin im Vergleich zur Blockchain-Technologie. Bildungseinrichtungen sind gefordert, um das Verständnis für Blockchain zu fördern.
Kanton Zug und Uni Luzern rufen neues Blockchain-Forschungsinstitut ins Leben
Am 23. Januar 2026 wurde das Zug Institute for Blockchain Research (ZIBR) eröffnet, das mit 25 Millionen Franken vom Kanton Zug finanziert wird. Das Institut wird interdisziplinär forschen und sich mit den Auswirkungen der Blockchain-Technologie auf Gesellschaft, Wirtschaft, Recht und Politik beschäftigen.
Finanzdirektor Heinz Tännler bezeichnete die Initiative als einen Schritt, um den Kanton Zug und das Crypto Valley zum Zentrum für Blockchainforschung zu machen. Das ZIBR soll sich international als führende Einrichtung für interdisziplinäre Blockchain-Forschung etablieren.
Zusammenfassung: Das ZIBR wird mit einer Finanzierung von 25 Millionen Franken gegründet, um die Blockchain-Forschung in der Schweiz voranzutreiben und interdisziplinäre Ansätze zu fördern.
RWE Aktie: Blockchain-Erfolge strahlen!
RWE hat sich in der jüngsten britischen Auktion 6,9 GW Offshore-Kapazität gesichert, was die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf Offshore-Wind und große Erneuerbare-Projekte unterstreicht. Der Kurs der RWE-Aktie liegt aktuell bei rund 52,24 Euro, nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 53,42 Euro.
Die politischen Rahmenbedingungen, wie der historische Nordsee-Pakt, der bis 2050 300 GW Offshore-Windkapazität vorsieht, bieten RWE Rückenwind. Analysten haben ihre Kursziele auf 55 bis 61 Euro angehoben, was die positive Marktentwicklung widerspiegelt.
Zusammenfassung: RWE sichert sich bedeutende Offshore-Kapazitäten und profitiert von politischen Rahmenbedingungen, was sich positiv auf den Aktienkurs auswirkt.
Digital Currencies & Blockchain Compliance: Herausforderungen und Chancen für FinTechs (2025–2030)
Die MiCA (Markets in Crypto-Assets Regulation) bringt erstmals EU-weite Lizenzpflichten für Krypto-Dienstleister. Die FCA in Großbritannien plant ab 2025 ein eigenes Lizenzregime mit Fokus auf Verbraucherschutz und Marktintegrität. Der globale Krypto-RegTech-Markt wird mit rund 18% CAGR (2025–2030) wachsen.
FinTechs, die Compliance-Prozesse automatisieren, sichern sich Vorteile bei Investoren und Aufsichtsbehörden. Tokenisierung klassischer Assets und ESG-konforme Token gelten als nächste Wachstumstreiber.
Zusammenfassung: Die neuen regulatorischen Rahmenbedingungen bieten sowohl Herausforderungen als auch Chancen für FinTechs im Bereich der digitalen Währungen und Blockchain-Technologie.
Ethereum-Gründer Vitalik Buterin ändert seine Position zur Blockchain-Selbstverifizierung
Vitalik Buterin, Mitbegründer von Ethereum, hat seine frühere Meinung zur Selbstverifizierung von Blockchain-Daten revidiert. Er bezeichnete seine frühere Aussage als „seltsame Bergmenschenfantasie“ und erkennt nun die Möglichkeiten, die zk-SNARKs bieten, um kostengünstige und praktikable Selbstverifizierung zu ermöglichen.
Buterin betont, dass diese Technologie es Ethereum ermöglicht, die Skalierung und Dezentralisierung zu verbessern, ohne die Nutzer zu überlasten. Dies könnte die zukünftige Entwicklung von Ethereum maßgeblich beeinflussen.
Zusammenfassung: Buterin hat seine Sichtweise zur Blockchain-Technologie geändert und erkennt die Bedeutung von zk-SNARKs für die Zukunft von Ethereum an.
Ripple unterzeichnet Absichtserklärung mit der Riyad Bank
Ripple hat eine Absichtserklärung mit Jeel, der Innovationsabteilung der Riyad Bank, unterzeichnet, um Blockchain-Anwendungen in Saudi-Arabien zu erforschen. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, die Effizienz in Bereichen wie grenzüberschreitenden Zahlungen zu steigern.
Die Zusammenarbeit wird durch die wachsende Fintech-Infrastruktur von Jeel unterstützt, die eine Sandbox-Plattform für digitale Innovationen bereitstellt. Dies ist Teil von Saudi-Arabiens Agenda „Vision 2030“, die Finanzinnovationen fördert.
Zusammenfassung: Ripple und die Riyad Bank arbeiten zusammen, um Blockchain-Lösungen in Saudi-Arabien zu entwickeln und die digitale Finanzinfrastruktur zu stärken.
Einschätzung der Redaktion
Die Ergebnisse der Studie der Hochschule Luzern verdeutlichen eine signifikante Kluft im Verständnis der Schweizer Bevölkerung zwischen KI, Bitcoin und der Blockchain-Technologie. Diese Diskrepanz könnte langfristig negative Auswirkungen auf die Akzeptanz und Integration von Blockchain-Anwendungen in der Gesellschaft haben. Bildungseinrichtungen sind gefordert, um das Wissen über Blockchain zu fördern, da ein besseres Verständnis zu einer positiveren Wahrnehmung führen kann. Die Gründung des Zug Institute for Blockchain Research (ZIBR) ist ein positiver Schritt in diese Richtung, da es interdisziplinäre Forschung an einem zentralen Standort fördert und somit das Bewusstsein und die Expertise in der Blockchain-Technologie stärken könnte.
Die Entwicklungen im Bereich der Blockchain und digitalen Währungen, wie die MiCA-Regulierung und die Partnerschaft von Ripple mit der Riyad Bank, zeigen, dass der Markt für FinTechs sowohl Herausforderungen als auch Chancen bietet. Die regulatorischen Rahmenbedingungen könnten dazu beitragen, das Vertrauen in digitale Währungen zu stärken, während gleichzeitig innovative Lösungen gefördert werden. Die Anpassungen von Schlüsselpersonen wie Vitalik Buterin zur Selbstverifizierung von Blockchain-Daten unterstreichen die dynamische Natur der Technologie und deren Potenzial zur Weiterentwicklung.
Insgesamt ist die aktuelle Situation sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance für die Schweiz und die internationale Gemeinschaft, die Blockchain-Technologie besser zu verstehen und zu nutzen. Die kommenden Jahre werden entscheidend sein, um die Akzeptanz und Integration dieser Technologien in verschiedenen Sektoren voranzutreiben.
Quellen:
- Schweizer Bevölkerung kennt KI und Bitcoin - aber die Blockchain kaum
- Kanton Zug und Uni Luzern rufen neues Blockchain-Forschungsinstitut ins Leben
- Rwe Aktie: Blockchain-Erfolge strahlen!
- Digital Currencies & Blockchain Compliance: Herausforderungen und Chancen für FinTechs (2025–2030)
- Ethereum -Gründertracnach Durchbruch bei umstrittener Blockchain-Position zurück
- Ripple unterzeichnet Absichtserklärung mit der Innovationsabteilung der Riyad Bank für Blockchain-Lösungen













